Unterstützung im Haushalt durch eine Putzfrau

Kann man das Finanzamt am Putzen für die Wohnung beteiligen?
Ja, das kann man. Dabei sind einige Regeln zu beachten.

Neben Handwerkerleistungen sind auch haushaltsnahe Dienstleistungen
steuerlich absetzbar. Dazu gehört auch eine Putzhilfe im eigenen
Haushalt. Unterstützung im Haushalt durch eine Putzfrau oder vornehmer
ausgedrückt als Haushaltshilfe lohnt sich steuerlich auf jeden Fall.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Haushaltshilfe?
Der Minijob im Privathaushalt
Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Der selbstständige Dienstleister
Die Aufgaben der Haushaltshilfe
Das Einstellungsgespräch
Der Vertrag
Profitieren Sie von meinem Wissen

Was ist eine Haushaltshilfe?

Eine Haushaltshilfe ist eine Person, die gegen Bezahlung an den mit Ihnen vereinbarten
Tagen die Arbeiten in Ihrem Haushalt übernimmt.
Sie vereinbaren mit dieser Person, welche Aufgaben sie zu erledigen hat.
Manchen reicht es, wenn sie eine Hilfe für das Staubsaugen, Boden wischen, Staubwischen
und Bad und Toilette putzen haben. Den Rest machen sie dann allein.
Andere wieder möchten zusätzlich noch die Fenster inklusive Rahmen und Fensterbretter
geputzt, die Möbel poliert, die Lampen und Polstermöbel gereinigt und Türen abgewischt
haben.
Es ist Verhandlungssache.

Staubwischen


Der Minijob im Privathaushalt

Wenn Sie eine Haushaltshilfe beschäftigen, werden Sie automatisch zum Arbeitgeber –
egal, in welcher Variante.
Beim Minijob ist der bürokratische Aufwand, ohne den es nun mal nicht geht, sehr
überschaubar.
Mit Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung gemeint, bei der der regelmäßige
Arbeitslohn höchstens 450,00 € im Monat beträgt.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Privathaushalt

Eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Privathaushalt liegt immer dann vor,
wenn
1. das Arbeitsentgelt monatlich über 450,00 € beträgt
2. mehrere Minijobs zusammengerechnet die Grenze von
450,00 € überschreiten.

Das Haushaltsscheck-Verfahren der Minijob-Zentrale kann nicht mehr angewendet werden.
Sie müssen dann als Arbeitgeber die Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und
Rentenversicherung sowie die Umlagen an die Krankenversicherung Ihres Arbeitnehmers
zahlen.
Die entsprechende Lohnsteuer ist nach den Lohnsteuerabzugsmerkmalen des
Arbeitnehmers einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen.

Der selbstständige Dienstleister

Wenn Ihnen die Pflichten als Arbeitgeber zu aufwändig und mühsam erscheinen,
können Sie auch einen selbstständigen Dienstleister engagieren.
Das ist eine Alternative zum Minijobber.
Eine Haushaltshilfe auf Basis der Selbstständigkeit hat so ihre Eigenarten und bringt
auch mal ihre eigenen Putzmittel mit.
Deshalb achten Sie bitte bei der Rechnungslegung darauf, dass die Lohn- und
Materialkosten gesondert aufgeführt sind.
Materialkosten können nämlich steuerlich nicht berücksichtigt werden.

Die Aufgaben der Haushaltshilfe

Eine Haushaltshilfe übernimmt, ganz einfach ausgedrückt, hauswirtschaftliche Tätigkeiten,
die normalerweise durch die Mitglieder des privaten Haushalts erledigt werden und
regelmäßig anfallen.

Dazu gehören als Oberbegriffe:
# Reinigung der Wohnung oder des Hauses,
# Pflege und Reinigung von Kleidung und Wäsche im Haushalt,
# Zubereitung und das Servieren von Speisen und Getränken   
    im Haushalt,
# Pflege, Versorgung und Betreuung von Kindern,
# Versorgung und Betreuung eines im Haushalt lebenden Haustieres.

Einkäufe, Begleitung zum Arzt oder zu Therapien und sonstige Botengänge sind
steuerlich nur begünstigt, wenn sie zu den Nebenpflichten der Haushaltshilfe gehören.

Wie finden Sie eine Haushaltshilfe?

Es gibt da mehrere Möglichkeiten, wobei das Inserieren oder Durcharbeiten von
Kleinanzeigen die gängigsten Methoden sind.
Sie finden im Internet hunderte von Kleinanzeigen zu Haushaltshilfen.
Beispielsweise werden Sie hier vielleicht fündig:

ebay Kleinanzeigen

Dienstleistungen

PLZ eingeben und Putzfrau finden

Ansonsten geben Sie bei Google einfach ein:
“Kleinanzeigen Haushaltshilfe”
und Sie finden jede Menge Angebote.
Da es wirklich unzählige Angebote gibt, sollten Sie sich vorher darüber klar werden,
welche Anforderungen Sie an eine Haushaltshilfe stellen und was Sie alles von ihr erwarten.

Putzhilfe Haushalt

Das Einstellungsgespräch

Da Sie nicht die Katze im Sack kaufen möchten, machen Sie sich natürlich vorher ein
Bild und laden die potentielle Haushaltshilfe zu einem Gespräch zu sich ein.
So kann sie ihren künftigen Arbeitsplatz sich schon mal anschauen und Sie bekommen
einen umfassenden Eindruck von ihren Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit.
Es sollte unbedingt die Chemie stimmen und eine Sympathie da sein.
Wenn die Chemie nicht stimmt, dann sehen Sie unbedingt von einer Einstellung ab.
Die Person muss einen sauberen und ordentlichen Eindruck auf Sie machen, denn
schließlich wollen Sie ihr ja Ihre Wohnung und vielleicht auch noch die Kinder oder ein
Haustier anvertrauen.

Der Vertrag

In dem sogenannten Dienstleistungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrer Haushaltshilfe
regeln Sie den gesamten Umfang der Arbeit, die Bezahlung, den Urlaub,
Vertragsänderungen und Nebenabreden.
Der Vertrag könnte beispielsweise wie folgt aussehen:

Dienstleistungsvertrag

      zwischen

Auftraggeber:

Name, Vorname: _______________________________________________

Geburtsdatum und -ort: __________________________________________

Anschrift: ____________________________________________________

Telefonnummer: _______________________________________________

und

Auftragnehmer:

Name, Vorname: _______________________________________________

Geburtsdatum und -ort: __________________________________________

Anschrift: ____________________________________________________

Telefonnummer: _______________________________________________

1. Gegenstand des Vertrages
a) Dem Auftragnehmer werden vom Auftraggeber folgende Dienstleistungen übertragen:

          ________________________________________________________

____________________________________________________________
 b) Der Auftraggeber verpflichtet sich zu einer Zahlung/monatlicher Vergütung in Höhe

         von ___ __ €. Die Vergütung ist jeweils am ________ fällig.

        Die monatliche Vergütung wird auf folgendes Konto überwiesen:

        Name des Kontoinhabers:   ______________________________________

        IBAN:      __________________________________________

        BIC:                                __________________________________________

c) Der bezahlte Jahresurlaub richtet sich nach dem Bundesurlaubsgesetz.

2. Vertragsausführung

       Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die im Punkt 1. festgelegten Dienstleistungen

       fachgerecht zu erbringen und den Arbeitgeber regelmäßig über den Verlauf der  

       Arbeiten zu unterrichten.

3. Arbeitszeit

Das Dienstverhältnis beginnt am __________ und ist unbefristet gültig/endet

am __________.

Die wöchentliche/monatliche Arbeitszeit beträgt ______ Stunden.

Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber jede Arbeitsverhinderung und die

voraussichtliche Dauer der Verhinderung unverzüglich mitzuteilen.

4. Verschwiegenheitspflicht

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, über vertrauliche Angelegenheiten des

Auftraggebers sowohl während des Dienstverhältnisses als auch nach Beendigung

Stillschweigen zu bewahren.

5. Beendigung des Vertrages

Die Vertragsparteien sind berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von _____ Wochen

zum Ende eines jeden Kalendermonats zu kündigen.

Die Kündigung bedarf der Schriftform.

Nach Vertragsende ist der Auftragnehmer verpflichtet, dem Auftraggeber alle in

seinem Besitz befindlichen Arbeitsmittel und Unterlagen unaufgefordert

herauszugeben.

6. Vertragsänderungen und Nebenabreden

Dieser Vertrag enthält alle getroffenen Vereinbarungen. Zukünftige Änderungen,

Nebenabreden, Ergänzungen sowie die Aufhebung des Vertrages bedürfen der

Schriftform.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sämtliche Veränderungen der persönlichen

Verhältnisse wie Anschrift oder Familienstand dem Auftraggeber unverzüglich

mitzuteilen.

____________________________

Ort, Datum

___________________________ ________________________________

Unterschrift Auftraggeber Unterschrift Auftragnehmer

Dieser Vertrag wird in zweifacher Ausfertigung ausgefüllt. Jede Partei erhält eine Ausfertigung.
Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der genannten Regelungen übernimmt die Autorin keine
Gewähr und ist für die Nutzung des Vertrages nicht verantwortlich.

Profitieren Sie von meinem Wissen

Ich liebe sowohl das Thema Ordnung und Sauberkeit im Haushalt als auch das
Thema Steuern. Aus diesem Grund habe ich einen Ratgeber über die
Unterstützung im Haushalt durch eine Putzfrau beziehungsweise Haushaltshilfe
geschrieben.

Der Titel des Ratgebers ist “Putzen mit Steuerspar-Nutzen”.
Holen Sie sich diesen Ratgeber. So erhalten Sie detaillierte Informationen.

Saubere Wohnung

Günstig reinigen mit Natron Pulver

Natron steht für Natriumhydrogencarbonat, die englische und griechische Bezeichnung ist
Soda. Es wird überwiegend aus natürlichem Kochsalz gewonnen.

Der unscheinbare Alleskönner ist ein preisgünstiger und treuer Begleiter im Haushalt, für
Wellness und für die Gesundheit.

Leider ist Natron als hochwirksames Hausmittel heutzutage in Vergessenheit geraten.
Dabei ist es sehr vielseitig einsetzbar, natürlich und umweltschonend.

Man kann es in Apotheken, Supermärkten bei den Backzutaten und Drogerien kaufen.

Inhalt:

Natron reinigt und desinfiziert
Mit Natron wird die Matratze nach dem Sommer wieder sauber
Einzelne Flecken entfernen
Natron als Wasserenthärter
Natron als Geruchskiller
Natron für den Geschirrspüler
Natron für klare Fensterscheiben
Natron zum Reinigen der Waschmaschine
Natron als Abflussreiniger

Natron reinigt und desinfiziert

Natron hat sich seit über 100 Jahren für Küche, Haus und Reise bewährt.
Es bindet und neutralisiert alle Säuren, enthärtet und wirkt mild-alkalisch.
Natron ist ein altbewährtes Hausmittel und sollte in keinem Haushalt fehlen.
Das weiße Pulver ist preiswert, wirkt desinfizierend, entfernt Flecken und bindet
unangenehme Gerüche.
Mit Natron lassen sich fettige Verschmutzungen und Kalk lösen.
Grobes Natron dient zudem als Schleifmittel, zum Beispiel in Scheuerpulver.

Mit Natron wird die Matratze nach dem Sommer wieder sauber

Im Schlaf verliert der Mensch bis zu einem Liter an Schweiß. Unbewusst landet davon ein
Großteil in der Matratze. Nach dem heißen und langen Sommer hat sich da sicher eine Menge
an Schweiß in der Matratze verteilt.
Deshalb ist es jetzt sinnvoll, die Matratze wieder aufzufrischen.

Dazu verteile 200 Gramm Natron am besten am Morgen auf der Matratze.
Mit einer Bürste und heißem Wasser wird das Pulver in die Matratze eingearbeitet.
Das Ganze sollte fünf bis sechs Stunden trocknen.
Danach werden die Reste mit dem Staubsauger entfernt.

Einzelne Flecken entfernen

Du willst nicht die ganze Matratze reinigen, sondern lediglich einige Flecken entfernen?
Kein Problem. Rühre eine Paste aus drei Esslöffeln Natron und zwei Esslöffeln Wasser an.
Mit einem Lappen reibst du dieses Gemisch auf die Flecken ein. Nach dem Trocknen
werden die Reste mit dem Staubsauger entfernt.
So erzielst du nicht nur ein super Ergebnis sondern schonst auch die Umwelt.

Natron als Wasserenthärter

Natron eignet sich hervorragend zur Entfernung von Kalk.
Mit zwei Esslöffel Natron und einem Esslöffel Wasser kann man eine Paste mischen.
Mit dieser Paste werden Kalkflecke von Fliesen, Edelstahlspülen oder Armaturen entfernt.
Das ist eine preiswerte und biologische Variante.
Folglich spart man sich das chemische Reinigungsmittel Entkalker für einige Euros
und tut etwas für die Umwelt.

Natron Pulver

Natron als Geruchskiller

Muffige Gerüche wie beispielsweise aus Schuhen, vom Staubsauger oder Mülleimer muss
man nicht mit Deos oder Duftspray bekämpfen. Dazu reicht Natron völlig aus, denn Natron
ist ein super Geruchskiller. Aus diesem Grund kann man es auch für das Katzenklo verwenden.

Bei muffigen Gerüchen aus der Waschmaschine hilft Natron ebenfalls.

Natron für den Geschirrspüler

Hast du das auch schon erlebt, dass das Geschirr manchmal nicht so richtig sauber wurde?
Ein einfacher Trick hilft hier. Gebe 2-3 Esslöffel Natron in die Spülkammer.

In den Klarspülbehälter füllst du etwas Essig hinein. Natron und Essig wirken so separat
und liefern ein hervorragendes Ergebnis. Das Geschirr strahlt wieder voller Sauberkeit.

Natron für klare Fensterscheiben

Kennst du auch diese hässlichen Schlieren nach dem Putzen der Fenster?
Dann habe ich hier einen guten Tipp für dich.
Löse in einem kleinen Eimer mit etwa fünf Litern Wasser einen Esslöffel Natron auf.
Damit putzt du dann die Scheiben anstelle von Glasreiniger.
Putze die Fenster aber niemals bei direkter Sonneneinwirkung. Die große Wärme lässt
nämlich das Wasser schneller verdunsten als du es abwischen kannst.

Du kannst zum Polieren der Scheiben auch alte Zeitungen oder eine alte Nylonstrumpfhose
verwenden.

Natron zum Reinigen der Waschmaschine

Auch eine Waschmaschine benötigt regelmäßig Pflege. Dazu reicht es nicht, regelmäßig das
Flusensieb zu reinigen. Um einer Geruchsbildung vorzubeugen, muss auch die Waschmaschine
selbst gereinigt werden. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Eine ganz einfache Methode ist das Reinigen mit Natron.

Gebe dazu 50 g Natron in das Fach für den Hauptwaschgang.
In das Weichspülerfach gibst du dann 50 ml Essigessenz.
Es ist wirklich wichtig, beide Substanzen voneinander zu trennen.
Dann stellst du einen Waschgang mit mindestens 60 Grad ein und lässt die Waschmaschine
ohne Wäsche arbeiten.

Natron als Abflussreiniger

Auf chemische Haushaltsreiniger kannst du hier ganz locker verzichten.
Natron und Essig reichen hier völlig aus. Sie sind preiswert, schonen die Umwelt und
erzielen hervorragende Ergebnisse.

Gebe zuerst eine Tasse Natron Pulver in den Ausguss. Danach gießt du eine Tasse Essig hinterher.
Lasse die Substanzen 10 Minuten einwirken. Anschließend schüttest du eine Kanne kochendes
Wasser hinterher. Auf diese Art und Weise beseitigst du normale Verschmutzungen im Abfluss.

Natron Pulver

Das sind nur einige Beispiele für die Verwendung von Natron im Haushalt.
Natron findet nicht nur in der Küche und im Haushalt Anwendung.
Es wird auch zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt.
So dient es beispielsweise auch als Verdauungshilfe, bei Sodbrennen, gegen
Blasenentzündung, Insektenstichen oder Sonnenbrand.

Beim Kochen und Backen wird Natron ebenfalls verwendet.

Selbst zur Körperpflege gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten mit Natron.

Natron Pulver gibt es in verschiedener Körnung zu kaufen.

Das bekannteste Natron Pulver ist wohl das Kaiser-Natron. 

Am günstigsten bekommst du Natron im Internet zu kaufen.
Es ist in unterschiedlichen Qualitäten erhältlich.
Achte unbedingt darauf, dass es mindestens Lebensmittelqualität hat.

Kaiser Natron

Putzlappen im Vergleich

Welcher Putzlappen eignet sich wofür?

Die Auswahl an Putzlappen ist riesig. Daher fällt es nicht leicht, den passenden Putzlappen
für die richtige Anwendung zu finden. Es eignet sich nicht jeder Putzlappen für jede Oberfläche.
So vielfältig die Bezeichnung für einen Putzlappen ist, so verschieden sind auch die
Einsatzbereiche. Das Ziel ist aber immer die Reinigung eines Gegenstandes oder einer Fläche.
Dabei wird zwischen der Nassreinigung und der Trockenreinigung unterschieden.
Es gibt Einwegputzlappen und Mehrwegputzlappen.
Dazu kannst du bei Wikipedia nachlesen https://de.wikipedia.org/wiki/Putzlappen

Putztücher für die Küche

Spültücher für die Küche gibt es wie Sand am Meer. Ganz einfache Spüllappen ohne Struktur
lassen sich leicht auswringen und trocknen schnell. Manche mögen lieber Schwämme. Die
sorgen allerdings für reichlich Keime und Bakterien. Andere bevorzugen Spüllappen aus
Frottee oder Mikrofaser. Es müssen nicht unbedingt Mikrofaser Spültücher in der Küche
verwendet werden. Einfache Baumwolltücher tun es auch. Diese kann man aus alten
Handtücher zurecht schneiden. So leistet man gleichzeitig einen Beitrag für die Umwelt und
spart Geld. Für jeden ist etwas in der großen Auswahl dabei. Wichtig ist das regelmäßige
Waschen der Lappen. Zwischendurch können sie täglich für eine Minute in die Mikrowelle
getan werden. So werden die Keime erstickt.

Einweg Spültücher und Küchenrollen sind heutzutage bequem. Daher erfreuen sie sich
einer großen Beliebtheit. Mit Nachhaltigkeit hat das leider nichts tun.  

Bodentücher

Ein Bodentuch muss saugstark, schmutzbindend und leicht auswringbar sein. Früher sagte
man einfach Scheuerlappen. Heutzutage gibt es neben dem herkömmlichen Scheuerlappen
auch Einweg Bodentücher mit frischem Duft. Auf Grund der Duft- und
Konservierungsstoffe sind diese Tücher für Allergiker nicht geeignet.

Mehrweg Bodentücher gibt es aus Baumwolle, Mikrofaser, Viskose oder Vlies.

Putzlappen für den Haushalt

Putzlappen benötigen wir nicht nur für Küche und Boden. Für das Bad, die Fenster, Möbel, Türen
oder andere Utensilien verwenden wir auch bestimmte Arten an Putztücher.
Zum Fensterputzen werden gerne Lederlappen oder Mikrofaser Tücher genommen. Im Bad tut
es ein guter Lappen oder ein Schwammtuch. Der richtige Lappen für Möbel hängt von der
Beschaffenheit der Oberflächen ab. Die Elektronik mag antistatische und wasserfreie Putztücher.
Egal ob Mikrofaser Tuch, Schwammtuch, Vliestücher, Einweg oder Mehrweg Tücher, man
benötigt nicht für jede Stelle in der Wohnung einen eigenen Lappen. Daher reicht als
Grundausstattung eine Packung Mikrofaser Tücher, eine Packung Schwammtücher und ganz
normale Stofftücher aus Baumwolle oder Vlies. Wer es unbedingt möchte, der kauft noch die
nicht nachhaltige Küchenrolle.

Einwegputzlappen

Bedauerlicherweise tendiert unser Konsumverhalten heutzutage oftmals auf Wegwerfprodukte.
Dazu gehören auch die Einwegputzlappen. Die Wegwerfmentalität wird durch günstige Preise
gefördert. Eine Überproduktion an bestimmten Gegenständen sorgt für geringe Haltbarkeit.
Aber Einwegprodukte sind für den Verbraucher sehr bequem. Er muss sich nicht um die Pflege
der Produkte kümmern. Langfristig gesehen sind Einwegtücher teurer. Aus Bequemlichkeit
werden sie aber gerne verwendet und vergrößern somit unseren Müllberg. Putzlappen sollten
nicht immer sofort im Mülleimer landen. Aus ökologischer Sicht kann  der Einwegputzlappen
allerdings durchaus einen wesentlich geringeren Wasserverbrauch verursachen. Das dient
dann wiederum der Nachhaltigkeit. Einwegputzlappen gibt es als Tücher
  und Rollen.  

Mehrwegputzlappen

In der heutigen Wegwerfgesellschaft werden aus Bequemlichkeit oder Überfluss viele Dinge
nach einmaliger Benutzung schnell und gerne weggeworfen. Daher sind
Mehrwegputzlappen oft sinnvoll. Sie erfordern zwar eine Pflege und Reinigung, schonen
aber die Umwelt.
Mehrwegputzlappen haben langlebige Eigenschaften. Daher sind sie sehr strapazierfähig
und wiederverwendbar. Diese textile Putzlappen können für die Reinigung des Bodens, für
die Beseitigung des Staubs oder universal eingesetzt werden. Will man sie lange behalten,
müssen sie natürlich gewaschen werden. Ein Waschgang mit 60 Grad ist völlig ausreichend,
um alle Keime abzutöten. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will wählt 90 Grad. Damit
gehen wirklich alle Verunreinigungen raus. Ein zusätzlicher Hygienespüler ist nicht nötig.
Ein qualitativ hochwertiger Putzlumpen nimmt den Schmutz gut auf. Beim Auswaschen
gibt er den Schmutz auch schnell wieder ab.

Einweg Putztuch oder Mehrweg Putztuch

Baumwolle Putzlappen

Lappen aus Baumwolle eignen sich besonders gut für die Beseitigung von grobem Schmutz.
Sie bestehen oft aus einem weichen und dehnbaren Gestrick, aus sogenanntem Trikot.  
Man bezeichnet sie auch als Wirkware im Unterschied zu Gewebe. Manchmal bestehen sie
auch aus einer Mischung von Viskose und anderen Fasern. Nebelfeuchte Baumwolltücher
eignen sich sehr gut zum Staubwischen.

Mikrofaser Putzlappen

Mikrofaser Tücher sind gute Staubfänger. Leider hinterlassen sie aber auf glänzenden
Oberflächen oder Kunststoff kleine Kratzer. Aus diesem Grund ist nicht jedes Mikrofaser
Putztuch für die Reinigung von empfindlichen Flächen geeignet. Es gibt verschiedene
Arten von Mikrofaser Tüchern. Hier kannst du dir den Vergleich ansehen:

https://www.autobild.de/vergleich/mikrofasertuch-test/

Eine Innovation unter den Mikrofaser Tüchern ist das Tuch Aquasafe. Diese Mikrofaser
ist mit der innovativen Aquasafe Faser-Technologie. Mit diesen Tüchern kann man in
einem Arbeitsgang reinigen, polieren und trocknen. Durch die offenen Fasern der Tücher
verbleiben Wasser und Schmutz im Tuch. Es bleiben keine Rückstände. Das Mikrofaser
Tuch Aquasafe sorgt für rückstandsloses Wischen und arbeitet sauber, streifenfrei und
fusselfrei. Jedes Tuch hat zwei Reinigungsseiten. Eine Seite ist für die Intensivreinigung
und die andere Seite für die Universalreinigung. Es ist waschbar und trocknergeeignet.

Leder Putzlappen

Für einen streifenfreien Glanz auf Scheiben und Spiegeln sind Fensterleder die perfekte Wahl.
Es gibt sie auch aus günstigem Leder-Imitat. Fensterleder sind weich und saugfähig.
Die echten Fensterleder haben eine sehr hohe Qualität. Leder-Imitate sind ganz normal waschbar.
Daher werden sie häufiger gekauft. Echte Fensterleder können nur mit Lederwaschmittel bei
maximal 30 Grad gewaschen werden. Eine Überhitzung muss unbedingt vermieden werden.
Fensterleder eignen sich hervorragend für das Putzen von Fenstern, Autofenstern und Spiegel.
Glatte Oberflächen, Fliesen oder Hochglanz Küchen lassen sich super damit polieren.

Plasfour Plasmatuch

Das Plasfour Plasmatuch ist robust, saugstark und formstabil. Mit ihm wird die Zukunft des
Reinigens neu definiert. Auf uns wartet eine Welt (nahezu) ohne Chemie. Gereinigt wird nur
mit dem Tuch und Wasser. Diese Art des Reinigens bringt uns
25 % Zeitersparnis. 
Das Plasmatuch wird nass gemacht und ist zur Reinigung bereit. Durch sanftes Reiben
werden die Verschmutzungen entfernt. Bei hartnäckigen Flecken helfen Essig, Zitrone oder
Orangenöl. Der Schmutz wird im Plasmatuch gebunden. Aus diesem Grund überträgt er
ich nicht auf andere Oberflächen. Ist die maximale Aufnahme erreicht, wird das Tuch mit
der Hand ausgewaschen. Bis zu 100 Mal kann das Tuch gewaschen werden. Bei Bedarf
kann es mit 90 Grad ausgekocht werden. Die Reinigungskraft bleibt erhalten. Daher hat es
eine sehr lange Lebensdauer.
Welches Tuch du für das Putzen verwendest, bleibt natürlich dir
überlassen.

Plasmatuch

Fazit

Umweltbewusste verwenden Mehrwegputzlappen. Das schon nicht nur die Umwelt
sondern auch den Geldbeutel. Durch den richtigen Umgang mit den einzelnen
Putztüchern wird die Verwendung von chemischen Putzmitteln beeinflusst.
Folglich hat das auch Auswirkungen auf deine Gesundheit. Das Putzen mit chemischen
Reinigungsmitteln ist genauso schädlich für die Lunge wie das Rauchen.

Gefährliche Keime

Eine Wohnung kann noch so sauber aussehen aber Keime gibt es immer. Sie tummeln sich

schließlich auch in optisch sauberen Wohnungen. Manche Keime und Bakterien

können richtig krank machen. Aus diesem Grund schauen wir uns mal an, wo sie lauern und

wie man sie unschädlich macht.

Die Keime in der Küche

In der Küche arbeiten wir mit Lebensmitteln. Wir kaufen sowohl verpackte als auch lose
Lebensmitteln ein. Hauptsächlich durch Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse tragen wir viele Keime
in 
die Wohnung. Die Lebensmittel werden oft in der Spüle abgewaschen. Beispielsweise wäscht
du ein Huhn in der Spüle ab und hinterher den Salat. Von einem rohen Huhn gehen besonders
viele
krankheitserregende Keime aus. Aus diesem Grund solltest du den Salat nie direkt in die
Spüle
legen. Nutze dafür ein Sieb oder einen Kunststoff Korb. Im Abfluss des Spülbeckens ist
bakteriell die Hölle
los. Daher wasche regelmäßig das Becken mit einem Schwamm und
Spülmittel aus. Tausche den 
Schwamm aber regelmäßig gegen einen neuen aus.

Das Badezimmer

In der Regel werden für die Toilette scharfe Putzmittel verwendet. Daher haben Bakterien keine
Chance sich zu entfalten. Die Gefahr geht vom Wasser in der Toilette aus. Beim Spülen können
sich die Wasserspritzer, und damit die Fäkalbakterien, im ganzen Raum verteilen. Ist der Raum
eher klein, kann auch die Zahnbürste von den Fäkalbakterien getroffen werden. Folglich ist es
sinnvoll, den Deckel beim Spülen immer zu schließen. Eine weitere Gefahr lauert in der
Badewanne beziehungsweise Dusche. Benutzt du sie nicht täglich, solltest du trotzdem
regelmäßig die Leitungen spülen. 
Der Schwamm oder Lappen zum Putzen bietet Keimen die
perfekte Entfaltungsmöglichkeit. Daher muss auch dieser regelmäßig ausgetauscht werden.

Keime im Bad

Haushaltsgeräte

Haushaltgeräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler erleichtern uns das Leben. Sie werden
oft und regelmäßig benutzt. Auch sie sind weitere Keimherde im Haushalt. Aus
Sparsamkeitsgründen werden häufig geringe Temperaturen für den Waschgang gewählt.
Die Bakterien aus den Socken, der Unterwäsche oder anderen Kleidungsstücken bleiben dann
n der Waschmaschine. Aus diesem Grund ist es wichtig, mindestens einmal im Monat die
Maschine bei 60 Grad und einem Waschmittel in
Pulverform durchlaufen zu lassen.
Nach Beendigung des Waschgangs lasse die Tür immer offen. So kann das Gerät richtig
trocknen. 
Die Dichtung am Bullauge oder am oberen Rand beim Toplader ist sehr empfänglich
für Ansammlungen von Schmutz und damit von Keimen. 
Öko-Waschgänge von 20 oder 40
Grad tun der Umwelt aber auch den Bakterien gut. Nutze daher generell hohe Temperaturen.

Unsere Hände

Mit unseren Händen fassen wir täglich so viel verschiedene Dinge an. Somit tragen wir die
Keime
von A nach B. Daher ist die vielleicht größte Keimquelle der Mensch selbst.
Türklinken, Lichtschalter, Einkaufswagen, Fernbedienungen und viele andere Dinge
fassen wir
mehrmals täglich an. Wir fassen auch da an, wo vorher schon viele andere
Menschen angefasst
haben. Daher ist es vorprogrammiert, dass sich die Keime an unseren
Händen festsetzen.
Manche greifen ständig zu einem Desinfektionsmittel. Das ist gar nicht
notwendig. Ein gründliches
Händewaschen mit Seife verringert die Keimbildung in unserer
Umgebung schon erheblich.

Hände waschen

Fazit

Die meisten Bakterien lauern in der Küche. Nicht nur in der Spüle oder im Schwamm sind die
Keime zu finden. Auch im Kühlschrank offen gelagerte Lebensmittel sind Quellen für Keime.
Die meisten Menschen gehen davon aus, dass in der Toilette mehr Keime lauern als in der
Küche. Das ist ein großer Irrtum, denn das Gegenteil ist der Fall.
Wichtig ist das regelmäßige Austauschen des Putzlappens.Von den alltäglichen
Hygienemaßnahmen ist die wichtigste das Händewaschen! Damit Keime an unseren Händen
zuverlässig verschwinden, sind 20 bis 30 Sekunden Händewaschen inklusive Fingerspitzen
und Daumen mit Wasser und Seife erforderlich. Ganz wichtig ist, dass man sich danach die
Hände auch gut abtrocknet, weil sich Bakterien in feuchten Händen etwa 500 Mal so schnell
wie in trockenen Händen vermehren. 
Das ist mit wenig Zeitaufwand der einfachste Schutz
vor Erkrankungen. Möchtest du mehr erfahren, so lade dir meinen kostenlosen Report
„Die 7 schlimmsten Keimschleudern im Haushalt“ herunter.

Silberfische

Hattest du auch schon mal Silberfische in deiner Wohnung?

Die meisten kennen dieses winzige und flügellose Insekt, das sehr flink, nachtaktiv und
lichtscheu ist.
Silberfische sind nicht schädlich, können aber sehr schnell zu einer regelrechten
Plage werden, sind ungebetene Gäste und sind auch eklig.
Obwohl sie keiner haben möchte, sind sie als natürlicher Feind der Hausstaub Milbe
sogar nützlich.

Ursachen für Silberfische

Sie lieben Orte, an denen es schön feucht und warm ist wie Badezimmer, Waschräume oder
Küchen.  Dort finden sie nicht nur optimale Lebensbedingungen sondern auch ausreichend
Nahrung. Staub, Milben, Haare oder Hautschuppen sind ausreichend vorhanden und liefern
diesen kleinen Insekten Nahrung genau wie Zucker und Stärke. Sie fressen auch gerne
Kleister oder Papier und sind deshalb oft hinter losen Tapeten zu finden.
Da die Silberfische nachtaktiv und scheu sind und sich bei Lichteinfall sofort verstecken,
werden sie oft erst durch Zufall entdeckt.
Ursachen für die Silberfische in der Wohnung können sehr unterschiedlich sein. Feuchtigkeit
und Wärme haben sie aber alle gemeinsam. Unzureichende Belüftung, ein Bad ohne Fenster,
undichtes Mauerwerk, marode Wasserleitungen in Altbauten oder schlechte Dämmung
können Ursachen für die ungebetenen Gäste sein. Auf keinen Fall ist mangelnde Hygiene
eine Ursache, wie manche vielleicht denken.
Eine erhöhte Menge dieser Tierchen kann sogar ein Anzeichen für Schimmelbefall sein,
wenn zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung herrscht.

#Tipp: Ein Hausmittel gegen Silberfische

Ein einfaches Hausmittel gegen Silberfische ist die Kartoffel. Sie enthält Stärke, die zu den
Lieblingsspeisen der Tierchen zählt. Dazu schneidet man eine ungeschälte Kartoffel in zwei
Hälften, höhlt diese aus, sodass die Tierchen darunter kriechen können, und legt die
Kartoffelhälften über Nacht auf ein Blatt Papier. Am nächsten Morgen findet man dann
sowohl im Hohlraum der Kartoffel als auch auf dem Papier die Silberfische, die man dann
einfach entsorgen kann. War die Aktion erfolglos, so probiert man es einfach noch mal an
einer anderen Stelle.

Was kannst du vorbeugend gegen Silberfische tun?

Es müssen die Ursachen abgestellt werden, indem für sie ungünstige Lebensbedingungen
geschaffen werden. 
Wie machst du das am besten? Hier sind 11 Tipps zur Vorbeugung:   

1. Unbedingt die Luftfeuchtigkeit in den einzelnen Räumen reduzieren zum Beispiel durch
    Stoßlüften (Dauerlüften 
vermeiden!).  

2. Wenn die Wäsche nur in der Wohnung getrocknet werden kann, weil es keinen
     Wäscheplatz oder Trockenkeller gibt,
dann bitte nur in gut gelüfteten Räumen. 

3. Nach dem Duschen verwende unbedingt einen Abzieher, damit das Wasser nirgendwo
     stehen bleibt.
  
4. Lüfte nach dem Duschen oder nach dem Vollbad das Badezimmer.    

5. Hänge die Badematte zum Trocknen und lasse sie nicht auf dem Boden liegen. 

6. Lasse niemals Lebensmittel oder Tierfutter offen stehen. 

7. Stelle fest, ob eventuell bauliche Mängel vorliegen.   

8. Schlage morgens deine Bettdecke auf und lasse sie erst abkühlen.
    Erinnerst du dich – Silberfische lieben Wärme.

9. Da Silberfische Haare und Hautschuppen mögen, entferne diese regelmäßig aus
    deinem Badezimmer.

10. Suche nach Ritzen im Mauerwerk und dichte diese ab.

11. Vermeide Schimmelbefall, indem du regelmäßig deine Wohnung lüftest.

Signal für Silberfische

Du wohnst in einer Mietwohnung mit Silberfischbefall

Ist die Wohnung stark von Silberfischen befallen, ist der Vermieter für die Beseitigung zuständig.
Sind die Tierchen nur vereinzelt vorhanden, kannst du mit einfachen Hausmitteln wie
beispielsweise einem Gemisch aus Backpulver und Zucker, das du an den betreffenden Stellen
ausstreust, dagegen vorgehen. Beachte aber bitte unbedingt oben die Punkte 1 – 11.
Sollte das alles nicht helfen, so benachrichtigst du deinen Vermieter schriftlich über
den Silberfischbefall und setzt eine angemessenen Frist für die Beseitigung.
Vermieter reden sich sehr gerne damit raus, dass der Mieter angeblich nicht ausreichend gelüftet
hat. Daher auch wichtig, einen Nachweis für die Übergabe des Schreibens an den Vermieter
zu haben.
Hast du diesen Nachweis nicht und beauftragst dann von dir aus einen Kammerjäger, könntest
du auf den Kosten sitzen bleiben.

Tipps für Mieter

Die Beseitigung von Baumängel, die unter anderem eine Ursache für den Befall sein können,
ist Sache des Vermieters. 
Vielleicht ist das Mauerwerk feucht und geschädigt oder die Fester
schließen nicht gut. In solch einem Fall benachrichtige den Vermieter immer schriftlich. 
Bei erheblichen Befall von Silberfischen können diese sogar einen Grund für Mietminderung
sein. Aus diesem Grund musst du unbedingt handeln.

Du hast Wohneigentum mit Silberfischbefall

Bist du in der glücklichen Situation selbstgenutztes Wohneigentum zu besitzen, dann musst du
dich natürlich selbst um Beseitigung der ungebetenen Gäste kümmern. 
Weiter oben hast du
schon einige Tipps bekommen, die dir nützlich sein können. 
Als Haus- oder
Wohnungseigentümer ist man sowieso darauf bedacht, alles in Ordnung zu halten – Fenster,
Türen, Wasser- und Abwasserleitungen und regelmäßiges Lüften der gesamten Wohnung.
Treten dennoch diese kleinen Silberfische auf, ist es an der Zeit, einen Rundgang mit
offenem Blick durch die Wohnung oder Haus zu starten und zu handeln.

Immer noch nicht die richtige Lösung dabei?

Du hast bereits mit verschiedenen Hausmitteln versucht, diese Silberfische loszuwerden aber
mit enttäuschenden Ergebnissen?
Auch meine oben genannten Tipps helfen dir nicht wirklich
weiter? 
Die Silberfische breiten sich weiter unkontrolliert in deiner Wohnung aus und du hast
keine Ahnung, wie du diese los werden sollst?
Dann habe ich wahrscheinlich hier die perfekte
Lösung für dich, 
eine Schritt-für Schritt-Anleitung, mit der du endlich die Quelle der Plage
bekämpfst.

Klicke auf den Button und du erfährst, wie du Silberfische innerhalb kürzester Zeit auf natürliche
Weise vollständig und für immer los wirst.
Diese Anleitung ist auf schnelle und effektive Ergebnisse ausgelegt und zeigt von Anfang an alle
Schritte auf, die du umsetzen musst.
Ich wünsche dir gutes Gelingen und erfolgreiche
Vernichtung dieser harmlosen aber ekligen Tierchen.

Silberfische

Vaseline – das kleine Wundermittel mit großer Wirkung

Die Vaseline ist ein gereinigtes Gemisch von Kohlenwasserstoffen mit einer halbfesten Konsistenz, das aus
Erdöl gewonnen wird und in Wasser praktisch unlöslich ist. Vaseline hat hautpflegende, hautschützende, 
wasserabweisende und okklusive Eigenschaften. Sie bildet einen undurchlässigen Film auf der Haut und
hält Wasser in ihr zurück. Vaseline wird unter anderem gegen trockene Haut, als Schutzsalbe, als
Salbengrundlage und als Kälteschutz verwendet (Wortlaut von PharmaWiki). 

https://de.wikipedia.org/wiki/Vaseline                   

Um die hautpflegenden und hautschützenden Eigenschaften sowie den Einsatz im kosmetischen
Bereich soll es hier aber nicht gehen, denn Vaseline kann aber weitaus mehr und ist quasi auch
ein praktischer Alleskönner im Haushalt.Hier sind 9 Tipps für die Verwendung von Vaseline im
Haushalt, die du dir auch gerne anhören kannst, falls du keine Lust zum Lesen hast: 

#Tipp 1

Vaseline macht Leder wieder geschmeidig. Du hast ein Möbel- oder Kleidungsstück oder
eine Tasche aus Leder, die in die Jahre gekommen sind? Das Leder ist schon leicht rissig?
Reibe das Leder dünn mit Vaseline ein und lasse sie über Nacht einziehen.

#Tipp 2

Du hast endlich deine schicken Lieblingsschuhe aus echtem Leder gefunden und möchtest
sie natürlich so lange wie möglich auch tragen? Dann reibe sie vor dem ersten Tragen mit
Vaseline ein und lasse diese schön einziehen. Das wirkt imprägnierend und ist
wasser- und schmutzabweisend.

#Tipp 3

Bei klemmenden Reißverschlüssen – egal ob Koffer, Taschen oder Kleidung – gibst du etwas
Vaseline auf ein Tuch und reibst den Reißverschluss damit ein. So wird er gefettet und ist
danach wieder geschmeidig.

#Tipp 4

Lasse Holzmöbel ein wenig älter und authentischer wirken, indem du vor dem Anstrich Vaseline auf
einzelne Bereiche des Holzes aufträgst. Lasse den Anstrich trocknen und wische dann mit einem
feuchten Tuch über die mit Vaseline behandelten Stellen. Dadurch löst sich an diesen Stellen die
Farbe und das Holz kommt zum Vorschein. So gibst du deinen Möbelstücken ein rustikales
Aussehen.

#Tipp 5

Teerflecke auf der Kleidung sind mehr als ärgerlich, können aber mit Vaseline entfernt werden.

#Tipp 6

Steckt dein Ring auf dem Finger fest, weil er leicht angeschwollen ist? Das ist kein Problem
mit Vaseline. Benutze sie einfach als Gleitmittel und schon rutscht der Ring wieder vom Finger.

#Tipp 7

Möchtest du deinem Cerankochfeld mal eine besondere Pflege gönnen, dann gib nach der normalen
Reinigung etwa eine Messerspitze Vaseline auf ein Küchentuch und verreibe sie gleichmäßig auf
dem gesamten Kochfeld. Nach kurzer Einwirkzeit poliere das Kochfeld mit einem weichen Tuch.
Das Ceranfeld glänzt wieder und hat einen Schutzfilm durch die Vaseline, der dafür sorgt, dass sich
Fett und Verschmutzungen nicht so schnell absetzen beziehungsweise sich auch leichter entfernen
lassen. Kleinere Kratzer werden dadurch unsichtbar. 
Ideal ist die Pflege mit Vaseline, wenn das
Kochfeld noch lauwarm ist.

#Tipp 8

Solltest du in deiner Dusche einen Duschvorhang benutzen, der sich nicht mehr reibungslos
über die Stange schieben lässt, dann reibe die Ringe mit Vaseline ein und es flutscht wieder.

#Tipp 9

Auch zur Pfotenpflege bei Hunden ist Vaseline sehr nützlich. Ich habe das bei unserem Hund
auch schon praktiziert. Zwar hat er versucht, sich die Vaseline abzulecken, aber er hat dann einen
Walker, also einen Hundestiefel, bekommen. Das hat super funktioniert.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Vaseline

Türgummis an Autos kann man hervorragend mit Vaseline pflegen, quasi als Frostschutz.
Die sensible Dichtung der Autotüren wird dir eine sanfte Pflege mit Vaseline gegen
Gummirisse und als Frostschutz danken. Gleichzeitig kann so auf chemische Produkte
verzichtet werden. Vaseline dient generell als Imprägnierungsschutz in der
Lederverarbeitung zur Pflege und zum Schutz von Glattleder wie beispielsweise auch
Fahrradsättel, Stiefel oder Motorradbekleidung.Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist das
Entfernen von Klebstoff- und Papierresten von Aufklebern. Für Motorboote und
Segelyachten wird Vaseline als umweltfreundlicher Unterwasser-Bewuchsschutz verwendet.
Vaseline bildet auch die Grundlage zur Herstellung von Melkfett.
Da sich Vaseline chemisch neutral gegenüber den meisten Werkstoffen verhält, wird sie
auch in der Industrie als Schmierstoff mit gutem Korrosionsschutz eingesetzt.
Zu kaufen bekommt man Vaseline in der Regel in Apotheken und Drogerien.

Fazit

Vaseline ist umweltfreundlich, vielseitig einsetzbar und sollte daher in jedem Haushalt
ihr Plätzchen finden.
Sie ist für den Hausgebrauch weich durchscheinend, geruchs- und geschmacklos und
absolut ungiftig.
Vaseline, die im technischen Bereich verwendet wird, ist eher gelb.

Wie putzt man das Badezimmer richtig?

Das Badezimmer sollte die Wohlfühloase innerhalb der Wohnung sein. Und gerade deshalb soll
es auch mit Freude geputzt werden. Eigentlich jeder genießt beim Betreten des geputzten
Badezimmers diesen frischen und wohlig riechenden Duft, der Reinheit ausstrahlt.
Aber wie bekommst du das am besten und ohne großen Aufwand auch so hin?

Inhaltsverzeichnis

Die Vorbereitung
Dusche und/oder Badewanne reinigen
Toilette putzen
Fliesen reinigen 
Spiegelflächen putzen 
Waschbecken reinigen und putzen
Bodenpflege

Wichtig ist eine regelmäßige Reinigung, um den Aufwand in Grenzen zu halten.
So sammeln sich im Waschbecken ständig Seifen- und Zahnpasta Reste und Haare,
die man am besten täglich entfernt. Auch auf die Sauberkeit der Toilette achtet
man im Normalfall täglich und nimmt die WC-Bürste und den WC-Reiniger regelmäßig
in die Hand. Die Spritzer am Spiegel müssen ebenfalls nicht die ganze Woche über
gesammelt werden. Die Dusch- oder Badewanne spült man nach jeder Benutzung
aus und nimmt danach einen Duschabzieher, um Kalkablagerungen zu vermeiden
oder zu verringern. Es sind also täglich nur wenige und kleine Handgriffe, die beim
wöchentlichen Putzen den Aufwand in Grenzen halten.

Die Vorbereitung

Um nicht unnötige Zeit beim Bad Putzen zu vertrödeln, ist es sinnvoll, im Vorfeld einige
Vorbereitungen zu treffen. Sofern ein Fenster im Bad vorhanden ist, öffnet man es und
lässt ausreichend frische Luft hinein. 
Dann räumt man am besten alle beweglichen
Einrichtungsgegenstände aus dem Badezimmer raus. Das sind zum Beispiel der Mülleimer,
die Personenwaage, der Wäschekorb, die Toilettenbürste oder ein Hocker. So kann man
später die Fliesen problemlos reinigen. 
Der Mülleimer wird selbstverständlich entleert
und die verbrauchten Handtücher in die Wäsche gegeben.
Dann stellt man sich die benötigten Putzutensilien bereit, die idealerweise wie folgt sind:

-Alte Zahnbürste
-Badreiniger
-Bodenwischer
-Duschabzieher
-Essigreiniger oder Zitronensäure
-Glasreiniger
-Mikrofasertuch
-Schwamm
-WC-Reiniger

Das ist innerhalb weniger Minuten erledigt und es kann mit dem Putzen begonnen werden.
Die Reihenfolge bestimmt natürlich jeder für sich. In unserem Beispiel beginnen wir mit
der Dusche und/oder Badewanne.

Dusche und/oder Badewanne reinigen

Heutzutage sind die meisten Badewannen aus Acryl oder Emaille aber auch Materialien
wie Glas, Gusseisen, Keramik, Kupfer , Naturstein oder Edelstahl sowie Holz und Keramik
oder Beton sind machbar. Du kennst das Material deiner Badewanne und musst bei der
Pflege und die zu verwendenden Putzmittel auf die spezielle Beschaffenheit achten. 
Scheuerpulver und raue Schwämme verursachen Kratzer an der Oberfläche und sind
daher nicht geeignet. Ein weicher Lappen und Spülmittel sind wesentlich besser für die
Reinigung der Badewanne geeignet. Kalkflecken lassen sich etwas Zitronensäure oder
Essigreiniger wunderbar lösen. Im Abfluss sammeln sich regelmäßig Haare, die ich
persönlich mit einer Pinzette entferne. Damit der Abfluss nicht verstopft, gebe ich regelmäßig
ein Päckchen Bachpulver hinein und spüle mit Essig nach. Dann wird die Wanne ausgespült
und das Wasser mit einem Abzieher das Wasser entfernt.

Toilette putzen

Zuerst gibt man WC-Reiniger, Essig, Zitronensäure oder Clorix in die Toilettenschüssel
und lässt das Mittel etwas einwirken. Während der Einwirkzeit wird die Toilettenbrille
von allen Seiten desinfiziert und danach abgespült. Die Toilettenschüssel reinigt man
dann von außen am besten mit einem Glasreiniger und reibt sie mit einem Mikrofasertuch
nach. Nun kann die Toiletten innen mit der Bürste gereinigt werden. Der Abtropfbehälter
für die Toilettenbürste wird geleert und ebenfalls ausgewaschen.
Um die Ablagerung von
Urinstein in der Toilette zu vermeiden, ist eine tägliche Nutzung
von WC- oder Essigreiniger und Bürste sinnvoll.

Fliesen reinigen

In der Regel ist die Oberfläche der Fliesen sehr pflegeleicht und lässt sich leicht reinigen.
Wenn man wöchentlich mit einem Essigreiniger die Fliesen abwischt, hat man bei der
monatlichen oder vierteljährlichen gründlichen Reinigung weniger Arbeit. Hartnäckige
Kalkablagerungen lassen sich am besten mit einem Schwamm, auf den man etwas Essig
oder Zitronensäure gibt, lösen. 
Auch die Fugen benötigen Pflege, weil sich mit der Zeit
da Ablagerungen bilden. Um diese wieder sauber zu bekommen, rührst du am besten
einen Brei aus Waschpulver und Wasser an und löst den Schmutz aus den Fugen mit
Hilfe einer alten Zahnbürste. So löst sich der Schmutz schnell und man reibt nur mit
einem feuchten Lappen nach. 
Auch ein Dampfreiniger, den man sich in Baumärkten
oder im Fachhandel ausleihen kann, bringt ein hervorragendes Ergebnis.
Lese dazu auch meinen Beitrag „Wie du die Hausarbeit mit einem Dampfreiniger
erleichtern kannst“

https://www.putzen-reinigen.com/category/produktempfehlungen/

Spiegelflächen putzen

Damit der Spiegel seine volle Wirkung entfalten kann, sollte er immer schön sauber sein.
Aber täglich landen Spritzer von der Zahnpasta, Staub, Fliegendreck, Wasser oder
Haarspray auf der Oberfläche. 
Am einfachsten entfernt man diese unschönen Flecken mit
einem feuchten Tuch und reibt danach den Spiegel mit einem Mikrofasertuch oder
zusammen geknülltem Zeitungspapier trocken. 
Bei hartnäckigem Staub hilft etwas
Spülmittel, das konzentriert auf den feuchten Lappen gegeben wird. Dann wird feucht
nachgewischt und mit einem Mikrofaser trocken poliert. 
Ein geputzter Spiegel macht
einfach einen schönen Eindruck und sieht schick und gepflegt aus.

Waschbecken reinigen und putzen

Das Säubern des Waschbeckens sollte zu den täglichen Aufgaben gehören, weil sich hier
täglich Zahnpasta- und Seifenreste, Haare, Kalkablagerungen und andere Verunreinigungen
ansammeln, die alles andere als ästhetisch sind. Die Armatur bleibt ebenfalls nicht von
Spritzern verschiedenen Ursprungs verschont. In der Überlauföffnung setzen mit der Zeit
Verschmutzungen an, die unangenehme Gerüche verursachen können. Der Überlauf ist der
Eingang zu dem großen Hohlraum im Waschbecken und ist der ideale Nährboden für
Bakterien und das Entstehen unangenehmer Gerüche. Ebenso kann der Siphon Ursache
für Gerüche sein. Die Reinigung des Siphon ist sehr aufwändig und kann nur erfolgen,
wenn er auseinander geschraubt wird. Daher wird er eher selten gereinigt.
Die Überlauföffnung aber kann mit einer alten Zahnbürste oder einer biegsamen
Flaschenbürste so weit gereinigt werden, bis die sichtbaren Verschmutzungen weg sind.
Das Waschbecken wird dann innen und außen mit einem Bad- oder Essigreiniger feucht
abgewischt und mit einem trockenen Tuch poliert. 
Zum Schluss bekommt die Armatur
mit Essigreiniger noch frischen Glanz und wird ebenfalls poliert.

Bodenpflege

Zum Schluss wird der Boden gewischt. Je nach Beschaffenheit des Bades und Bodens
geht man vorher noch mit dem Staubsauger durch, um Staub und Haare zu entfernen,
damit man sie nicht im Wischwasser hat oder auf dem Boden hin und her schiebt.
Ich empfehle dir, den Boden mit einem Mikrofaser-Mopp und heißem Seifenwasser
zu wischen.
Wer es ganz modern liebt, kann das natürlich auch mit einem WLAN Saugroboter
mit App-Steuerung und Alexa-Sprachsteuerung erledigen.
Wenn du mit allem fertig bist, legst du noch frische Handtücher bereit, schliesst
wieder das Fenster und leerst noch den Abfallbehälter.
Jetzt solltest du dich in deinem frisch geputzten Bad wieder richtig wohl fühlen.

Der Fleck muss weg!

Plötzlich und unerwartet kommt er – der Fleck! Das ist immer ärgerlich und noch
ärgerlicher, wenn kein passender Fleckentferner zur Hand ist.
Hier findest du einige Tipps zur Entfernung der blöden Flecken.
Wenn ich einen neuen Tipp habe, wird die Übersicht aktualisiert.
Schau also öfter mal vorbei.

A

Alkoholische Getränke – Den Fleck mit reichlich kaltem Wasser ausspülen!

Asche – Vorsichtig absaugen und mit Feinwaschmittel waschen!

B

Blut – Am besten sofort mit kaltem Wasser auswaschen!

Benzin – Am besten mit Terpentin entfernen oder lange auslüften. Auf keinen Fall sofort in die
Waschmaschine stecken, weil diese sofort den Geruch annimmt!

Bier – Möglichst sofort mit warmen Wasser ausspülen!

Brandflecke – Mit Zitronensäure, Spiritus-Wasser-Lösung oder einer Zwiebel entfernen!

C

Chemie- und Farbflecke – Mit Haarspray einsprühen und dann normal waschen!

Cola – Die Stelle sofort abtupfen, in kohlensäurehaltigem Mineralwasser einweichen und dann ganz normal in der Waschmaschine waschen!

Creme – Mit Gallseife einsprühen und nach einer Einwirkzeit normal waschen!

D

Deoflecken – Essigessenz oder Gallseife direkt auf die betroffene Stelle geben, einweichen lassen, am besten
über Nacht, und dann normal in der in der  Waschmaschine waschen. Auf keinen Fall unbehandelt in die
Waschmaschine geben!

E

Ei – Eiweiß entfernt man mit kaltem Salzwasser. Kein warmes Wasser verwenden, weil    
sonst das Eiweiß gerinnt und sich noch schwerer entfernen lässt. Eigelb entfernt man am
besten mit Wasser und Spülmittel.

F

Fettfleck – Am besten mit Trockenshampoo oder Körperpuder entfernen! 

Farbe – Fleck mit Haarspray einsprühen, fünf Minuten einziehen lassen und mit                               l
lauwarmen Wasser ausspülen.

G

Grasfleck – Als Fleckenlöser kann man Gallseife, Essig oder Zitronensäure verwenden.

H

Harz – Da Harz nicht wasserlöslich ist, nimmt man Spiritus, reinen Alkohol oder                            
Terpentinöl zum Einreiben. Dann werden mit Löschpapier die Reste ausgebügelt. 

K

Kaffeefleck – Frische Kaffeeflecken lassen sich sofort einfach auswaschen.

Kaugummi – Kaugummi aushärten lassen, mit Spülmittel einweichen und auswaschen.

Kugelschreiber – Nivea-Creme auf die Stelle geben und dann ganz normal waschen!

L

Lippenstift – Eukalyptusöl auf die Stelle träufeln, einwirken lassen und auswaschen!

M

Malerfarbe – Zucker und Wasser zu einen Brei verrühren, die Masse auf den Farbfleck                            
auftragen und dann den Stoff aneinander reiben, um die Farbe aus dem Stoff zu reiben.
Das funktioniert fast immer.

Milchflecke – Unter fließendem kalten Wasser ausspülen, eventuell etwas Gallseife                                
oder Spülmittel verwenden, auf keinen Fall warmes Wasser nehmen, weil sonst das
Eiweiß in der Milch gerinnt und der Fleck noch hartnäckiger wird.     
  

O

Obst – Die Stelle mit Essig oder Zitronensäure beträufeln, kurz einwirken lassen und  
dann ganz normal waschen.

Öl – Geschirrspülmittel auf die Stelle topfen und mit kreisenden Bewegungen                            
verreiben, mit heißem Wasser auswaschen.

R

Rost – Zitronensaft und Salz und vermischen und auf den Fleck geben. Am besten über  Nacht einwirken
lassen, ausbürsten und normal in der Waschmaschine waschen.

Rotweinfleck – Reichlich Salz über den Fleck streuen, einwirken lassen und waschen.                            
Statt Salz kann man auch Stärke- oder Kartoffelmehl nehmen.

Russ – Auf keinen Fall Wasser verwenden! Den Fleck erst mit dem Staubsauger  absaugen und dann reichlich
mit Salz bestreuen, einige Stunden einwirken lassen, ausklopfen und dann erst in die Waschmaschine geben.

Rotweinfleck

S

Sekundenkleber – Kleidungsstück in ganz heißes Wasser einweichen und mit einem Spachtel entfernen.
Auch handelsüblicher Nagellack ist dazu geeignet oder man steckt das Kleidungsstück in einen
Gefrierbeutel und packt es für einige Stunden in das Gefrierfach. Danach kann man den gefrorenen
Kleber mit dem Fingernagel abkratzen.

Schminke – Rasierschaum auf den Fleck geben, einmassieren, einwirken lassen und  mit kaltem Wasser
ausspülen, erneut Rasierschaum auf die Stelle geben, einwirken lassen und mit warmen Wasser ausspülen.

Schokolade – Die harte Schicht mit einem Messerrücken vorsichtig abtragen, Stelle mit Gallseife
einsprühen und vorsichtig verreiben, einwirken lassen, ausspülen und in die Waschmaschine tun. 

Schuhcreme – Die Schuhcreme vorsichtig mit einen Löffel oder Messerrücken  abkratzen und mit einem
Hausmittel vorsichtig einreiben. Dazu kann man Zahnpasta, Butter, Spiritus oder Terpentin verwenden.
Danach wird  das Kleidungsstück normal in der Waschmaschine gewaschen.

Schweiss – Dazu eignen sich Backpulver, Zitronensäure, Essig, Spiritus, Alkohol oder  Salzwasser.

Speiseeis – Wenn möglich, sofort unter fließendem kalten Wasser ausspülen, auch eine Behandlung
mit Salz oder Gallseife ist möglich aber kein warmes Wasser verwenden, das sonst das im Eis
enthaltene Eiweiß gerinnt.

Staub – Vorsichtig mit einem Staubsauger entfernen und dann normal waschen.

T

Tee – In der Regel reicht warmes Wasser aus. Bei hartnäckigen Flecken hat sich Rasierschaum bewährt. 

Teer – Terpentin, Eukalyptusöl, Waschbenzin oder Vaseline haben sich bewährt.

Tinte – Zitronensaft oder Essig helfen bei frischen Tintenflecken. Auch ein Brei aus Salz  und Wasser
oder normales Haarspray sind praktische Helfer bei Tintenflecken. Den Rest übernimmt die Waschmaschine.

T

Tee - In der Regel reicht warmes Wasser aus. Bei hartnäckigen Flecken hat sich Rasierschaum bewährt. 

Teer - Terpentin, Eukalyptusöl, Waschbenzin oder Vaseline haben sich bewährt.

Tinte - Zitronensaft oder Essig helfen bei frischen Tintenflecken. Auch ein Brei aus Salz  und Wasser oder normales Haarspray sind praktische Helfer bei Tintenflecken. Den Rest übernimmt die Waschmaschine.

U

Urinflecke – Kleidung wird einfach in der Waschmaschine gereinigt und für andere  Stellen
wie Teppich oder Matratzen wird ein Enzymreiniger empfohlen.

V

Vogelschmutz – Vogelkot erst trocknen lassen, dann vorsichtig ausbürsten, die Reste in
Salz- oder Essigwasser tränken und ausreiben, dann wie gewohnt waschen.

W

Wachs – Wachs erst hart werden lassen, vorsichtig mit einem Löffel oder Messerrücken abkratzen und dann
ober- und unterhalb des Flecks Löschpapier oder je ein Blatt von der Küchenrolle legen und den Wachsflecks
mit dem Bügeleisen im wahrsten Sinne des Wortes ausbügeln. Anschließend so warm wie möglich in der
Waschmaschine waschen.

Wein – Eingetrocknete Weißweinflecke kann mit Salmiakgeist behandeln und dann ganz normal problemlos
in der Waschmaschine waschen.

Den Keller mal richtig entrümpeln

Als Kind habe ich die Kellerräume eher mit mulmigen Gefühlen betreten. Im Sommer, wenn die Sonne hinein schien, war das ja noch spannend. In den Wintermonaten aber war es eher dunkel und geheimnisvoll, etwas gruselig. Wie das früher so war, hatten wir einen Kohlenkeller, einen Vorratskeller und eine Waschküche. Im Vorratskeller waren überwiegend Kartoffeln, Äpfel, Eingewecktes und nicht winterharte Pflanzen wie Dahlien gelagert. Im Wandel der Zeit hat sich die Nutzung der Kellerräume sehr verändert. So ist ein Kohlenkeller fast völlig überflüssig geworden. Viele haben ihre Kellerräume umfunktioniert beispielsweise zum Hobby-, Party- oder Fitnessraum oder auch zum Gerümpelkeller. Viele Eigenheimbesitzer verzichten aus Kostengründen oder wegen Grundwasser auf einen Keller. In Hochhäuser gibt es in der Regel auf jeder Etage einen kleinen Verschlag. In Mehrfamilienhäusern sind die großen Kellerräume oft in kleine Kellerverschläge unterteilt, die den einzelnen Wohnungen zugeordnet sind. In alten Häuser befinden sich fast immer Kellerräume, die teilweise auch zu Wohnraum ausgebaut wurden. Egal wie der Keller genutzt wird, gibt es einige grundlegende Dinge wie richtiges Lüften und die Vermeidung von Schimmelbildung zu beachten. 

Inhalt:                                                                                                                                            
Keller lüften aber richtig und Schimmelbildung vermeiden                                                      
Feuchter Keller – was nun?                                                                                                      
Keller entrümpeln aber wohin mit dem Zeug?                                                                     
Keller aufräumen und organisieren

Keller lüften aber richtig und Schimmelbildung vermeiden

Der Keller, auch Untergeschoss oder Souterrain genannt, befindet sich in der Regel überwiegend unterhalb der Erdoberfläche. Durch die Umgebung von kaltem und nassen Erdreich herrscht in den Kellerräumen eine feucht-kühle Atmosphäre. Um das Eindringen von Nässe zu verhindern, wendet man heutzutage Schutzanstriche, Kellerdämmung und Abdichtungssystem an und baut Lichtschächte und hochwasserdichte Leibungskellerfenster ein. Durch falsches Lüften und zu niedrige Temperaturen können allerdings Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden entstehen. Auf was ist zu achten und wie lüftet man nun im Sommer und Winter richtig? Im Sommer sollten die Kellerfenster geschlossen sein, weil der Keller der kühlste Raum des Hauses ist und sich nicht durch Lüften erwärmen lässt. In der Praxis sieht man leider gerade im Sommer häufig angekippte Kellerfenster, weil viele denken, dass der Keller dann gut durchlüftet wird. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die warme Luft dringt in das Untergeschoss ein und kühlt dann sehr rasch ab. Als Folge bildet sich Kondenswasser an der Kellerwand und bietet damit den idealen Nährboden für Schimmelbildung. Deshalb lüftet man Keller im Sommer etwa 20 Minuten am Tag, idealerweise mit Durchzug wegen eines schnelleren Luftaustauschs, und schliesst die Fenster wieder. Im Sommer ist die Außenluft warm und feucht, manchmal auch schwülwarm und daher nicht gut für ein gutes Klima im Keller und begünstigt die Schimmelbildung. An sehr heißen und feuchten Tagen sollte man auf das Lüften im Sommer ganz verzichten, um Schäden am Mauerwerk vorzubeugen. Die Luft im Winter ist trocken und daher sehr gut für einen Luftaustausch geeignet.  Im Winter, wenn wenig oder keine Minusgrade herrschen, kann man das Kellerfinster tagsüber angekippt lassen. So kann ein regelmäßiger Luftaustausch stattfinden, der die Bildung von Kondenswasser und damit auch die Schimmelbildung verhindert. Wer das Fenster nicht ankippen möchte, kann auch das sogenannte Stoßlüften für etwa 5-10 Minuten mehrmals am Tag, zumindest aber morgens und abends, anwenden. Dabei wird das Fenster ganz weit geöffnet. Nachts bleiben die Fenster geschlossen. An kalten und trockenen Tagen ist die Luft im Keller wärmer und transportiert beim Lüften die Feuchtigkeit aus dem Keller heraus. Minusgrade sind also ideal, um die Kellerräume zu entfeuchten.

Keller entrümpeln aber wohin mit dem Zeug?

In Abhängigkeit von der Größe des Kellers neigt man schnell dazu, Dinge, die man erst mal
nicht mehr benötigt, dort abzustellen. Oft denkt man sich: das könnte ich ja noch mal
gebrauchen. So kann es ganz schnell passieren, dass der Keller zugekrempelt ist.
Problematisch wird dieser Zustand zum Beispiel bei einem Wasserrohrbruch. Daher ist
ein aufgeräumter Keller immer sinnvoll. Man sucht einen bestimmten Gegenstand und
findet ihn einfach nicht mehr. Dinge, die mit persönlichen Emotionen verbunden sind,
wie beispielsweise Erinnerungsfotos, sollten auf keinen Fall im Keller zwischengelagert
werden. Am besten ist, wenn man sie gleich digitalisiert. 
Manche sind der Sammelleidenschaft verfallen oder haben kreative Hobbys, für die man
eben allerlei Dinge aufhebt. Was findet man noch so im Keller? Die Aufzählung könnte
endlos werden aber oft sind es Körbe, Flaschen, Kartons, Taschen, Koffer, Fahrräder
und Ersatzteile, Werkzeug, Malerzubehör oder saisonale Deko für Ostern, Halloween
und Weihnachten. 
Sachen, die man nicht ständig benötigt, auf die man aber Zugriff
haben sollte, gehören durchaus in den Keller wie zum Beispiel Werkzeug. 
Wie beginnt man am besten bei der Entrümpelung?
Zuerst muss man dem inneren Schweinehund den Kampf ansagen und anfangen sich
einen groben Überblick zu verschaffen. Für die Motivation mache nun ein Vorher-Foto.
Dann stelle 4 Behältnisse bereit:

1 Behältnis – wegschmeißen

2 Behältnis – unbedingt behalten

3 Behältnis – verschenken oder verkaufen

4 Behältnis – ich weiß noch nicht

Feuchter Keller – was nun?

An der Kellerwand sind plötzlich Feuchtigkeitskränze zu sehen, Mauerwerksalze
kristallisieren aus und Putz und Farbe platzen ab. Das sind eindeutige Merkmale
eines feuchten Kellers, die schon wegen der eigenen Gesundheit sehr ernst genommen
werden müssen. Zwar kann man als Laie sehen, dass ein Feuchtigkeitsschaden da ist,
aber für die Ursachenforschung muss ein Fachmann ran. Wer selbst experimentiert,
steht hinterher wohlmöglich vor einer herben Enttäuschung. Je nach Ursache kommt
eine Außen- oder Innenabdichtung in Frage. Was sinnvoller und effektiver ist, kann
man als Laie schlecht beurteilen. Ein Fachmann dagegen erkennt schon am Nässebild,
ob das Bauwerk undicht ist oder ob die Feuchtigkeit durch warme Luft verursacht wird.
Ist das Bauwerk undicht, kann die Feuchtigkeit nur mit einem erheblichen Aufwand
durch Abdichtung beseitigt werden. Handelt es sich dagegen um Kondenswasser, hilft
oft schon ein guter Trockner, damit die Luftfeuchtigkeit im Keller reduziert wird.
Gegebenenfalls müssen Be- und Entlüftung im Keller neu organisiert werden. Da es
unterschiedliche Ursachen für einen feuchten Keller gibt, gibt es unterschiedliche
Lösungsverfahren.

# Feuchte Keller werden durch falsches Lüften begünstigt

Nun beginne, dich von vorne nach hinten durchzuarbeiten. Nehme jedes Teil nur einmal in die Hand und entscheide dich für eins der vier Behältnisse. Überlege dabei nicht zu lange, handele einfach spontan. Ist es ein kleiner Keller, dann schaffst du das vielleicht in einer Stunde. Handelt es sich aber um einen großen Keller, bei dem kein Ende abzusehen ist, dann höre nach einer Stunde auf, um nicht die Lust zu verlieren. Du hast es endlich geschafft, alle Dinge auf die vier Behältnisse zu verteilen? Prima! Nun geht es an die Entsorgung. 
Ist das Behältnis 1 relativ übersichtlich, dann kann der Inhalt in die Tonne für den Hausmüll entsorgt werden. Hat sich doch wesentlich mehr angesammelt und sind sogar sperrige Teile dabei, so hast du die Möglichkeit, alles zu deinem zuständigen Wertstoff- oder Recyclinghof zu bringen. Oft können die Wertstoffe kostenfrei abgegeben werden aber für einige Abfallarten werden Entsorgungskosten fällig. Beachte aber, dass alte Lack- und Farbdosen weder in den Müll noch auf den Wertstoffhof gehören sondern in den Sondermüll. Dafür gibt es Schadstoffmobile oder Sammelannahmestellen.
                                                                                   
Sachen aus Behältnis 2, die du unbedingt behalten möchtest, solltest du auch so behandeln, also säubern und pflegen.
                                                                                           
Im Behältnis 3 sind Sachen, die noch verwendet werden können und für den Müll zu schade sind. Je nach dem, um was für Sachen es sich handelt, findet man oft in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis dankbare Abnehmer. Möchtest du die Sachen lieber zu Geld machen, dann verkaufe sie auf einen Trödelmarkt, an einen Second Hand Shop oder auf Verkaufsportalen im Internet.   
   
Das Behältnis 4 behalte die nächsten 6 Monate im Blickfeld und entscheide dann erneut.

Keller aufräumen und organisieren

Nachdem der Keller entrümpelt ist, wird er sauber gemacht. Zuerst werden die Spinnenweben
entfernt und dann gefegt oder gesaugt. Wer mag, kann auch noch feucht durchwischen, was
auch von der Beschaffenheit des Bodens abhängt. Nun geht es daran ein vernünftiges
Ordnungssystem zu schaffen. Bewährt haben sich Regalsysteme, weil man alles übersichtlich
einsortieren kann. Regalsysteme aus Holz empfehle ich für einen eher feuchten Keller nicht,
weil Holz anfällig für Schimmel ist. Mit Metallregalen habe ich persönlich schlechte Erfahrung
gemacht, weil sie irgendwann anfingen zu rosten. Aus diesem Grund habe ich nur noch
Regale aus Kunststoff. Regale aus Aluminium oder Kunststoff sind generell gut geeignet.
Bei Kunststoffregalen muss man allerdings auf eine hohe Traglast achten. Ich empfehle hier
eine Traglast von 70 kg pro Boden oder mehr. Ansonsten hast du keine Freude daran.

Nun kann das Einräumen beginnen. Lasse dich dabei im Hintergrund von deiner Lieblingsmusik
berieseln und stelle dir einen Kaffee oder ein kühles Getränk bereit. Mache ruhig mal eine kleine
Pause und überlege dabei, wie du die Regale sinnvoll einräumst. Dabei wirst du garantiert ein
Lächeln in deinem Gesicht spüren, weil du es endlich so weit geschafft hast. Das sorgt für
Motivation und Zufriedenheit.

Keller aufräumen und organisieren

Nachdem der Keller entrümpelt ist, wird er sauber gemacht. Zuerst werden die Spinnenweben entfernt und dann gefegt oder gesaugt. Wer mag, kann auch noch feucht durchwischen, was auch von der Beschaffenheit des Bodens abhängt. Nun geht es daran ein vernünftiges Ordnungssystem zu schaffen. Bewährt haben sich Regalsysteme, weil man alles übersichtlich einsortieren kann. Regalsysteme aus Holz empfehle ich für einen eher feuchten Keller nicht, weil Holz anfällig für Schimmel ist. Mit Metallregalen habe ich persönlich schlechte Erfahrung gemacht, weil sie irgendwann anfingen zu rosten. Regale aus Aluminium oder Kunststoff sind gut geeignet. Bei Kunststoffregalen muss man allerdings auf eine hohe Traglast achten. Ich empfehle hier eine Traglast von 70 kg pro Boden oder mehr. Ansonsten hast du keine Freude daran.

Nun kann das Einräumen beginnen. Lasse dich dabei im Hintergrund von deiner Lieblingsmusik berieseln und stelle dir einen Kaffee oder ein kühles Getränk bereit. Mache ruhig mal eine kleine Pause und überlege dabei, wie du die Regale sinnvoll einräumst. Dabei wirst du garantiert ein Lächeln in deinem Gesicht spüren, weil du es endlich so weit geschafft hast. Das sorgt für Motivation und Zufriedenheit.

Wenn du für den Kleinkram Kartons verwendest, dann beschrifte sie an der Frontseite.
Das spart später die Sucherei. Praktisch sind auch durchsichtige und stapelbare
Universalkisten. Wenn du nun alles ordentlich eingeräumt hast, dann mache unbedingt
ein Nachher-Foto und vergleiche es mit dem Vorher-Foto. Du wirst eine tiefe Zufriedenheit
spüren und solltest dich jetzt selbst belohnen mit einem schönen Blumenstrauß, einen
Restaurant-, Schwimmbad- oder Kinobesuch oder was immer dir auch Spaß und Freude
bereitet. Du hast es dir jetzt wirklich verdient.

Frühjahrsputz für Balkon und Terrasse

Nach dem langen und kalten Winter, den wir überwiegend in der warmen Stube verbracht haben,
warten wir sehnsüchtig darauf, endlich wieder auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten zu
sitzen und die wohlige Wärme der Sonne zu genießen.

Doch ehe wir zum Genießen kommen, müssen erst die Spuren des Winters beseitigt werden und
einiges für unsere Wohlfühloase getan werden. Der Frühjahrsputz steht an und sobald die
Temperaturen es zulassen, können wir starten.
Die wichtigsten Utensilien stellen wir uns bereit:

Abfallbehälter
Eimer mit Seifenwasser
Wurzelbürste
Schrubber
Kärcher/Hochdruckreiniger
Handfeger
Wischmop
Mikrofasertuch
Kunststoffreiniger für Gartenmöbel aus Kunststoff
Holzöl oder Lasur für Gartenmöbel aus Holz
Essigwasser
Blumenerde und Pflanzen

Inhaltsverzeichnis

Bodenpflege leicht gemacht
Gartenmöbel reinigen und pflegen
Blumenkästen aufhübschen
Pflanzkübel wieder erstrahlen lassen

Bodenpflege leicht gemacht

Bevor wir unsere Gartenmöbel aufstellen können, muss der Boden gereinigt werden.
Zunächst werden Laubreste und sonstiger Schmutz aufgefegt. In Abhängigkeit vom
Material des Bodens ist eine unterschiedliche Herangehensweise erforderlich.

Steinplatten

Böden aus Fliesen oder Steinplatten werden im Herbst auf den Winter vorbereitet.
Dazu ist es notwendig, das Unkraut, Herbstlaub und sonstige Pflanzenreste zu entfernen,
um Moos, Algen und Schimmel keine Chance zu geben. Die Abdrücke von den
Pflanzkübeln können bequem aufgefegt werden. Vorhandene Kalkablagerungen
werden mit Essigwasser weggewischt aber nur an den Stellen, an denen sich Verfärbungen
zeigen. Ansonsten sind Essig- oder Zitronenreiniger nicht für die Reinigung von
Steinplatten geeignet. Das Säubern der Fugen und des Bodens im Herbst hat auch den
Vorteil, dass man im Frühjahr weniger putzen muss.

Das Auskratzen der Fugen mit einem speziellen Fugenkratzer ist zwar mühsam aber
lohnenswert. Unterlässt man das Auskratzen, so bildet sich in den Fugen Humus, der dann
wieder ein idealer Nährboden für neues Unkraut bildet. Und genau das wollen wir ja vermeiden.

Also überwindet den inneren Schweinehund im Herbst, damit es im Frühjahr leichter wird.

Zur Sicherheit beim Begehen haben die meisten Steinplatten eine raue Oberfläche, auf der
sich wiederum sehr gerne und hartnäckig Schmutz und Moos besonders gut festsetzen.
Wer einen Hochdruckreiniger zur Hand hat, kann mit ihm dem Schmutz zu Leibe rücken.
Ein Hochdruckreiniger erleichtert zwar die Arbeit, ist aber auch kein Wundermittel.

Als Alternative eignen sich biologisch abbaubare Steinreiniger und eine Wurzelbürste.
Steinreiniger entfernt jegliche Art von Schmutzbelag, Witterungsrückstände, Öl- und
Schmierspuren oder auch Gummiabrieb.
Aber Achtung: für verschiedene Steinarten gibt es auch verschiedene Steinreiniger.
Nicht jeder Steinreiniger ist für jeden Stein geeignet. Es gibt ihn nicht, den
Alles-Steinreiniger.Ich persönlich nehme für meine Steinplatten gerne auch mal eine Lauge
aus Waschpulver, weiche die Platten zwei oder drei Stunden ein und gehe dann mit einem
Schrubber oder bei hartnäckigen Flecken mit einer Wurzelbürste rüber.

 

Holzbeläge

Eine Holzterrasse strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus, benötigt aber auch eine besondere
Pflege. 
Zunächst muss hier genau wie bei den Steinplatten der Schmutz erstmal entfernt
werden. Dazu fegt oder bürstet man das Holz ab und spült es hinterher mit Wasser ab.  
Mit Hochdruckreinigern sollte man sich bei Holz eher zurückhalten, weil durch den
Druckstrahl die Oberfläche stark aufgeraut werden kann.
Nach dem Reinigen und Trocknen kann eine witterungsfeste Lasur aufgetragen werden,
um die Lebensdauer zu verlängern. 
Außerdem wird das Holz bei Behandlung mit einem
umweltverträglichen Pflegeöl vor Fäulnispilzen geschützt.

Terrassendielen aus WPC

WPC ist eine Holz-Kunststoff-Verbindung und steht für Wood-Plastic Compound.
Auch wenn dieses Material als pflegeleicht gilt, bleibt es vor Verschmutzungen nicht
verschont. 
Es gelangen auch Laub, Fettspritzer vom Grillen oder andere Schmutzteile
auf die Oberfläche und selbst Vogelschmutz kann man nicht vermeiden.
Lang anhaltende Feuchtigkeit führt in Verbindung mit Laub oder anderen Gartenabfällen
aber auch hier zur Schimmelbildung. Deshalb sollte die regelmäßige Pflege und
Reinigung nicht als lästig empfunden werden. Wir wollen es ja schön und gepflegt haben.
Bei einer überdachten Terrasse ist der Pflegeaufwand höher, weil Verschmutzungen nicht
durch Regenwasser weggespült werden können.
Zur normalen Pflege reicht es aus, wenn man mit einem Besen regelmäßig die Fläche fegt.
Hat sich gerade viel Blütenstaub auf die Fläche gelegt und Regen ist nicht in Sicht, so
reinigt man die Dielen einfach mit einer Seifenlauge und Bürste und spritzt sie danach mit
dem Gartenschlauch ab.
Spezialreiniger nimmt man eher für überdachte WPC-Terrassen, weil hier der natürliche
Abbau von Flecken eher nicht möglich ist.
Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann sich eine spezielle Imprägnierung kaufen
und diese auftragen.
Mit Hochdruckreinigern sollte man bei diesem Material eher zurückhaltend sein, weil
durch den Strahl die Oberfläche aufgeraut werden kann.
Für die Reinigung des Balkons eignen sich nach alt bewährter Art der Schrubber mit
Lappen, ein Wischmop oder auch ein Dampfreiniger

Gartenmöbel reinigen und pflegen

Die Terrasse strahlt wieder und wartet nun darauf bestückt zu werden mit Gartenmöbeln
und Accessoires. Diese werden also aus ihrem Winterquartier geholt und für die Saison
wieder schmuck gemacht.
Egal wo und wie man sie eingelagert hat, der Winter hinterlässt immer Spuren an den
geliebten Gartenmöbeln.
Wir starten mit einem Handfeger und entfernen erst mal den Staub und sonstigen Schmutz.
Mit einem Mikrofasertuch und Seifenwasser werden die Gartenmöbel dann abgewischt,
egal ob Kunststoff, Aluminium oder Holz.
Scheuerschwämme oder sonstige Scheuermittel sind für alle Gartenmöbel tabu!
Abhängig vom Material kommen nun weitere Pflegemittel zum Einsatz.
Gartenmöbel aus Holz benötigen in der Regel eine zusätzlich Pflege durch Holzöl oder Lasur.
Für die unterschiedlichen Holzsorten gibt es natürlich auch unterschiedliche Pflegemittel,
auf die ich hier jetzt nicht speziell eingehe. In der Regel kennen die Besitzer ihr spezielles
Holz und wissen, wie man es pflegen sollte. Wichtig ist, dass hiermit an die Pflege der
Holzmöbel überhaupt erinnert werden soll.

Werden Gartenmöbel aus Plastik mit einem Kunststoffreiniger oder Fettlöser aufgefrischt,
muss man sie danach gründlich abspülen.
Ich persönlich habe sehr gute Erfahrung mit Cockpit-Spray gemacht. Durch Zufall probierte
ich das Cockpit-Spray an einer verblassten Gartenbox aus und war über das Ergebnis
sehr angenehm überrascht.

Blumenkästen aufhübschen

Der Boden und die Gartenmöbel machen wieder einen frischen Eindruck und brauchen
jetzt als nette Ergänzung ein paar Farbtupfer.
Blumenkästen an Balkons sind immer eine Augenweide aber sie müssen auch sicher
angebracht sein und dürfen keine Unfallquelle darstellen. Sie sind in der Regel aus Holz,
Kunststoff, Terrakotta oder verzinkten Stahl in einfacher Ausführung oder mit
Erd-Bewässerungs-System.
Damit man lange Freude an den Blumenkästen hat, sollte man sie auch pflegen.
Nach dem langen Winter werden sie auch abgefegt und vom Schmutz befreit und die
abgetrockneten Pflanzenreste entfernt man einfach. Gegebenenfalls muss die Pflanzenerde
erneuert werden.
Balkonkästen mit regulierter Vorratsbewässerung und integrierter Ablauffunktion erleichtern
die Pflege der Pflanzen.
Damit das sommerliche Flair auf dem Balkon Einzug halten kann, sorgen wir durch die
Auswahl der Pflanzen für das entsprechende Blütenmeer. Im Frühling halten meist Primeln,
Osterglocken und Stiefmütterchen Einzug in die Balkonkästen. Weil man nach dem langen
Winter einfach warme und fröhliche Farben bevorzugt, sind Primeln in Gelb, Orange oder
auch zweifarbig sehr beliebt. Bei den Sommerblumen fällt die Wahl oft auf Geranien,
Fuchsien, Begonien und Petunien.
Zum Naschen eignen sich natürlich auch Tomaten- und Erdbeerpflanzen oder Kräuter.
Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt und experimentieren macht auch noch Spass.
Egal welche Pflanzen in die Kästen kommt, achte auf das reichliche Angießen der Pflanzen.

Pflanzkübel wieder erstrahlen lassen

Wer einen Garten sein eigen nennt, kann etwas großzügiger mit Bepflanzung sein und
ihn mit schmuck gestalteten Pflanzenkübeln erstrahlen lassen.
Pflanzenkübel gibt es in allen möglichen Formen und Farben aus Holz, Keramik, Rattan
oder Kunststoff beispielsweise und mit oder ohne Rankengitter. Im Frühjahr werden sie
aus ihrem Winterquartier geholt, denn nicht alle Kübel sind winterfest.
Wir gehen wieder wie oben vor und fegen erst den Schmutz ab und wischen dann mit
einem in Seifenwasser getränkten Mikrofasertuch rüber.
Bei Kübeln aus Keramik oder Terrakotta setzen sich gerne Kalkablagerungen ab.
Die beseitigt man am besten vorsichtig mit etwas Essigwasser.
Die Erde muss erst erneuert werden, wenn der Erdballen ganz durchwurzelt ist oder die
Pflanze zu kümmern beginnt. Dann erst wird es Zeit zum Umtopfen, am besten im April
oder Mai.
Weil das Erdvolumen sehr begrenzt ist, müssen die Pflanzen am besten mit Flüssigdünger
bis August gedüngt werden.
Kübelpflanzen sind oft Exoten aus dem Süden wie Oleander, Hibiskus, Lavendel,
Zypresse oder Limette.
Pflanzenkübel und Pflanzentröge sind mit einer hübschen Bepflanzung sehr dekorativ
und ziehen den Blick jeden Besuchers an.
Ich habe zum Beispiel in drei verschieden großen Keramikkübeln Bergenien gepflanzt,
die sehr dekorativ aussehen.
Wer Gartendeko liebt, kann diese nun noch geschickt zwischen oder neben den Pflanzenkästen
und Pflanzenkübeln platzieren. Erlaubt ist natürlich alles, was gefällt – vom Windrad, über
Solarleuchten in den vielfältigsten Varianten bis hin zu Gartenfiguren.

Ich persönlich habe seit vielen Jahren eine 1,50 m hohe Frauenskulptur aus Steinguss,
wetterfest frostfest und patiniert mit einem Gewicht von 140 kg. Sie hat schon für viel
Gesprächsstoff und gute Laune gesorgt und ist einfach ein Hingucker.

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