Vaseline – das kleine Wundermittel mit großer Wirkung

Die Vaseline ist ein gereinigtes Gemisch von Kohlenwasserstoffen mit einer halbfesten Konsistenz, das aus
Erdöl gewonnen wird und in Wasser praktisch unlöslich ist. Vaseline hat hautpflegende, hautschützende, 
wasserabweisende und okklusive Eigenschaften. Sie bildet einen undurchlässigen Film auf der Haut und
hält Wasser in ihr zurück. Vaseline wird unter anderem gegen trockene Haut, als Schutzsalbe, als
Salbengrundlage und als Kälteschutz verwendet (Wortlaut von PharmaWiki). 

https://de.wikipedia.org/wiki/Vaseline                   

Um die hautpflegenden und hautschützenden Eigenschaften sowie den Einsatz im kosmetischen
Bereich soll es hier aber nicht gehen, denn Vaseline kann aber weitaus mehr und ist quasi auch
ein praktischer Alleskönner im Haushalt.Hier sind 9 Tipps für die Verwendung von Vaseline im
Haushalt, die du dir auch gerne anhören kannst, falls du keine Lust zum Lesen hast: 

#Tipp 1

Vaseline macht Leder wieder geschmeidig. Du hast ein Möbel- oder Kleidungsstück oder
eine Tasche aus Leder, die in die Jahre gekommen sind? Das Leder ist schon leicht rissig?
Reibe das Leder dünn mit Vaseline ein und lasse sie über Nacht einziehen.

#Tipp 2

Du hast endlich deine schicken Lieblingsschuhe aus echtem Leder gefunden und möchtest
sie natürlich so lange wie möglich auch tragen? Dann reibe sie vor dem ersten Tragen mit
Vaseline ein und lasse diese schön einziehen. Das wirkt imprägnierend und ist
wasser- und schmutzabweisend.

#Tipp 3

Bei klemmenden Reißverschlüssen – egal ob Koffer, Taschen oder Kleidung – gibst du etwas
Vaseline auf ein Tuch und reibst den Reißverschluss damit ein. So wird er gefettet und ist
danach wieder geschmeidig.

#Tipp 4

Lasse Holzmöbel ein wenig älter und authentischer wirken, indem du vor dem Anstrich Vaseline auf
einzelne Bereiche des Holzes aufträgst. Lasse den Anstrich trocknen und wische dann mit einem
feuchten Tuch über die mit Vaseline behandelten Stellen. Dadurch löst sich an diesen Stellen die
Farbe und das Holz kommt zum Vorschein. So gibst du deinen Möbelstücken ein rustikales
Aussehen.

#Tipp 5

Teerflecke auf der Kleidung sind mehr als ärgerlich, können aber mit Vaseline entfernt werden.

#Tipp 6

Steckt dein Ring auf dem Finger fest, weil er leicht angeschwollen ist? Das ist kein Problem
mit Vaseline. Benutze sie einfach als Gleitmittel und schon rutscht der Ring wieder vom Finger.

#Tipp 7

Möchtest du deinem Cerankochfeld mal eine besondere Pflege gönnen, dann gib nach der normalen
Reinigung etwa eine Messerspitze Vaseline auf ein Küchentuch und verreibe sie gleichmäßig auf
dem gesamten Kochfeld. Nach kurzer Einwirkzeit poliere das Kochfeld mit einem weichen Tuch.
Das Ceranfeld glänzt wieder und hat einen Schutzfilm durch die Vaseline, der dafür sorgt, dass sich
Fett und Verschmutzungen nicht so schnell absetzen beziehungsweise sich auch leichter entfernen
lassen. Kleinere Kratzer werden dadurch unsichtbar. 
Ideal ist die Pflege mit Vaseline, wenn das
Kochfeld noch lauwarm ist.

#Tipp 8

Solltest du in deiner Dusche einen Duschvorhang benutzen, der sich nicht mehr reibungslos
über die Stange schieben lässt, dann reibe die Ringe mit Vaseline ein und es flutscht wieder.

#Tipp 9

Auch zur Pfotenpflege bei Hunden ist Vaseline sehr nützlich. Ich habe das bei unserem Hund
auch schon praktiziert. Zwar hat er versucht, sich die Vaseline abzulecken, aber er hat dann einen
Walker, also einen Hundestiefel, bekommen. Das hat super funktioniert.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Vaseline

Türgummis an Autos kann man hervorragend mit Vaseline pflegen, quasi als Frostschutz.
Die sensible Dichtung der Autotüren wird dir eine sanfte Pflege mit Vaseline gegen
Gummirisse und als Frostschutz danken. Gleichzeitig kann so auf chemische Produkte
verzichtet werden. Vaseline dient generell als Imprägnierungsschutz in der
Lederverarbeitung zur Pflege und zum Schutz von Glattleder wie beispielsweise auch
Fahrradsättel, Stiefel oder Motorradbekleidung.Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist das
Entfernen von Klebstoff- und Papierresten von Aufklebern. Für Motorboote und
Segelyachten wird Vaseline als umweltfreundlicher Unterwasser-Bewuchsschutz verwendet.
Vaseline bildet auch die Grundlage zur Herstellung von Melkfett.
Da sich Vaseline chemisch neutral gegenüber den meisten Werkstoffen verhält, wird sie
auch in der Industrie als Schmierstoff mit gutem Korrosionsschutz eingesetzt.
Zu kaufen bekommt man Vaseline in der Regel in Apotheken und Drogerien.

Fazit

Vaseline ist umweltfreundlich, vielseitig einsetzbar und sollte daher in jedem Haushalt
ihr Plätzchen finden.
Sie ist für den Hausgebrauch weich durchscheinend, geruchs- und geschmacklos und
absolut ungiftig.
Vaseline, die im technischen Bereich verwendet wird, ist eher gelb.

Wie putzt man das Badezimmer richtig?

Das Badezimmer sollte die Wohlfühloase innerhalb der Wohnung sein. Und gerade deshalb soll
es auch mit Freude geputzt werden. Eigentlich jeder genießt beim Betreten des geputzten
Badezimmers diesen frischen und wohlig riechenden Duft, der Reinheit ausstrahlt.
Aber wie bekommst du das am besten und ohne großen Aufwand auch so hin?

Inhaltsverzeichnis

Die Vorbereitung
Dusche und/oder Badewanne reinigen
Toilette putzen
Fliesen reinigen 
Spiegelflächen putzen 
Waschbecken reinigen und putzen
Bodenpflege

Wichtig ist eine regelmäßige Reinigung, um den Aufwand in Grenzen zu halten.
So sammeln sich im Waschbecken ständig Seifen- und Zahnpasta Reste und Haare,
die man am besten täglich entfernt. Auch auf die Sauberkeit der Toilette achtet
man im Normalfall täglich und nimmt die WC-Bürste und den WC-Reiniger regelmäßig
in die Hand. Die Spritzer am Spiegel müssen ebenfalls nicht die ganze Woche über
gesammelt werden. Die Dusch- oder Badewanne spült man nach jeder Benutzung
aus und nimmt danach einen Duschabzieher, um Kalkablagerungen zu vermeiden
oder zu verringern. Es sind also täglich nur wenige und kleine Handgriffe, die beim
wöchentlichen Putzen den Aufwand in Grenzen halten.

Die Vorbereitung

Um nicht unnötige Zeit beim Bad Putzen zu vertrödeln, ist es sinnvoll, im Vorfeld einige
Vorbereitungen zu treffen. Sofern ein Fenster im Bad vorhanden ist, öffnet man es und
lässt ausreichend frische Luft hinein. 
Dann räumt man am besten alle beweglichen
Einrichtungsgegenstände aus dem Badezimmer raus. Das sind zum Beispiel der Mülleimer,
die Personenwaage, der Wäschekorb, die Toilettenbürste oder ein Hocker. So kann man
später die Fliesen problemlos reinigen. 
Der Mülleimer wird selbstverständlich entleert
und die verbrauchten Handtücher in die Wäsche gegeben.
Dann stellt man sich die benötigten Putzutensilien bereit, die idealerweise wie folgt sind:

-Alte Zahnbürste
-Badreiniger
-Bodenwischer
-Duschabzieher
-Essigreiniger oder Zitronensäure
-Glasreiniger
-Mikrofasertuch
-Schwamm
-WC-Reiniger

Das ist innerhalb weniger Minuten erledigt und es kann mit dem Putzen begonnen werden.
Die Reihenfolge bestimmt natürlich jeder für sich. In unserem Beispiel beginnen wir mit
der Dusche und/oder Badewanne.

Dusche und/oder Badewanne reinigen

Heutzutage sind die meisten Badewannen aus Acryl oder Emaille aber auch Materialien
wie Glas, Gusseisen, Keramik, Kupfer , Naturstein oder Edelstahl sowie Holz und Keramik
oder Beton sind machbar. Du kennst das Material deiner Badewanne und musst bei der
Pflege und die zu verwendenden Putzmittel auf die spezielle Beschaffenheit achten. 
Scheuerpulver und raue Schwämme verursachen Kratzer an der Oberfläche und sind
daher nicht geeignet. Ein weicher Lappen und Spülmittel sind wesentlich besser für die
Reinigung der Badewanne geeignet. Kalkflecken lassen sich etwas Zitronensäure oder
Essigreiniger wunderbar lösen. Im Abfluss sammeln sich regelmäßig Haare, die ich
persönlich mit einer Pinzette entferne. Damit der Abfluss nicht verstopft, gebe ich regelmäßig
ein Päckchen Bachpulver hinein und spüle mit Essig nach. Dann wird die Wanne ausgespült
und das Wasser mit einem Abzieher das Wasser entfernt.

Toilette putzen

Zuerst gibt man WC-Reiniger, Essig, Zitronensäure oder Clorix in die Toilettenschüssel
und lässt das Mittel etwas einwirken. Während der Einwirkzeit wird die Toilettenbrille
von allen Seiten desinfiziert und danach abgespült. Die Toilettenschüssel reinigt man
dann von außen am besten mit einem Glasreiniger und reibt sie mit einem Mikrofasertuch
nach. Nun kann die Toiletten innen mit der Bürste gereinigt werden. Der Abtropfbehälter
für die Toilettenbürste wird geleert und ebenfalls ausgewaschen.
Um die Ablagerung von
Urinstein in der Toilette zu vermeiden, ist eine tägliche Nutzung
von WC- oder Essigreiniger und Bürste sinnvoll.

Fliesen reinigen

In der Regel ist die Oberfläche der Fliesen sehr pflegeleicht und lässt sich leicht reinigen.
Wenn man wöchentlich mit einem Essigreiniger die Fliesen abwischt, hat man bei der
monatlichen oder vierteljährlichen gründlichen Reinigung weniger Arbeit. Hartnäckige
Kalkablagerungen lassen sich am besten mit einem Schwamm, auf den man etwas Essig
oder Zitronensäure gibt, lösen. 
Auch die Fugen benötigen Pflege, weil sich mit der Zeit
da Ablagerungen bilden. Um diese wieder sauber zu bekommen, rührst du am besten
einen Brei aus Waschpulver und Wasser an und löst den Schmutz aus den Fugen mit
Hilfe einer alten Zahnbürste. So löst sich der Schmutz schnell und man reibt nur mit
einem feuchten Lappen nach. 
Auch ein Dampfreiniger, den man sich in Baumärkten
oder im Fachhandel ausleihen kann, bringt ein hervorragendes Ergebnis.
Lese dazu auch meinen Beitrag „Wie du die Hausarbeit mit einem Dampfreiniger
erleichtern kannst“

https://www.putzen-reinigen.com/category/produktempfehlungen/

Spiegelflächen putzen

Damit der Spiegel seine volle Wirkung entfalten kann, sollte er immer schön sauber sein.
Aber täglich landen Spritzer von der Zahnpasta, Staub, Fliegendreck, Wasser oder
Haarspray auf der Oberfläche. 
Am einfachsten entfernt man diese unschönen Flecken mit
einem feuchten Tuch und reibt danach den Spiegel mit einem Mikrofasertuch oder
zusammen geknülltem Zeitungspapier trocken. 
Bei hartnäckigem Staub hilft etwas
Spülmittel, das konzentriert auf den feuchten Lappen gegeben wird. Dann wird feucht
nachgewischt und mit einem Mikrofaser trocken poliert. 
Ein geputzter Spiegel macht
einfach einen schönen Eindruck und sieht schick und gepflegt aus.

Waschbecken reinigen und putzen

Das Säubern des Waschbeckens sollte zu den täglichen Aufgaben gehören, weil sich hier
täglich Zahnpasta- und Seifenreste, Haare, Kalkablagerungen und andere Verunreinigungen
ansammeln, die alles andere als ästhetisch sind. Die Armatur bleibt ebenfalls nicht von
Spritzern verschiedenen Ursprungs verschont. In der Überlauföffnung setzen mit der Zeit
Verschmutzungen an, die unangenehme Gerüche verursachen können. Der Überlauf ist der
Eingang zu dem großen Hohlraum im Waschbecken und ist der ideale Nährboden für
Bakterien und das Entstehen unangenehmer Gerüche. Ebenso kann der Siphon Ursache
für Gerüche sein. Die Reinigung des Siphon ist sehr aufwändig und kann nur erfolgen,
wenn er auseinander geschraubt wird. Daher wird er eher selten gereinigt.
Die Überlauföffnung aber kann mit einer alten Zahnbürste oder einer biegsamen
Flaschenbürste so weit gereinigt werden, bis die sichtbaren Verschmutzungen weg sind.
Das Waschbecken wird dann innen und außen mit einem Bad- oder Essigreiniger feucht
abgewischt und mit einem trockenen Tuch poliert. 
Zum Schluss bekommt die Armatur
mit Essigreiniger noch frischen Glanz und wird ebenfalls poliert.

Bodenpflege

Zum Schluss wird der Boden gewischt. Je nach Beschaffenheit des Bades und Bodens
geht man vorher noch mit dem Staubsauger durch, um Staub und Haare zu entfernen,
damit man sie nicht im Wischwasser hat oder auf dem Boden hin und her schiebt.
Ich empfehle dir, den Boden mit einem Mikrofaser-Mopp und heißem Seifenwasser
zu wischen.
Wer es ganz modern liebt, kann das natürlich auch mit einem WLAN Saugroboter
mit App-Steuerung und Alexa-Sprachsteuerung erledigen.
Wenn du mit allem fertig bist, legst du noch frische Handtücher bereit, schliesst
wieder das Fenster und leerst noch den Abfallbehälter.
Jetzt solltest du dich in deinem frisch geputzten Bad wieder richtig wohl fühlen.

Der Fleck muss weg!

Plötzlich und unerwartet kommt er – der Fleck! Das ist immer ärgerlich und noch
ärgerlicher, wenn kein passender Fleckentferner zur Hand ist.
Hier findest du einige Tipps zur Entfernung der blöden Flecken.
Wenn ich einen neuen Tipp habe, wird die Übersicht aktualisiert.
Schau also öfter mal vorbei.

A

Alkoholische Getränke – Den Fleck mit reichlich kaltem Wasser ausspülen!

Asche – Vorsichtig absaugen und mit Feinwaschmittel waschen!

B

Blut – Am besten sofort mit kaltem Wasser auswaschen!

Benzin – Am besten mit Terpentin entfernen oder lange auslüften. Auf keinen Fall sofort in die
Waschmaschine stecken, weil diese sofort den Geruch annimmt!

Bier – Möglichst sofort mit warmen Wasser ausspülen!

Brandflecke – Mit Zitronensäure, Spiritus-Wasser-Lösung oder einer Zwiebel entfernen!

C

Chemie- und Farbflecke – Mit Haarspray einsprühen und dann normal waschen!

Cola – Die Stelle sofort abtupfen, in kohlensäurehaltigem Mineralwasser einweichen und dann ganz normal in der Waschmaschine waschen!

Creme – Mit Gallseife einsprühen und nach einer Einwirkzeit normal waschen!

D

Deoflecken – Essigessenz oder Gallseife direkt auf die betroffene Stelle geben, einweichen lassen, am besten
über Nacht, und dann normal in der in der  Waschmaschine waschen. Auf keinen Fall unbehandelt in die
Waschmaschine geben!

E

Ei – Eiweiß entfernt man mit kaltem Salzwasser. Kein warmes Wasser verwenden, weil    
sonst das Eiweiß gerinnt und sich noch schwerer entfernen lässt. Eigelb entfernt man am
besten mit Wasser und Spülmittel.

F

Fettfleck – Am besten mit Trockenshampoo oder Körperpuder entfernen! 

Farbe – Fleck mit Haarspray einsprühen, fünf Minuten einziehen lassen und mit                               l
lauwarmen Wasser ausspülen.

G

Grasfleck – Als Fleckenlöser kann man Gallseife, Essig oder Zitronensäure verwenden.

H

Harz – Da Harz nicht wasserlöslich ist, nimmt man Spiritus, reinen Alkohol oder                            
Terpentinöl zum Einreiben. Dann werden mit Löschpapier die Reste ausgebügelt. 

K

Kaffeefleck – Frische Kaffeeflecken lassen sich sofort einfach auswaschen.

Kaugummi – Kaugummi aushärten lassen, mit Spülmittel einweichen und auswaschen.

Kugelschreiber – Nivea-Creme auf die Stelle geben und dann ganz normal waschen!

L

Lippenstift – Eukalyptusöl auf die Stelle träufeln, einwirken lassen und auswaschen!

M

Malerfarbe – Zucker und Wasser zu einen Brei verrühren, die Masse auf den Farbfleck                            
auftragen und dann den Stoff aneinander reiben, um die Farbe aus dem Stoff zu reiben.
Das funktioniert fast immer.

Milchflecke – Unter fließendem kalten Wasser ausspülen, eventuell etwas Gallseife                                
oder Spülmittel verwenden, auf keinen Fall warmes Wasser nehmen, weil sonst das
Eiweiß in der Milch gerinnt und der Fleck noch hartnäckiger wird.     
  

O

Obst – Die Stelle mit Essig oder Zitronensäure beträufeln, kurz einwirken lassen und  
dann ganz normal waschen.

Öl – Geschirrspülmittel auf die Stelle topfen und mit kreisenden Bewegungen                            
verreiben, mit heißem Wasser auswaschen.

R

Rost – Zitronensaft und Salz und vermischen und auf den Fleck geben. Am besten über  Nacht einwirken
lassen, ausbürsten und normal in der Waschmaschine waschen.

Rotweinfleck – Reichlich Salz über den Fleck streuen, einwirken lassen und waschen.                            
Statt Salz kann man auch Stärke- oder Kartoffelmehl nehmen.

Russ – Auf keinen Fall Wasser verwenden! Den Fleck erst mit dem Staubsauger  absaugen und dann reichlich
mit Salz bestreuen, einige Stunden einwirken lassen, ausklopfen und dann erst in die Waschmaschine geben.

Rotweinfleck

S

Sekundenkleber – Kleidungsstück in ganz heißes Wasser einweichen und mit einem Spachtel entfernen.
Auch handelsüblicher Nagellack ist dazu geeignet oder man steckt das Kleidungsstück in einen
Gefrierbeutel und packt es für einige Stunden in das Gefrierfach. Danach kann man den gefrorenen
Kleber mit dem Fingernagel abkratzen.

Schminke – Rasierschaum auf den Fleck geben, einmassieren, einwirken lassen und  mit kaltem Wasser
ausspülen, erneut Rasierschaum auf die Stelle geben, einwirken lassen und mit warmen Wasser ausspülen.

Schokolade – Die harte Schicht mit einem Messerrücken vorsichtig abtragen, Stelle mit Gallseife
einsprühen und vorsichtig verreiben, einwirken lassen, ausspülen und in die Waschmaschine tun. 

Schuhcreme – Die Schuhcreme vorsichtig mit einen Löffel oder Messerrücken  abkratzen und mit einem
Hausmittel vorsichtig einreiben. Dazu kann man Zahnpasta, Butter, Spiritus oder Terpentin verwenden.
Danach wird  das Kleidungsstück normal in der Waschmaschine gewaschen.

Schweiss – Dazu eignen sich Backpulver, Zitronensäure, Essig, Spiritus, Alkohol oder  Salzwasser.

Speiseeis – Wenn möglich, sofort unter fließendem kalten Wasser ausspülen, auch eine Behandlung
mit Salz oder Gallseife ist möglich aber kein warmes Wasser verwenden, das sonst das im Eis
enthaltene Eiweiß gerinnt.

Staub – Vorsichtig mit einem Staubsauger entfernen und dann normal waschen.

T

Tee – In der Regel reicht warmes Wasser aus. Bei hartnäckigen Flecken hat sich Rasierschaum bewährt. 

Teer – Terpentin, Eukalyptusöl, Waschbenzin oder Vaseline haben sich bewährt.

Tinte – Zitronensaft oder Essig helfen bei frischen Tintenflecken. Auch ein Brei aus Salz  und Wasser
oder normales Haarspray sind praktische Helfer bei Tintenflecken. Den Rest übernimmt die Waschmaschine.

T

Tee - In der Regel reicht warmes Wasser aus. Bei hartnäckigen Flecken hat sich Rasierschaum bewährt. 

Teer - Terpentin, Eukalyptusöl, Waschbenzin oder Vaseline haben sich bewährt.

Tinte - Zitronensaft oder Essig helfen bei frischen Tintenflecken. Auch ein Brei aus Salz  und Wasser oder normales Haarspray sind praktische Helfer bei Tintenflecken. Den Rest übernimmt die Waschmaschine.

U

Urinflecke – Kleidung wird einfach in der Waschmaschine gereinigt und für andere  Stellen
wie Teppich oder Matratzen wird ein Enzymreiniger empfohlen.

V

Vogelschmutz – Vogelkot erst trocknen lassen, dann vorsichtig ausbürsten, die Reste in
Salz- oder Essigwasser tränken und ausreiben, dann wie gewohnt waschen.

W

Wachs – Wachs erst hart werden lassen, vorsichtig mit einem Löffel oder Messerrücken abkratzen und dann
ober- und unterhalb des Flecks Löschpapier oder je ein Blatt von der Küchenrolle legen und den Wachsflecks
mit dem Bügeleisen im wahrsten Sinne des Wortes ausbügeln. Anschließend so warm wie möglich in der
Waschmaschine waschen.

Wein – Eingetrocknete Weißweinflecke kann mit Salmiakgeist behandeln und dann ganz normal problemlos
in der Waschmaschine waschen.

Den Keller mal richtig entrümpeln

Als Kind habe ich die Kellerräume eher mit mulmigen Gefühlen betreten. Im Sommer, wenn die Sonne hinein schien, war das ja noch spannend. In den Wintermonaten aber war es eher dunkel und geheimnisvoll, etwas gruselig. Wie das früher so war, hatten wir einen Kohlenkeller, einen Vorratskeller und eine Waschküche. Im Vorratskeller waren überwiegend Kartoffeln, Äpfel, Eingewecktes und nicht winterharte Pflanzen wie Dahlien gelagert. Im Wandel der Zeit hat sich die Nutzung der Kellerräume sehr verändert. So ist ein Kohlenkeller fast völlig überflüssig geworden. Viele haben ihre Kellerräume umfunktioniert beispielsweise zum Hobby-, Party- oder Fitnessraum oder auch zum Gerümpelkeller. Viele Eigenheimbesitzer verzichten aus Kostengründen oder wegen Grundwasser auf einen Keller. In Hochhäuser gibt es in der Regel auf jeder Etage einen kleinen Verschlag. In Mehrfamilienhäusern sind die großen Kellerräume oft in kleine Kellerverschläge unterteilt, die den einzelnen Wohnungen zugeordnet sind. In alten Häuser befinden sich fast immer Kellerräume, die teilweise auch zu Wohnraum ausgebaut wurden. Egal wie der Keller genutzt wird, gibt es einige grundlegende Dinge wie richtiges Lüften und die Vermeidung von Schimmelbildung zu beachten. 

Inhalt:                                                                                                                                            
Keller lüften aber richtig und Schimmelbildung vermeiden                                                      
Feuchter Keller – was nun?                                                                                                      
Keller entrümpeln aber wohin mit dem Zeug?                                                                     
Keller aufräumen und organisieren

Keller lüften aber richtig und Schimmelbildung vermeiden

Der Keller, auch Untergeschoss oder Souterrain genannt, befindet sich in der Regel überwiegend unterhalb der Erdoberfläche. Durch die Umgebung von kaltem und nassen Erdreich herrscht in den Kellerräumen eine feucht-kühle Atmosphäre. Um das Eindringen von Nässe zu verhindern, wendet man heutzutage Schutzanstriche, Kellerdämmung und Abdichtungssystem an und baut Lichtschächte und hochwasserdichte Leibungskellerfenster ein. Durch falsches Lüften und zu niedrige Temperaturen können allerdings Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden entstehen. Auf was ist zu achten und wie lüftet man nun im Sommer und Winter richtig? Im Sommer sollten die Kellerfenster geschlossen sein, weil der Keller der kühlste Raum des Hauses ist und sich nicht durch Lüften erwärmen lässt. In der Praxis sieht man leider gerade im Sommer häufig angekippte Kellerfenster, weil viele denken, dass der Keller dann gut durchlüftet wird. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die warme Luft dringt in das Untergeschoss ein und kühlt dann sehr rasch ab. Als Folge bildet sich Kondenswasser an der Kellerwand und bietet damit den idealen Nährboden für Schimmelbildung. Deshalb lüftet man Keller im Sommer etwa 20 Minuten am Tag, idealerweise mit Durchzug wegen eines schnelleren Luftaustauschs, und schliesst die Fenster wieder. Im Sommer ist die Außenluft warm und feucht, manchmal auch schwülwarm und daher nicht gut für ein gutes Klima im Keller und begünstigt die Schimmelbildung. An sehr heißen und feuchten Tagen sollte man auf das Lüften im Sommer ganz verzichten, um Schäden am Mauerwerk vorzubeugen. Die Luft im Winter ist trocken und daher sehr gut für einen Luftaustausch geeignet.  Im Winter, wenn wenig oder keine Minusgrade herrschen, kann man das Kellerfinster tagsüber angekippt lassen. So kann ein regelmäßiger Luftaustausch stattfinden, der die Bildung von Kondenswasser und damit auch die Schimmelbildung verhindert. Wer das Fenster nicht ankippen möchte, kann auch das sogenannte Stoßlüften für etwa 5-10 Minuten mehrmals am Tag, zumindest aber morgens und abends, anwenden. Dabei wird das Fenster ganz weit geöffnet. Nachts bleiben die Fenster geschlossen. An kalten und trockenen Tagen ist die Luft im Keller wärmer und transportiert beim Lüften die Feuchtigkeit aus dem Keller heraus. Minusgrade sind also ideal, um die Kellerräume zu entfeuchten.

Keller entrümpeln aber wohin mit dem Zeug?

In Abhängigkeit von der Größe des Kellers neigt man schnell dazu, Dinge, die man erst mal
nicht mehr benötigt, dort abzustellen. Oft denkt man sich: das könnte ich ja noch mal
gebrauchen. So kann es ganz schnell passieren, dass der Keller zugekrempelt ist.
Problematisch wird dieser Zustand zum Beispiel bei einem Wasserrohrbruch. Daher ist
ein aufgeräumter Keller immer sinnvoll. Man sucht einen bestimmten Gegenstand und
findet ihn einfach nicht mehr. Dinge, die mit persönlichen Emotionen verbunden sind,
wie beispielsweise Erinnerungsfotos, sollten auf keinen Fall im Keller zwischengelagert
werden. Am besten ist, wenn man sie gleich digitalisiert. 
Manche sind der Sammelleidenschaft verfallen oder haben kreative Hobbys, für die man
eben allerlei Dinge aufhebt. Was findet man noch so im Keller? Die Aufzählung könnte
endlos werden aber oft sind es Körbe, Flaschen, Kartons, Taschen, Koffer, Fahrräder
und Ersatzteile, Werkzeug, Malerzubehör oder saisonale Deko für Ostern, Halloween
und Weihnachten. 
Sachen, die man nicht ständig benötigt, auf die man aber Zugriff
haben sollte, gehören durchaus in den Keller wie zum Beispiel Werkzeug. 
Wie beginnt man am besten bei der Entrümpelung?
Zuerst muss man dem inneren Schweinehund den Kampf ansagen und anfangen sich
einen groben Überblick zu verschaffen. Für die Motivation mache nun ein Vorher-Foto.
Dann stelle 4 Behältnisse bereit:

1 Behältnis – wegschmeißen

2 Behältnis – unbedingt behalten

3 Behältnis – verschenken oder verkaufen

4 Behältnis – ich weiß noch nicht

Feuchter Keller – was nun?

An der Kellerwand sind plötzlich Feuchtigkeitskränze zu sehen, Mauerwerksalze
kristallisieren aus und Putz und Farbe platzen ab. Das sind eindeutige Merkmale
eines feuchten Kellers, die schon wegen der eigenen Gesundheit sehr ernst genommen
werden müssen. Zwar kann man als Laie sehen, dass ein Feuchtigkeitsschaden da ist,
aber für die Ursachenforschung muss ein Fachmann ran. Wer selbst experimentiert,
steht hinterher wohlmöglich vor einer herben Enttäuschung. Je nach Ursache kommt
eine Außen- oder Innenabdichtung in Frage. Was sinnvoller und effektiver ist, kann
man als Laie schlecht beurteilen. Ein Fachmann dagegen erkennt schon am Nässebild,
ob das Bauwerk undicht ist oder ob die Feuchtigkeit durch warme Luft verursacht wird.
Ist das Bauwerk undicht, kann die Feuchtigkeit nur mit einem erheblichen Aufwand
durch Abdichtung beseitigt werden. Handelt es sich dagegen um Kondenswasser, hilft
oft schon ein guter Trockner, damit die Luftfeuchtigkeit im Keller reduziert wird.
Gegebenenfalls müssen Be- und Entlüftung im Keller neu organisiert werden. Da es
unterschiedliche Ursachen für einen feuchten Keller gibt, gibt es unterschiedliche
Lösungsverfahren.

# Feuchte Keller werden durch falsches Lüften begünstigt

Nun beginne, dich von vorne nach hinten durchzuarbeiten. Nehme jedes Teil nur einmal in die Hand und entscheide dich für eins der vier Behältnisse. Überlege dabei nicht zu lange, handele einfach spontan. Ist es ein kleiner Keller, dann schaffst du das vielleicht in einer Stunde. Handelt es sich aber um einen großen Keller, bei dem kein Ende abzusehen ist, dann höre nach einer Stunde auf, um nicht die Lust zu verlieren. Du hast es endlich geschafft, alle Dinge auf die vier Behältnisse zu verteilen? Prima! Nun geht es an die Entsorgung. 
Ist das Behältnis 1 relativ übersichtlich, dann kann der Inhalt in die Tonne für den Hausmüll entsorgt werden. Hat sich doch wesentlich mehr angesammelt und sind sogar sperrige Teile dabei, so hast du die Möglichkeit, alles zu deinem zuständigen Wertstoff- oder Recyclinghof zu bringen. Oft können die Wertstoffe kostenfrei abgegeben werden aber für einige Abfallarten werden Entsorgungskosten fällig. Beachte aber, dass alte Lack- und Farbdosen weder in den Müll noch auf den Wertstoffhof gehören sondern in den Sondermüll. Dafür gibt es Schadstoffmobile oder Sammelannahmestellen.
                                                                                   
Sachen aus Behältnis 2, die du unbedingt behalten möchtest, solltest du auch so behandeln, also säubern und pflegen.
                                                                                           
Im Behältnis 3 sind Sachen, die noch verwendet werden können und für den Müll zu schade sind. Je nach dem, um was für Sachen es sich handelt, findet man oft in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis dankbare Abnehmer. Möchtest du die Sachen lieber zu Geld machen, dann verkaufe sie auf einen Trödelmarkt, an einen Second Hand Shop oder auf Verkaufsportalen im Internet.   
   
Das Behältnis 4 behalte die nächsten 6 Monate im Blickfeld und entscheide dann erneut.

Keller aufräumen und organisieren

Nachdem der Keller entrümpelt ist, wird er sauber gemacht. Zuerst werden die Spinnenweben
entfernt und dann gefegt oder gesaugt. Wer mag, kann auch noch feucht durchwischen, was
auch von der Beschaffenheit des Bodens abhängt. Nun geht es daran ein vernünftiges
Ordnungssystem zu schaffen. Bewährt haben sich Regalsysteme, weil man alles übersichtlich
einsortieren kann. Regalsysteme aus Holz empfehle ich für einen eher feuchten Keller nicht,
weil Holz anfällig für Schimmel ist. Mit Metallregalen habe ich persönlich schlechte Erfahrung
gemacht, weil sie irgendwann anfingen zu rosten. Aus diesem Grund habe ich nur noch
Regale aus Kunststoff. Regale aus Aluminium oder Kunststoff sind generell gut geeignet.
Bei Kunststoffregalen muss man allerdings auf eine hohe Traglast achten. Ich empfehle hier
eine Traglast von 70 kg pro Boden oder mehr. Ansonsten hast du keine Freude daran.

Nun kann das Einräumen beginnen. Lasse dich dabei im Hintergrund von deiner Lieblingsmusik
berieseln und stelle dir einen Kaffee oder ein kühles Getränk bereit. Mache ruhig mal eine kleine
Pause und überlege dabei, wie du die Regale sinnvoll einräumst. Dabei wirst du garantiert ein
Lächeln in deinem Gesicht spüren, weil du es endlich so weit geschafft hast. Das sorgt für
Motivation und Zufriedenheit.

Keller aufräumen und organisieren

Nachdem der Keller entrümpelt ist, wird er sauber gemacht. Zuerst werden die Spinnenweben entfernt und dann gefegt oder gesaugt. Wer mag, kann auch noch feucht durchwischen, was auch von der Beschaffenheit des Bodens abhängt. Nun geht es daran ein vernünftiges Ordnungssystem zu schaffen. Bewährt haben sich Regalsysteme, weil man alles übersichtlich einsortieren kann. Regalsysteme aus Holz empfehle ich für einen eher feuchten Keller nicht, weil Holz anfällig für Schimmel ist. Mit Metallregalen habe ich persönlich schlechte Erfahrung gemacht, weil sie irgendwann anfingen zu rosten. Regale aus Aluminium oder Kunststoff sind gut geeignet. Bei Kunststoffregalen muss man allerdings auf eine hohe Traglast achten. Ich empfehle hier eine Traglast von 70 kg pro Boden oder mehr. Ansonsten hast du keine Freude daran.

Nun kann das Einräumen beginnen. Lasse dich dabei im Hintergrund von deiner Lieblingsmusik berieseln und stelle dir einen Kaffee oder ein kühles Getränk bereit. Mache ruhig mal eine kleine Pause und überlege dabei, wie du die Regale sinnvoll einräumst. Dabei wirst du garantiert ein Lächeln in deinem Gesicht spüren, weil du es endlich so weit geschafft hast. Das sorgt für Motivation und Zufriedenheit.

Wenn du für den Kleinkram Kartons verwendest, dann beschrifte sie an der Frontseite.
Das spart später die Sucherei. Praktisch sind auch durchsichtige und stapelbare
Universalkisten. Wenn du nun alles ordentlich eingeräumt hast, dann mache unbedingt
ein Nachher-Foto und vergleiche es mit dem Vorher-Foto. Du wirst eine tiefe Zufriedenheit
spüren und solltest dich jetzt selbst belohnen mit einem schönen Blumenstrauß, einen
Restaurant-, Schwimmbad- oder Kinobesuch oder was immer dir auch Spaß und Freude
bereitet. Du hast es dir jetzt wirklich verdient.

Frühjahrsputz für Balkon und Terrasse

Nach dem langen und kalten Winter, den wir überwiegend in der warmen Stube verbracht haben,
warten wir sehnsüchtig darauf, endlich wieder auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten zu
sitzen und die wohlige Wärme der Sonne zu genießen.

Doch ehe wir zum Genießen kommen, müssen erst die Spuren des Winters beseitigt werden und
einiges für unsere Wohlfühloase getan werden. Der Frühjahrsputz steht an und sobald die
Temperaturen es zulassen, können wir starten.
Die wichtigsten Utensilien stellen wir uns bereit:

Abfallbehälter
Eimer mit Seifenwasser
Wurzelbürste
Schrubber
Kärcher/Hochdruckreiniger
Handfeger
Wischmop
Mikrofasertuch
Kunststoffreiniger für Gartenmöbel aus Kunststoff
Holzöl oder Lasur für Gartenmöbel aus Holz
Essigwasser
Blumenerde und Pflanzen

Inhaltsverzeichnis

Bodenpflege leicht gemacht
Gartenmöbel reinigen und pflegen
Blumenkästen aufhübschen
Pflanzkübel wieder erstrahlen lassen

Bodenpflege leicht gemacht

Bevor wir unsere Gartenmöbel aufstellen können, muss der Boden gereinigt werden.
Zunächst werden Laubreste und sonstiger Schmutz aufgefegt. In Abhängigkeit vom
Material des Bodens ist eine unterschiedliche Herangehensweise erforderlich.

Steinplatten

Böden aus Fliesen oder Steinplatten werden im Herbst auf den Winter vorbereitet.
Dazu ist es notwendig, das Unkraut, Herbstlaub und sonstige Pflanzenreste zu entfernen,
um Moos, Algen und Schimmel keine Chance zu geben. Die Abdrücke von den
Pflanzkübeln können bequem aufgefegt werden. Vorhandene Kalkablagerungen
werden mit Essigwasser weggewischt aber nur an den Stellen, an denen sich Verfärbungen
zeigen. Ansonsten sind Essig- oder Zitronenreiniger nicht für die Reinigung von
Steinplatten geeignet. Das Säubern der Fugen und des Bodens im Herbst hat auch den
Vorteil, dass man im Frühjahr weniger putzen muss.

Das Auskratzen der Fugen mit einem speziellen Fugenkratzer ist zwar mühsam aber
lohnenswert. Unterlässt man das Auskratzen, so bildet sich in den Fugen Humus, der dann
wieder ein idealer Nährboden für neues Unkraut bildet. Und genau das wollen wir ja vermeiden.

Also überwindet den inneren Schweinehund im Herbst, damit es im Frühjahr leichter wird.

Zur Sicherheit beim Begehen haben die meisten Steinplatten eine raue Oberfläche, auf der
sich wiederum sehr gerne und hartnäckig Schmutz und Moos besonders gut festsetzen.
Wer einen Hochdruckreiniger zur Hand hat, kann mit ihm dem Schmutz zu Leibe rücken.
Ein Hochdruckreiniger erleichtert zwar die Arbeit, ist aber auch kein Wundermittel.

Als Alternative eignen sich biologisch abbaubare Steinreiniger und eine Wurzelbürste.
Steinreiniger entfernt jegliche Art von Schmutzbelag, Witterungsrückstände, Öl- und
Schmierspuren oder auch Gummiabrieb.
Aber Achtung: für verschiedene Steinarten gibt es auch verschiedene Steinreiniger.
Nicht jeder Steinreiniger ist für jeden Stein geeignet. Es gibt ihn nicht, den
Alles-Steinreiniger.Ich persönlich nehme für meine Steinplatten gerne auch mal eine Lauge
aus Waschpulver, weiche die Platten zwei oder drei Stunden ein und gehe dann mit einem
Schrubber oder bei hartnäckigen Flecken mit einer Wurzelbürste rüber.

 


Holzbeläge

Eine Holzterrasse strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus, benötigt aber auch eine besondere
Pflege. 
Zunächst muss hier genau wie bei den Steinplatten der Schmutz erstmal entfernt
werden. Dazu fegt oder bürstet man das Holz ab und spült es hinterher mit Wasser ab.  
Mit Hochdruckreinigern sollte man sich bei Holz eher zurückhalten, weil durch den
Druckstrahl die Oberfläche stark aufgeraut werden kann.
Nach dem Reinigen und Trocknen kann eine witterungsfeste Lasur aufgetragen werden,
um die Lebensdauer zu verlängern. 
Außerdem wird das Holz bei Behandlung mit einem
umweltverträglichen Pflegeöl vor Fäulnispilzen geschützt.

Terrassendielen aus WPC

WPC ist eine Holz-Kunststoff-Verbindung und steht für Wood-Plastic Compound.
Auch wenn dieses Material als pflegeleicht gilt, bleibt es vor Verschmutzungen nicht
verschont. 
Es gelangen auch Laub, Fettspritzer vom Grillen oder andere Schmutzteile
auf die Oberfläche und selbst Vogelschmutz kann man nicht vermeiden.
Lang anhaltende Feuchtigkeit führt in Verbindung mit Laub oder anderen Gartenabfällen
aber auch hier zur Schimmelbildung. Deshalb sollte die regelmäßige Pflege und
Reinigung nicht als lästig empfunden werden. Wir wollen es ja schön und gepflegt haben.
Bei einer überdachten Terrasse ist der Pflegeaufwand höher, weil Verschmutzungen nicht
durch Regenwasser weggespült werden können.
Zur normalen Pflege reicht es aus, wenn man mit einem Besen regelmäßig die Fläche fegt.
Hat sich gerade viel Blütenstaub auf die Fläche gelegt und Regen ist nicht in Sicht, so
reinigt man die Dielen einfach mit einer Seifenlauge und Bürste und spritzt sie danach mit
dem Gartenschlauch ab.
Spezialreiniger nimmt man eher für überdachte WPC-Terrassen, weil hier der natürliche
Abbau von Flecken eher nicht möglich ist.
Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann sich eine spezielle Imprägnierung kaufen
und diese auftragen.
Mit Hochdruckreinigern sollte man bei diesem Material eher zurückhaltend sein, weil
durch den Strahl die Oberfläche aufgeraut werden kann.
Für die Reinigung des Balkons eignen sich nach alt bewährter Art der Schrubber mit
Lappen, ein Wischmop oder auch ein Dampfreiniger

Gartenmöbel reinigen und pflegen

Die Terrasse strahlt wieder und wartet nun darauf bestückt zu werden mit Gartenmöbeln
und Accessoires. Diese werden also aus ihrem Winterquartier geholt und für die Saison
wieder schmuck gemacht.
Egal wo und wie man sie eingelagert hat, der Winter hinterlässt immer Spuren an den
geliebten Gartenmöbeln.
Wir starten mit einem Handfeger und entfernen erst mal den Staub und sonstigen Schmutz.
Mit einem Mikrofasertuch und Seifenwasser werden die Gartenmöbel dann abgewischt,
egal ob Kunststoff, Aluminium oder Holz.
Scheuerschwämme oder sonstige Scheuermittel sind für alle Gartenmöbel tabu!
Abhängig vom Material kommen nun weitere Pflegemittel zum Einsatz.
Gartenmöbel aus Holz benötigen in der Regel eine zusätzlich Pflege durch Holzöl oder Lasur.
Für die unterschiedlichen Holzsorten gibt es natürlich auch unterschiedliche Pflegemittel,
auf die ich hier jetzt nicht speziell eingehe. In der Regel kennen die Besitzer ihr spezielles
Holz und wissen, wie man es pflegen sollte. Wichtig ist, dass hiermit an die Pflege der
Holzmöbel überhaupt erinnert werden soll.

Werden Gartenmöbel aus Plastik mit einem Kunststoffreiniger oder Fettlöser aufgefrischt,
muss man sie danach gründlich abspülen.
Ich persönlich habe sehr gute Erfahrung mit Cockpit-Spray gemacht. Durch Zufall probierte
ich das Cockpit-Spray an einer verblassten Gartenbox aus und war über das Ergebnis
sehr angenehm überrascht.

Blumenkästen aufhübschen

Der Boden und die Gartenmöbel machen wieder einen frischen Eindruck und brauchen
jetzt als nette Ergänzung ein paar Farbtupfer.
Blumenkästen an Balkons sind immer eine Augenweide aber sie müssen auch sicher
angebracht sein und dürfen keine Unfallquelle darstellen. Sie sind in der Regel aus Holz,
Kunststoff, Terrakotta oder verzinkten Stahl in einfacher Ausführung oder mit
Erd-Bewässerungs-System.
Damit man lange Freude an den Blumenkästen hat, sollte man sie auch pflegen.
Nach dem langen Winter werden sie auch abgefegt und vom Schmutz befreit und die
abgetrockneten Pflanzenreste entfernt man einfach. Gegebenenfalls muss die Pflanzenerde
erneuert werden.
Balkonkästen mit regulierter Vorratsbewässerung und integrierter Ablauffunktion erleichtern
die Pflege der Pflanzen.
Damit das sommerliche Flair auf dem Balkon Einzug halten kann, sorgen wir durch die
Auswahl der Pflanzen für das entsprechende Blütenmeer. Im Frühling halten meist Primeln,
Osterglocken und Stiefmütterchen Einzug in die Balkonkästen. Weil man nach dem langen
Winter einfach warme und fröhliche Farben bevorzugt, sind Primeln in Gelb, Orange oder
auch zweifarbig sehr beliebt. Bei den Sommerblumen fällt die Wahl oft auf Geranien,
Fuchsien, Begonien und Petunien.
Zum Naschen eignen sich natürlich auch Tomaten- und Erdbeerpflanzen oder Kräuter.
Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt und experimentieren macht auch noch Spass.
Egal welche Pflanzen in die Kästen kommt, achte auf das reichliche Angießen der Pflanzen.

Pflanzkübel wieder erstrahlen lassen

Wer einen Garten sein eigen nennt, kann etwas großzügiger mit Bepflanzung sein und
ihn mit schmuck gestalteten Pflanzenkübeln erstrahlen lassen.
Pflanzenkübel gibt es in allen möglichen Formen und Farben aus Holz, Keramik, Rattan
oder Kunststoff beispielsweise und mit oder ohne Rankengitter. Im Frühjahr werden sie
aus ihrem Winterquartier geholt, denn nicht alle Kübel sind winterfest.
Wir gehen wieder wie oben vor und fegen erst den Schmutz ab und wischen dann mit
einem in Seifenwasser getränkten Mikrofasertuch rüber.
Bei Kübeln aus Keramik oder Terrakotta setzen sich gerne Kalkablagerungen ab.
Die beseitigt man am besten vorsichtig mit etwas Essigwasser.
Die Erde muss erst erneuert werden, wenn der Erdballen ganz durchwurzelt ist oder die
Pflanze zu kümmern beginnt. Dann erst wird es Zeit zum Umtopfen, am besten im April
oder Mai.
Weil das Erdvolumen sehr begrenzt ist, müssen die Pflanzen am besten mit Flüssigdünger
bis August gedüngt werden.
Kübelpflanzen sind oft Exoten aus dem Süden wie Oleander, Hibiskus, Lavendel,
Zypresse oder Limette.
Pflanzenkübel und Pflanzentröge sind mit einer hübschen Bepflanzung sehr dekorativ
und ziehen den Blick jeden Besuchers an.
Ich habe zum Beispiel in drei verschieden großen Keramikkübeln Bergenien gepflanzt,
die sehr dekorativ aussehen.
Wer Gartendeko liebt, kann diese nun noch geschickt zwischen oder neben den Pflanzenkästen
und Pflanzenkübeln platzieren. Erlaubt ist natürlich alles, was gefällt – vom Windrad, über
Solarleuchten in den vielfältigsten Varianten bis hin zu Gartenfiguren.

Ich persönlich habe seit vielen Jahren eine 1,50 m hohe Frauenskulptur aus Steinguss,
wetterfest frostfest und patiniert mit einem Gewicht von 140 kg. Sie hat schon für viel
Gesprächsstoff und gute Laune gesorgt und ist einfach ein Hingucker.

Welcher Putztyp bist Du?

Finde aus 11 Typen heraus, welcher Putztyp beziehungsweise Ordnungstyp Du bist. Du hast keine Lust, den Beitrag selber zu lesen? Kein Problem, ich lese den Artikel vor.

1. Der Otto Normalputzer 

Es ist nicht sonderlich dreckig aber auch nicht übermäßig sauber oder gar clean bei ihm.
Der Otto Normalputzer putzt wie die meisten, ist also ein 08-15 Putzer. Er hat
handelsübliche Putzmittel, putzt nicht übertrieben oft, lässt das Putzen aber auch nicht
zu lange schleifen und hat eine gewisse Grundordnung.

2. Der Putzteufel 

Dieses Exemplar ist ganz rar vertreten und putzt übertrieben gern, oft und gründlich.
Gegenüber seiner übertriebenen Neigung zum Saubermachen ist er machtlos.
Der Putzteufel ist wirklich eine Seltenheit und somit vom Aussterben bedroht.
Man schätzt, dass weit unter 10 Prozent wirklich täglich putzen. 
Der Putzteufel hat
ständig einen Lappen in der Hand, wenn er durch die Wohnung läuft, um irgend
etwas damit wegzuwischen. Überhaupt ist auch sein Ordnungssinn sehr ausgeprägt. 
Das Putzen und die Ordnung in seinen Schränken braucht er, um Stress abzubauen.
Er hat einen genauen Überblick darüber, wo was zu finden ist. Durch den ausgeprägten
Ordnungssinn spart er sich natürlich eine Menge Zeit zum Suchen. 
Putzteufel lieben
einfach eine saubere und aufgeräumte Wohnung, damit sie sich richtig wohlfühlen
können. Sie legen Wert darauf, dass immer alles pieksauber ist.

3. Der Minimalist          

Der Minimalist konzentriert sich auf das wirklich Wichtige im Leben. Er hat nur Dinge
in seiner Wohnung, die er auch tatsächlich nutzt, hat alle unnützen Werte materieller
Art aus seinen vier Wänden verbannt und lebt quasi in einer entrümpelten Wohnung.
Dadurch benötigt er wenig Zeit zum Putzen und Ordnung machen. Die Haushaltsführung
ist gut organisiert und die Anzahl der vorhandenen Putzmittel sehr übersichtlich.

4. Der Praktiker  

Der Praktiker hat gerne ein sauberes und aufgeräumtes Zuhause, hat aber nicht groß Lust,
etwas dafür zu tun oder sich gar anzustrengen. Er kauft gerne alle möglichen Putzmittel,
die laut Werbung mehr Sauberkeit in kürzester Zeit versprechen oder investiert auch in
technische Geräte, die angeblich auch die Arbeit beim Saubermachen erleichtern und
bessere Ergebnisse erzielen. Vor lauter Einkaufen bleibt ihm dadurch wenig Zeit zum
Putzen. 
Durch den ständigen Kauf von vielversprechenden Mitteln und neuster Technik
für den Haushalt füllt sich die Wohnung langsam damit, sodass man fast einen eigenen
Raum für diesen ganzen Kram bräuchte. Damit das aber nicht so auffällt, hat der Praktiker
oft große Schränke mit Türen so nach dem Motto: Tür zu und fertig.

5. Der Kaschierer   

Der Kaschierer ist damit beschäftigt, alles so zu verdecken oder darzustellen, dass
Ordnung an den Stellen, die für alle sichtbar sind, herrscht. Er sieht zwar ein, dass
Unordnung und Schmutz beseitigt werden müssen, aber den Putzaufwand hält er
ziemlich klein. Sein Putzverhalten vermittelt eine gewisse Grundordnung.

6. Der Perfektionist 

Der Perfektionist entfernt jeden Schmutz sofort nach der Entstehung, denn er will es
vollkommen ordentlich und sauber haben. Er will alle Abläufe unter Kontrolle haben
und optimiert auch das, was ohne Optimierung ebenso gut oder besser liefe.
Durch sein zwanghaftes Verhalten setzt er sich unter Leistungsdruck und achtet penibel
auf jeden Staubkorn, jeden Krümel und jede Unreinheit oder Unordnung aus seiner Sicht. 
Seine Auffassung von Sauberkeit ist die einzige, die er gelten lässt.

7. Der Lebenskünstler                                                                                                          

Der Lebenskünstler geht mit Gelassenheit durch das Leben und versucht, aus allen
Situationen das Beste zu machen. 
Dementsprechend hält er es mit dem Thema Putzen.
Er entscheidet individuell für sich, was sauber ist oder nicht. So hält er es in der Regel
auch mit der Ordnung, denn der Lebenskünstler entwickelt häufig sein ganz eigenes
Ordnungssystem.

8. Der Keimfreie 

Der Keimfreie schenkt seine Gedanken den unsichtbaren Keimen, Bakterien und sonstigen
Krankheitserregern und sieht sie überall lauern. Er wird von Ekel und Panik erfasst,
wenn er etwas berühren soll, was andere angefasst haben. Ohne Produkte zur Desinfektion
kommt er nicht aus und besprüht alles, was aus seiner Sicht Gefahrenzonen darstellen
könnten. 
Obwohl für den Hausbedarf eines gesunden Menschen Desinfektionsmittel
weitgehend überflüssig sind, ist der Keimfreie mit allen möglichen Desinfektionsmittel
wie Spray, Gel oder Tüchern ausgerüstet. 
Dass Desinfektionsmittel die Umwelt belasten
oder teilweise auch Allergien auslösen können, interessiert den Keimfreien nicht.

9. Der Umweltbewusste                                                                                                    
Der Umweltbewusste ist genau das Gegenteil vom Ausgerüsteten. Er ist ein strikter Gegner
der tausenden von Tonnen Chemikalien, die durch das Waschen und Putzen in privaten
Haushalten ins Abwasser gelangen. Er ist ein nachhaltiger Typ und macht sich um die
Umwelt echt Sorgen. Daher bevorzugt er beispielsweise Haushaltssoda, Essigsäure, Salz,
Backpulver oder Zitronensaft, um möglichst alles schonend zu reinigen. 
Er verabscheut
die Chemiekeule. Deshalb findet man in seinem Haushalt weder Desinfektionsmittel,
Fleckenentferner, Glanz- oder Duftsprays noch sonstige chemische Reinigungsmittel.  

10. Der Kompensierer

Der Kompensierer brauch das Putzen als Ausgleich, etwa um Frust und Stress vom Job
abzubauen. 
Da die Hausarbeit mit körperlicher Anstrengung verbunden ist und man
hinterher auch ein Ergebnis sieht, gibt es ihm das Gefühl etwas geschafft zu haben.
Die Früchte seiner Arbeit sind erkennbar und es stellt sich ein Wohlbefinden bei ihm ein.

11. Der Auftraggeber

Da der Auftraggeber Putzen für reine Zeitverschwendung hält, klickt er sich regelmäßig
durch Putzportale. 
Sein Ziel ist es, jemand zu finden, der nach seinen Vorstellungen
seine Wohnung putzt und entstaubt. 
Die Anzahl der Haushaltshilfen, die sich immer
größerer Beliebtheit erfreut, in privaten Wohnungen ist tendenziell steigend und die
Gebäudereiniger-Branche verzeichnet ein Wachstum. 
Die Haushaltshilfe erspart dem
Auftraggeber nicht nur Zeit, er kann die Ausgaben unter bestimmten Voraussetzungen
und bis zu einer bestimmten Höhe in seiner Steuererklärung geltend machen und so
den Staat zur Kasse bitten.

Sollte Dein Ordnungstyp hier jetzt nicht aufgeführt sein, so verzeih mir bitte, denn es gibt immer ein paar ganz spezifische Exoten. Zusammengefasst gesagt, sind also Putztypen von nachlässig bis keimfrei alle vertreten.

Wissenswertes über das Putzen                                                                                       

In jedem Haushalt sollte eine gewisse Grundordnung herrschen, damit jeder und jederzeit
weiß, wo er was findet und welche seine Aufgaben sind. 
Eine gesunde Mischung aus den
oben genannten verschiedenen 
11 Putztypen wäre schon nicht verkehrt. Die Praxis sieht
aber oft anders aus. 
Das Putzen bekommt langsam wieder eine andere Wertschätzung für
eine oft verkannte Arbeit. Sauberkeit und Ordnung im Haushalt sind heute für eine
bessere Bewältigung des Alltages immer wichtiger. Viele wünschen sich ein ordentliches
und sauberes Zuhause, empfinden es aber oft als lästige Notwendigkeit. 
In der heutigen
Zeit voller Stress und Hektik möchten die Menschen auf der einen Seite in ihrer Freizeit
entspannen und sich vom Alltag erholen, haben aber auf der anderen Seite noch die lästige
und zu erledigende Hausarbeit im Hinterkopf. 
Was bedeutet aber putzen und reinigen
eigentlich? 
Schauen wir uns mal die Begriffe REINIGEN und PUTZEN an. Gibt es da
überhaupt einen Unterschied?

REINIGEN bedeutet Schmutz, Flecken oder Ähnliches von etwas entfernen.
Man sagt auch dazu säubern oder sauber machen (Duden), putzen oder klar
Schiff machen. Es werden also Verschmutzungen von irgend etwas entfernt.

PUTZEN bedeutet, dass man durch Reiben mit zum Beispiel einem Lappen oder einer
Bürste etwas säubert und blank macht. Das ist beispielsweise beim Schuhe oder Spiegel
putzen der Fall. Es wird ein Gegenstand auf eine bestimmte Weise gereinigt und gesäubert.
Putzen bedeutet also, dass man mit einem Lappen, einer Bürste oder einem Schwamm
etwas von Schmutz befreit.                      
Früher, also sehr veraltet, sagte man auch putzen, wenn man sich selber für etwas geziert
oder geschmückt hat.                                                                                                                                                         
In unserem Haushalt putzen und reinigen wir also verschiedene Gegenstände und Bereiche,
wobei im Volksmund in der Regel der Begriff sauber machen vorherrscht.

Es tut verdammt gut eine aufgeräumte und saubere Wohnung zu betreten, die eigenen
vier Wände zu genießen und darin zu entspannen. Man richtet sich sein heimisches
Reich zum Wohlfühlen ein, gestaltet die einzelnen Räume individuell und schmückt
alles mit hübschen Accessoires.                   
In einer ordentlichen Wohnung lebt es sich einfach viel besser und wenn spontan Besuch
kommt, ist es doch peinlich den Gast in eine verkramte und nicht ganz saubere Wohnung
zu bitten.                   
Da jede Wohnungseinrichtung so speziell ist wie sein einzigartiger Bewohner, muss
auch in jedem Haushalt eine andere Herangehensweise hinsichtlich Ordnung und
Sauberkeit in Betracht gezogen werden. Es gibt kein Patentrezept, da beispielsweise
die Wohnfläche von klein über mittel bis groß reicht. Familien mit Kindern achten
sicher mehr auf praktische und pflegeleichte Einrichtung während Singles oder kinderlose
Paare durchaus auf eine etwas hochwertige Ausstattung setzen.

Modern interior with air conditioning 3D rendering illustration

Wie du die Hausarbeit mit einem Dampfreiniger erleichtern kannst

Bei einer Recherche im Internet stieß ich eigentlich mehr durch Zufall auf ein Produktvideo
von einem Dampfreiniger und war so begeistert, dass ich die folgenden drei Stunden nur
mit Produktvergleichen und Bewertungen von Dampfreinigern verbrachte. Nach den
drei Stunden stand meine Entscheidung fest und ich bestellte mir den Kärcher
Dampfreiniger SC 3 EasyFix.

Am 02. April gab ich die Bestellung auf und bekam dann per Mail mitgeteilt, dass das
Gerät zurzeit nicht lieferbar ist. Nun gut, dachte ich, habe ich so lange keinen 
Dampfreiniger besessen, kommt es jetzt auf einige Tage mehr oder weniger nicht
darauf an. Ein anderes Gerät wollte ich nicht. Zu meiner Freude erfolgte dann die
Lieferung früher als erwartet, nämlich am 11. April 2018.

Da ich keine Erfahrung mit solch einem Gerät hatte, las ich erst mal alles durch, überprüfte
den Inhalt, baute das Gerät zusammen, füllte Wasser auf und begann zuerst mit dem
Inneren eines Heizkörpers. Wow, kamen da eine Menge Flusen unten raus. Mit dem
Staubsauger kommt man ja da nicht so wirklich ran. Im Handumdrehen war der Heizkörper
sowohl innen als auch außen wieder strahlend weiß. Ich benutzte dafür die 
Punktstrahldüse mit der kleinen Rundbürste. Die Flusen, die nun bedingt durch den
Wasserdampf feucht waren, wischte ich mit einem Küchentuch auf und entsorgte es gleich
in den Müll. Als nächstes probierte ich die Bodendüse mit dem Mikrofaserbodentuch aus
und reinigte die Bodenfliesen in der Küche. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.
Die Wandfliesen in der Küche kommen in den nächsten Tagen ran, weil ich da erst allerhand
Kleinkram wegräumen muss. Ich wollte mir ja zunächst erst mal einen Gesamteindruck
verschaffen. Von der Sauberkeit des ersten Heizkörpers war ich so fasziniert, dass ich dann
die fünf anderen Heizkörper im Erdgeschoss auch noch gleich von dem vielen ungesehenen
Schmutz befreite. Tief zufrieden beendete ich am Abend meinen Putzeinsatz. Am nächsten
Tag ging es mit dem Gäste-WC weiter, das bis zur Decke gefliest ist. Mit der Handdüse und
dem dazu gehörigen Mikrofaser Überzug reinigte ich die Wandfliesen, den Spiegelschrank,
das Fenster und WC und Waschbecken von außen. Für das Innere vom WC und Waschbecken
nahm ich dann die Punktstrahldüse mit der kleinen Rundbürste. Auch hier überzeugte mich
das Ergebnis. Da ich mit dem Dampf nicht gespart habe, meldete sich zwischendurch die rote 
Kontrolllampe, die Wassermangel anzeigt. Also schaltete ich das Gerät aus, füllte einen
Liter Wasser auf und schaltete wieder an. Während der Aufheizzeit tritt kein Dampf aus,
sodass Verbrennungen ausgeschlossen sind. Dampf kommt erst nach Betätigung des
Dampfhebels. Es dauerte keine halbe Minute und ich konnte weiter machen. Sowohl der
geflieste Boden als auch der Magnetboden waren wunderbar rein. An der Dampfpistole
befindet sich ein Wahlschalter für die Dampfmenge. Ich probierte erst mal alles mit
Volldampf. Obwohl ich eine Brille trage, stand ich nicht im Nebel. Das gefällt mir natürlich
sehr gut. Nun ging es im Obergeschoss mit dem Bad weiter. Es wurde erst mal alles, was
keinen Dampf abbekommen soll, ausgeräumt. Dann rückte ich die Waschmaschine und
den Wäschetrockner von der Wand ab und reinigte mit der Punktstrahldüse und der kleine
Rundbürste die Fugen und Ecken. Für die Fliesen benutzte ich wieder die 
Handdüse mit dem Mikrofaserüberzug. Die Bodenfliesen für die Stellfläche von
Waschmaschine und Trockner wischte ich mit der Hand, weil da kein Dampf erforderlich war.
Als die Geräte wieder auf ihren Platz standen, machte ich mich an das Lüftungsgitter vom
Trockner. Das staubt immer sehr schnell ein und lässt sich schlecht reinigen. Hier habe
ich ein ganz kurzes Video aufgenommen, in dem man den Effekt aber gut erkennen kann.

Nun waren die Fliesen über der Badewanne, das Duschpaneel und die Duschwände an
der Reihe. Die Fugen hatten eine Reinigung dringend nötig und ich machte mich wieder
mit der Punktstrahldüse und der kleinen Rundbürste ans Werk. Mit Dampf wurde nicht
gespart und schon meldete sich nach einer Weile die Kontrolllampe und zeigte
Wassermangel an. Ich schaltete das Gerät aus, füllte einen Liter Wasser nach, schaltete
wieder an und wartete wenige Sekunden, bis es weiter gehen konnte mit maximaler
Dampfmenge. Da wir sehr kalkhaltiges Wasser haben, sind trotz Duschabzieher
Kalkablagerungen an den Fliesen. Daher war hier jetzt etwas mehr Zeitaufwand nötig,
der aber in keiner Relation zur manuellen Reinigung mit Lappen, Bürste und
chemischen Reinigungsmitteln steht. Es hat einfach Spass gemacht, den Schmutz
schwinden zu sehen.  

Inzwischen ist es Samstag. Heute war das Schlafzimmer an der Reihe. Zuerst habe ich
den losen Schmutz und die Hundehaare aufgesaugt. Die Nachtschränkchen und die
Kommode wurden von der Wand abgezogen und an den Stellen ebenfalls gesaugt.
Dann kam mein Dampfreiniger für die Säuberung des Heizkörpers zum Einsatz.
So viel Schmutz wie bei den Heizkörpern im Erdgeschoss kam hier nicht zum Vorschein.
Hierfür benutzte ich wieder die Punktstrahldüse mit der kleinen Rundbürste und
machte damit auch gleich die Ecken sauber. Dann war der 3,30 m breite und 2,20 m
hohe Kleiderschrank mit seiner Spiegel- und Milchglasfront dran. Zuerst nahm ich die
Handdüse, wechselte aber ziemlich schnell wegen der großen Fläche dann doch auf
die Bodendüse mit dem Mikrofaserbodentuch um. Das ging ruck zuck. Hinterher
wischte ich nur mit einem speziellen Tuch für Glas trocken. Die Zeitersparnis mit
dem Dampfreiniger gegenüber der herkömmlichen Reinigungsmethode ist enorm.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Flächen auch viel sauberer sind als bei der
manuellen Putzerei. Zum Schluss wurde der Linoleumboden mit der Bodendüse
gereinigt und fertig war ich mit dem Schlafzimmer.Dann waren ein paar Restarbeiten
vom Badezimmer dran, die ich am Vortag nicht mehr geschafft hatte.
Vor dem Badezimmer habe ich eine kleine Abstellkammer, die ausgeräumt,
ausgemistet, gereinigt und neu und ordentlich wieder eingeräumt wurde.
Es war schon eine ganze Menge an unnützem Zeug, was ich rigoros aussortiert habe.
Nun sieht sie wieder schmuck und übersichtlich aus.

Der geflieste Fußboden wurde natürlich vorher mit dem Dampfreiniger bearbeitet. Es sind
einige Reinigungsmittel erkennbar, die ich in Zukunft aber nur noch sehr sparsam
verwenden werde. Auf dem Bild unten links sieht man (falls man es erkennen kann)
Kaiser Natron und 8 Flaschen Essig Essenz, beides benutze ich relativ oft. Der letzte Putzakt
für heute war die Reinigung der Außentreppe, die ich mir schon lange vornehmen wollte.
Aber entweder hat das Wetter nicht gepasst oder ich hatte keine Zeit oder keine Lust.
Heute war von einigen kurzen Schauern abgesehen ideales Wetter für die Treppe. Ich fegte
sie erst ab und bearbeitete sie dann mit der Punktstrahldüse und der kleinen Rundbürste.
In den Ecken und Fugen hat sich über Winter so viel Schmutz angesetzt, dass ich nach dem
Dampfreinigen erst mal mit einem Lappen den ganzen Schmutz aufgewischt habe. Leider
habe ich es versäumt, ein Foto von der sauberen Treppe zu machen. Inzwischen ist es schon
dunkel. Für heute bin ich ganz schön geschafft aber glücklich und zufrieden über den neuen
Glanz in meinen vier Wänden. Ich sage DANKE für diese geniale Erfindung!
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass der Kärcher Dampfreiniger sich wunderbar
leicht bewegen und nach getaner Arbeit schnell und einfach abwischen lässt. Morgen wollen wir
unseren Pool für die Saison vorbereiten. Da der Einbau einer neuen Lampe vorgesehen ist,
haben wir vor einigen Tagen das Wasser abgepumpt, sodass der Pool jetzt leer ist. So können
wir ihn innen komplett reinigen und werden das natürlich mit dem Kärcher Dampfreiniger
testen. Vom Ergebnis werde ich berichten.

Hier kommt dann doch noch ein kleines Video von der Außentreppe zur Haustür.
Die Treppenstufen hatten es auch endlich verdient, mal richtig schick wieder auszusehen.

Es ist Sonntag und schönes Wetter, geradezu ideal für die Saisonvorbereitung für den Pool.
Das Poolbecken ist leer, die neue Lampe ist eingebaut und nun geht es an die Reinigung.
Der Kärcher Dampfreiniger muss ran für den Test. Wegen der großen Fläche haben wir die
Bodendüse mit dem Mikrofaser Bodentuch benutzt.

Zur besseren Handhabung kam nur ein Verlängerungsrohr zum Einsatz. Sonst habe
ich immer beide Verlängerungsrohre verwendet. Das Mikrofaser Bodentuch wurde einmal
zwischendurch ausgewaschen und Wasser wurde zweimal aufgefüllt. Das Ergebnis war
ebenfalls zufriedenstellend. Allerdings gebe ich zu, dass bei den Rändern an der obersten
Treppenstufe und an der Sonnenbank mit Kunststoffreiniger nachgeholfen wurde. Das
erkennt man auf dem Video aber nicht. Insgesamt hat das Gerät aber den Test bestanden.

Fazit

Egal ob Wandfliesen, Bodenfliesen, Waschbecken, WC, Spüle, Außentreppe oder das Poolbecken –
der Kärcher Dampfreiniger zeigte für mich sehr befriedigende Ergebnisse bei der Reinigung.
Besonders beeindruckt hat mich der Schmutz, der aus dem Inneren der Heizkörper kam.
Bisher war es für mich immer ein Problem, diesen inneren Teil zu reinigen. Zwar hatte ich
lange Staubwedel benutzt aber nie alles ganz weg bekommen. Mit dem Dampfreiniger werden
die Heizkörper innen und außen wirklich rein. Meine Fußböden aus Linoleum, Laminat,
Fliesen und auch der Magnetboden wurden allesamt sehr sauber und nach der Reinigung
breitete sich ein frischer Duft in den Räumen aus. Weiterhin gefällt mir sehr gut, dass man im
Prinzip ohne chemische Reinigungsmittel alles sauber bekommt. Da wir einen großen Hund
im Haus haben, eignet sich der Dampfreiniger auch ausgezeichnet für einfach mal zwischendurch
schnell zu wischen. Als Brillenträgerin stand ich trotz Volldampf nicht im Nebel. Das Gerät ist 
in 30 Sekunden einsatzbereit, ist handlich und sehr leicht beweglich. Die Grundausstattung
ist für meine ersten Aktionen völlig ausreichend gewesen. Nach meinen ersten Erfahrungen werde
ich mir allerdings noch etwas Zubehör wie Mikrofasertücher, Rundbürsten und die Fensterdüse 
bestellen. Für meine Zwecke ist das Gerät einfach genial, spart eine Menge Zeit und Muskelkraft
und ist absolut empfehlenswert für mehr Reinheit im Haushalt.

Wohnung putzen im Überblick

Du hast keine Lust den Artikel selbst zu lesen? Kein Problem, ich lese ihn vor.

Inhalt:                                                                                                                                                        
Der Flur                                                                                                                                                    
Das Wohnzimmer                                                                                                                                  
Das Schlafzimmer                                                                                                                                  
Die Küche                                                                                                                                                
Das Bad                                                                                                                                                 
Zusammenfassung

Der Flur

Der Flur ist der Eingangsbereich zur Wohnung und gleichzeitig das Aushängeschild.
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, sagt man so schön. Deshalb sollte
der Flur immer aufgeräumt und sauber sein. Herumstehende und vielleicht noch
unangenehm riechende Schuhe, über die man auch noch stolpern könnte, haben da
nichts zu suchen. Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, sollte da ein Schuhschrank
stehen.  
Eine Garderobe mit Kleiderbügeln gehört ebenfalls in den Flur und wenn
möglich noch mit Ablage für Mützen, Schals und Handschuhe.

Vom Flur aus wird der meiste Dreck in die einzelnen Räume getragen, daher sollte immer
ein Fußabtreter ausgelegt sein. 
Ob der Besuch generell seine Schuhe ausziehen muss,
muss jeder für sich entscheiden. Das ist auch abhängig von der Beschaffenheit der
Fußböden, Auslegware und Teppiche.

Am einfachsten reinigt man den Flur erst mit dem Staubsauger. Dazu benutzt man
natürlich die Bodendüse. 
Eine sehr gute Alternative ist der Swiffer Bodenwischer,
der Staub, Schmutz und Haare von allen Böden und Oberflächen aufnimmt. Er ist auch
sehr gut für Hausstauballergiker geeignet. Natürlich sollte jeder das Reinigungsmittel
verwenden, das ihm am nützlichsten erscheint.

Das Wohnzimmer

Zuerst mal wird alles weggeräumt, was nicht ins Wohnzimmer gehört. Oftmals befinden
sich da benutzte Tassen oder alte Werbeprospekte und Zeitschriften. Anbauwand,
Sideboards, Fensterbänke und andere vorhandene Möbelstücke werden abgeräumt und
leicht feucht mit einem Mikrofasertuch in eine Richtung abgewischt.Beachte: wischt
man mit dem Lappen hin und her, wird der Schmutz nur verteilt und nicht entfernt,
deshalb nur in eine Richtung wischen.Dann werden Polster, Teppich und Boden gesaugt
und die Kissen auf dem Sofa gut aufgeschüttelt. Bevor der Boden erst nass und danach
trocken gewischt wird, werden die Ränder beziehungsweise Scheuerleisten in einer
Richtung gereinigt. Idealerweise wischt man den Boden rückwärts gehend mit einer
Achterbewegung. Bei Laminat und Parkett muss unbedingt darauf geachtet werden,
dass es nicht zu feucht gewischt wird. Dann werden alle vorher abgeräumten Utensilien
wieder an ihren Platz gestellt. Die gläserne Vitrine, Hochglanz Möbel und ein Glastisch
werden mit Glasreiniger feucht abgewischt und dann trocken poliert. Für ein perfektes
Fernseherlebnis will man auch ein klares und sauberes Bild haben, weshalb der
Fernseher regelmäßig entstaubt werden sollte. Das Gehäuse des Fernsehers wird mit
einem Mikrofasertuch abgestaubt. Bitte das Gerät vorher ausschalten, abkühlen lassen
und erst etwa 30 Minuten nach Beendigung des Reinigungsvorganges wieder einschalten!
Die Lüftungsschlitze, Lautsprechergitter und Anschlüsse können mit einer weichen
Staubsauger Bürste abgesaugt werden. Sollte das nicht funktionieren, nimmt man einfach
einen weichen Pinsel. Das Display wird mit einem weichen und absolut sauberen
Mikrofasertuch entstaubt. Danach wird es mit einem leicht angefeuchteten Mikrofasertuch
abgewischt. Es gibt dafür auch spezielle Reinigungstücher. Auch kann der klassische
Fensterreiniger unbedenklich verwendet werden. 
Niemals Spiritus, Alkohol, Essig,
Zitronensäure, Scheuermittel oder Verdünnung benutzen, denn sie schaden dem Fernseher.
Die Fernbedienung wird mit einem leicht feuchten Wattestäbchen oder mit alkoholfreien
Feuchttüchern gereinigt.                              
Bücher werden mit Hilfe eines trockenen Pinsels entstaubt. Dann wird noch ein Blick auf
die Lampen geworfen, die von Staub und gegebenenfalls von Spinnweben befreit werden.

Fenster, Vorhänge und Jalousien putzen reicht alle drei Monate.

Das Schlafzimmer

Das Schlafzimmer soll in erster Linie eine Wohlfühloase sein und für einen erholsamen
Schlaf sorgen. 
Aber Achtung: Bakterien, Pilze und Hausstaubmilben fühlen sich in Betten
besonders wohl. Der Milbenkot kann sogar Allergien auslösen. 
Daher ist es wichtig, die
Bettwäsche bei mindestens 60 Grad und mit Pulver zu waschen. 
Kopfkissen sollten
regelmäßig – alle 3 Jahre empfohlen – gewechselt werden, weil durch Schweiß,
Hautschuppen und ausgefallene Haare Talg und Harnstoff ins Kopfkissen sickern. 
Von einem Kissenbezug lassen sich Milben nicht abhalten. Ein normales Kopfkissen
wäscht man idealerweise alle 3 Monate. Das verlängert die Lebensdauer. 
Da das Schlafzimmer ein wahrer Staubmagnet ist, sollte hier einmal wöchentlich auf
den Möbeln, der Fensterbank und den Heizkörpern gründlich Staub gewischt werden. 
Am besten öffnet man beim Staub wischen das Fenster ganz. Dann wird der Fußboden
gesaugt und gewischt.
Jeden Morgen die Betten ordentlich machen und vielleicht noch mit einer Tagesdecke
verschönern ist gar nicht gut für unsere Gesundheit, weil so ein gemachtes Bett ideale
Bedingungen für die Verbreitung von Milben schafft. Milben fühlen sich nämlich unter
der warmen Bettdecke besonders wohl. Deshalb ist es besser, die Betten und
Kopfkissen aufzuschütteln und zum Lüften kurz über das Fensterbrett zu hängen.
Das Laken wird schön straff gezogen und die Betten anschließend aufgedeckt wieder
hingelegt.
Teppichboden im Schlafzimmer sollte mindestens einmal wöchentlich gesaugt werden. 
Ist kein Teppichboden vorhanden, dann wird ebenfalls mindestens einmal wöchentlich
Staub gesaugt und der Fußboden gewischt. Auch im Schlafzimmer müssen die Fenster
regelmäßig geputzt und der Türrahmen und das Türblatt abgeseift werden. Die
Matratzen und der Lattenrost werden in größeren Abständen ebenfalls gründlich
gereinigt und die Matratzen gewendet.

Die Küche

In der Küche herrscht eigentlich immer Betrieb. Das beginnt schon früh am Morgen mit
dem geliebten Kaffee, Tee, Kakao oder Orangensaft. Wie schön ist es doch, wenn man
früh in eine aufgeräumte Küche kommt und seine Vorbereitungen für das Frühstück trifft.
Das setzt aber voraus, dass am Abend die Küche auch sauber und aufgeräumt verlassen
wird. Oft sind dazu nur einige Handgriffe notwendig. Die Speisereste vom Abendbrot
verstaut man am besten gleich in eine Tupperdose und stellt sie in den Kühlschrank.
Das schmutzige Geschirr wird nicht irgendwo abgestellt sondern gleich in den
Geschirrspüler geräumt. Fettige Pfannen, Kochtöpfe oder Auflaufformen weicht man am
besten gleich mit etwas Spülmittel und heißem Wasser ein und reinigt sie nach wenigen
Minuten Einweichzeit, trocknet sie ab und stellt sie gleich wieder an Ort und Stelle.
Arbeitsplatte, Tisch und Herd werden sauber abgewischt. Ein Blick auf den Fussboden
verrät uns, ob der Staubsauger noch schnell zum Einsatz kommt oder der Swiffer es auch
tut. Der volle Müllbeutel wird zugeknotet und gleich nach draußen befördert und ein
neuer Beutel unmittelbar danach in den Mülleimer getan. Fertig ist man für den Abend.

Die Feinarbeiten wie Mikrowelle, Kühlschrank, Herd, Abzugshaube, Fußbodenleiste,
Kaffeemaschine und andere elektrischen Geräte putzen, werden dann am regulären Küchen
Putztag erledigt.

Wasserhahn und Spüle sind ein Thema für sich und setzen gerne Kalkflecken an.
Die Spüle sollte auf jeden Fall täglich mit Spülmittel ausgewischt und heißem Wasser
ausgespült werden, weil sich in ihr sehr viele Keime ansiedeln. Auch der Wasserhahn
hinterlässt ständig irgendwelche Flecken. Mit einem trockenen Poliertuch bekommt
man ihn zum Glänzen.

Das Bad

Wenn man frisch geduscht und gut riechend auf die Badematte tritt, möchte man um
sich herum auch ein sauberes Bad zum Wohlfühlen haben. Dafür sorgt eine regelmäßige
Reinigung und Pflege des Badezimmers.
Im Waschbecken sammeln sich Reste von Seife und Zahnpasta aber auch Haare, was kein
ästhetischer Anblick ist. Daher putzt man das Waschbecken am besten täglich und die
Armatur gleich mit. Das dauert 1 Minute und ist schnell erledigt. Putzt man es nur einmal
wöchentlich sind Reinigungs- und Zeitaufwand wesentlicher höher. Ebenso die Toilette,
die man ja mehrmals täglich benutzt. Um die Ablagerung von Kalk und Urinstein zu
vermeiden, benutzt man täglich einen WC-Reiniger und die Toilettenbürste.
Der Toilettendeckel wird feucht abgewischt und mit einem trockenen Tuch nachgewischt.
Nach dem Duschen nimmt man sowieso einen Duschabzieher, damit sich keine
Kalkablagerungen bilden. Duschvorleger waschen, Fensterbank innen und außen feucht
abwischen, die Regale entstauben, Duschbecken und Badewanne samt Armatur reinigen,
Abfallbehälter leeren und sonstige Kleinigkeiten reinigen, reicht einmal wöchentlich.
Während der Badreinigung sollte immer das Fenster geöffnet sein, wenn eins vorhanden ist.
Auch die Überlauföffnung zeigt mit der Zeit sichtbare Verschmutzungen, die man am
besten mit einer alten Zahnbürste oder einer kleinen und biegsamen Flaschenbürste reinigt.
Der Überlauf ist ja nur der Eingang zu einem großen Hohlraum im Waschbecken und ist
oft der ideale Nährboden für Bakterien und das Entstehen unangenehmer Gerüche.
Aber auch der Siphon kann die Ursache für unangenehme Gerüche sein. Den Siphon kann
man nur reinigen, indem er auseinander geschraubt wird. Das ist etwas aufwändig und
wird deshalb selten gemacht.
Die Handtücher werden je nach Bedarf auch mal öfter gewechselt.
Zum Schluss wird der Boden am besten mit einem Mikrofaser-Mopp und heißem
Seifenwasser gewischt.

Zusammenfassung​

Tägliches Putzen ist nicht notwendig. Täglich frische Luft in alle Zimmer zu lassen, ist
schon wichtig. Ebenso die kleinen Handgriffe, die nur Sekunden dauern und daher eine
Menge Zeit sparen, werden täglich gemacht.
Auch im Winter sollten die Fenster morgens und abends für 5 Minuten weit geöffnet
werden. Diese Art des Lüftens, auch stoßlüften genannt, ist wesentlich effektiver als
den ganzen Tag die Fenster anzukippen.

Mit Reinigungsmitteln sollte man immer vorsichtig sein, da viele von ihnen leicht
entzündlich sind. Oft bietet sich die Alternative zu alten Hausmitteln ohne Chemie an.

Zusammenfassung​

Tägliches Putzen ist nicht notwendig aber täglich frische Luft in alle Zimmer zu lassen schon, ebenso die kleinen Handgriffe, die nur Sekunden dauern und daher eine Menge Zeit sparen.

Auch im Winter sollten die Fenster morgens und abends für 5 Minuten weit geöffnet werden. Diese Art des Lüftens, auch stoßlüften genannt, ist wesentlich effektiver als den ganzen Tag die Fenster ankippen.

Mit Reinigungsmitteln sollte man immer vorsichtig sein, da viele von ihnen leicht entzündlich sind. Oft bietet sich die Alternative zu alten Hausmitteln ohne Chemie an.

Ideen für einen Putzplan

Du hast keine Lust selber zu lesen? kein Problem, ich lese den Artikel vor.

Ideen für einen Putzplan

Vorlagen für einen Putzplan für die Hausarbeit gibt es ausreichend.
Doch welcher ist der Richtige? 
Das hängt in erster Linie davon ab, wo und wie man wohnt. Der Putzplan für eine Familie,
für einen Single Haushalt oder eine WG unterscheidet sich natürlich wesentlich. 
In einer Wohngemeinschaft oder Familie werden die Aufgaben aufgeteilt während der
Single für alles allein zuständig ist. 
Einen Eingangsbereich, also Flur oder Diele, Küche,
Bad und Wohn- und Schlafzimmer haben aber grundsätzlich alle. 
Ordnung, Sauberkeit
und Hygiene sind ebenfalls für alle wichtig und sorgen für innere Ruhe und mehr
Selbstwertgefühl. 
Schiebt man alles planlos vor sich her und will es irgendwann mal machen,
wird das nie richtig was werden. 
Es muss eine Übersicht mit einer Zielsetzung her, die man
abhaken kann. Sie hilft, die Wohnung sauber zu halten und sorgt dafür, dass letztendlich
mehr von unserer wertvollen Zeit für Entspannung und andere Aktivitäten bleibt.

Hier ist der grobe Überblick zusammengefasst, was alles wie oft gereinigt werden sollte.

Täglich

  • Küchentheke wischen

  • Spüle mit Spülmittel und heißem Wasser reinigen

  • Müll ausleeren

  • Bett machen

  • Geschirrspüler einräumen und entleeren 

  • Stellenweise staubsaugen und fegen

  • Lüften

  • WC mittels WC-Reiniger, Bürste und Lappen reinigen

  • Waschbecken auswischen

  • Wasserhahn polieren

Wöchentlich

  • Alle Teppiche absaugen

  • Böden aufwischen

  • Wäsche waschen, trocknen, bügeln und wieder an Ort und Stelle einräumen

  • Toilette, Waschbecken, Dusche, Badewanne samt Armatur und Badezimmerspiegel reinigen

  • Toilettenpapier nachfüllen

  • Regale und Möbel abstauben

  • Fernseher und Fernbedienung entstauben und reinigen

  • Türgriffe und Lichtschalter abwischen

  • Einkaufsliste für den Wochenendeinkauf schreiben

  • Aufräumen

  • Müll wegbringen

  • Altglas entsorgen und gelben Sack wechseln

  • Papierkorb leeren

  • Blumen gießen

  • Spinnweben entfernen

Putzplan wöchentlich

Monatlich

  • Küchengeräte wie Mikrowelle, Herd, Geschirrspüler, Dunstabzugshaube, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Kühlschrank, Allesschneider oder Toaster reinigen

  • Andere Geräte abstauben (Fernseher, Monitore, etc.)

  • Fugen reinigen (speziell Badezimmer)

  • Sockelleisten reinigen

  • Alte Zahnbürsten gegen neue austauschen

  • Waschmittel Schublade und Flusensieb der Waschmaschine reinigen

  • Betten beziehen

  • Türen und Fensterbretter abwischen

Quartalsweise

  • Herd Entlüftung reinigen

  • Backofen reinigen

  • Fenster, Vorhänge und Jalousien putzen

  • Gardinen waschen

  • Fliesen in Küche und Bad reinigen

  • Conditioner im Wasserbett auffüllen, den Topliner mit Vinylreiniger und Vinylcreme pflegen

  • Bilder an den Wänden entstauben

  • Leuchtmittel kontrollieren und gegebenenfalls auswechseln

Halbjährlich oder Jährlich

  • Schränke ausräumen, auswischen, Sachen aussortieren und in die Kleiderspende geben, Schränke wieder einräumen

  • Heizkörper reinigen

  • Lampen gründlich sauber machen

  • Keller und Dachboden entrümpeln, Spinnweben entfernen und fegen

  • Garage aufräumen, Spinnweben entfernen und fegen

  • Matratzen absaugen und umdrehen

  • Balkon oder Terrasse mit Seifenwasser schrubben

  • Gartenmöbel säubern und pflegen

  • Schubladen ausräumen und auswischen

  • Polstermöbel reinigen

  • Nicht mehr benutzte Schuhe entsorgen

  • Möbel polieren oder entsprechend pflegen je nach Material

  • Tiefkühltruhe abtauen und grundreinigen

  • Schuhschränke ausräumen, aussaugen und gründlich reinigen

  • Schuhputz Behälter ausräumen, auswaschen, eingetrocknete Schuhcreme wegschmeißen, Bürsten überprüfen und alles wieder sauber einräumen

  • Batterien aller Fernbedienungen prüfen

Das ist jetzt eine natürlich nicht vollständige Aufzählung. Gehören Kinder und/oder
Haustiere zum Haushalt, so muss der Putzplan noch um etliche Punkte erweitert werden. 
Es macht auch einen Unterschied, ob man in einer Mietwohnung oder in einem Haus
mit Grundstück wohnt.

Staubwischen

Beautiful young woman makes cleaning the house. Girl rubs dust.

Abschließend noch einige Tipps

Vielen fällt das Putzen in bequemer Kleidung und bei Musik einfach leichter.
Wenn das auch bei dir der Fall sein sollte, dann halte es auch unbedingt so.
Es sollte alles so einfach wie möglich und so bequem wie möglich erledigt werden. 
Bevor man anfängt sauber zu machen, ist es wichtig, zuerst Ordnung zu machen, also
aufzuräumen. Das erleichtert die Arbeit und man bekommt einen besseren Überblick.
Dann stellt man sich die Putzutensilien bereit und beginnt mit der Reinigung.
Beginne mit den Zimmern und putze Küche und Bad zum Schluss, denn den Putzeimer
füllt man in der Spüle oder im Bad. Werden zuerst Küche und Bad gereinigt, so wird es
dort wieder schmutzig und man tritt quasi seine eigene Arbeit mit Füßen. Und das willst
du ja schließlich vermeiden. 
Eine weitere Regel beim Putzen ist die, dass man von oben
nach unten und von innen nach außen putzt. 
Manche Leute vertreten die Meinung,
dass man sich im Haushalt nur mit Dingen umgeben soll, die einen glücklich machen.
Da ist durchaus was Wahres dran. Für Minimalisten ist dies eine Lebenseinstellung.
Es lohnt sich, darüber nachzudenken und mal zu praktizieren. 
Versuche es einfach mal. 
Für den Anfang ist das Badezimmer ein überschaubares Projekt und in der Regel auch mit
einigem Potential.

#Tipps

Nehme jeden einzelnen Gegenstand in die Hand und frage dich, ob du ihn brauchst,
überhaupt noch benutzt und ob er dich glücklich macht.
Brauchst du eine Bodylotion, die ein klebriges Gefühl auf der Haut hinterlässt und
auch schon etwas muffig riecht? Natürlich nicht!
Brauchst du ein Shampoo, das deine Haare nicht glänzen sondern spröde wirken
lässt?Natürlich nicht!
Brauchst du ein überlagertes Parfüm, das auch nicht mehr gut riecht? Natürlich nicht!
Streichst du dir noch halb eingetrockneten Nagellack auf die Fingernägel? Bestimmt nicht, oder?
Benutzt du noch das Duschgel, das deine Haut zum Jucken bringt? Ganz bestimmt auch nicht, oder?
Brauchst du wirklich Kunstblumen im Bad, die eigentlich nur Staubfänger sind?

#Tipps

Das ist eine sehr persönliche Frage, die sich jeder selbst beantworten muss.
Benutzt du tatsächlich die ganzen Kämme und Bürsten, obwohl du eigentlich immer nur
den einen Kamm und deine Lieblings Bürste benutzt? Das weißt nur du allein!

Was machst du mit Mascara, die steinhart eingetrocknet ist? Die Entscheidung liegt bei dir!

Weisst du, dass Kosmetikartikel auch ein Verfallsdatum haben und abgelaufene Kosmetik
der Haut schaden kann?

Du hast noch jede Menge gratis Proben von Parfüm, Kosmetik und sonstigen
Drogerieartikeln seit ewiger Zeit unbenutzt im Schrank?

In der Waschtasche findest du noch vom letzten Urlaub eingetrocknete Zahnpasta.

So könnte man die Liste noch weiter fortsetzen mit den Putzmitteln, Lappen,
Handtüchern, Duschvorleger und allen anderen Dingen, die sich so im Bad befinden.

Den ganzen alten und vergammelten Kram will eigentlich keiner haben und trotzdem
wird er gehortet. Das ist ein Phänomen in vielen Haushalten. Wenn du dich jetzt
angesprochen fühlst, bist du also kein Einzelfall.

Aber was kann man machen? Hier ist meine Empfehlung:

Räume einfach mal alles aus deinem Badezimmer Schrank raus und mache ihn schön
sauber. Verschaffe dir einen Überblick über die angehäuften Produkte.
Dann schaue dir an, was vom Inhalt überhaupt noch brauchbar ist. Mache also eine
kleine Inventur. Welche von den Produkten sind abgelaufen, eingetrocknet oder
werden einfach nicht benutzt? 

All die oben genannten und teilweise schon ekligen und keimigen Tuben, Fläschchen,
Döschen und sonstigen Verpackungen will man in einen sauberen und frisch riechenden
Schrank auf keinen Fall mehr haben. Nehme jedes Teil in die Hand und entscheide dich,
ob du es wegwirfst oder ihm einen festen Platz gibst. 
Je mehr du dich für das Wegwerfen
entscheidest, umso besser wirst du dich hinterher fühlen, weil mit unnötigen Dingen
angehäufter Ballast belastend ist und auch krank machen kann. 
Je weniger Dinge man hat,
umso weniger muss man auch aufräumen und sauber machen. 
Sortiere und entsorge
großzügig. Deine Haut wird es dir danken.

Das gleiche, was du mit den Kosmetikartikeln gemacht hast, machst du jetzt mit den
Putzmitteln. Nutzt du alle Putzmittel, die du dir für die Sauberkeit des Bads angeschafft
hast oder stauben einige nur vor sich hin?

#Tipp

Frage dich auch, ob du die ganzen chemischen
Mittel verwenden möchtest oder alternativ auf selbst gemachte Reinigungsmittel
umstellen möchtest. Um die Chemie im Haushalt etwas zu reduzieren, kannst du dir
beispielsweise einen WC-Reiniger selber machen. Dazu brauchst du:
 

2 EL Speisestärke                                                                                                                                                                         
2 EL Zitronensäure                                                                                                                                                                      
10 ml Spülmittel                                                                                                                                                                        
500 ml Wasser                                                                                                                                                                              
100 ml abgekochtes Wasser (dient der längeren Haltbarkeit) 

und je nach Geschmack ätherisches Öl.
Alles zusammen wird in einem Topf vermischt und unter ständigem Rühren kurz aufgekocht,
bis sich eine zähe und milchige Masse ergibt. Den fertigen WC-Reiniger füllst du dann
anschließend in eine ausgediente Flasche eines herkömmlichen WC-Reinigers. 
Wenn du mit den Reinigungsmitteln fertig bist, inspizierst du die Handtücher, den
Duschabzieher und die Duschvorlage.            
Ist bei dir und deinen Handtüchern alles Ton in Ton oder hast du eine bunt
zusammengesetzte Sammlung verschiedenfarbiger Handtücher?
Alte, fleckige oder gar löchrige Handtücher sollten sofort ausgetauscht werden.
Durch Feuchtigkeit und Seifenreste auf den Handtüchern können Bakterien und Schimmel
entstehen. Deshalb wechsele das Handtuch öfter und wasche es bei mindestens 60 Grad.
Für ein perfektes Wischergebnis an den Duschwänden und Fliesen ist auch ein guter
Duschabzieher erforderlich. Das weiche Gummi des Wischers reißt mit der Zeit ein.
Ersatzlippen sind im Handel erhältlich und auch problemlos austauschbar.
Ich persönlich würde mir diese Fummelei nicht antun und den alten Wischer
grundsätzlich durch einen neuen ersetzen. Das erspart Zeit und der Preisunterschied ist
gering.  

Weitere Empfehlung

Jetzt musst du nur noch einen Blick auf den Duschvorleger werfen.
Prüfe, ob er noch seine Form und Farbe hat und auch noch schön flauschig ist.
Ist das nicht mehr der Fall, dann entsorge ihn und gönne dir einen neuen.

Hast du für sämtliche Sachen, also für jedes einzelne Teil, im Bad die Entscheidung getroffen,
es wegzuwerfen oder zu behalten und einen festen Platz dafür bestimmt, bist du mit dem
Aufräumen fertig. So einfach ist das. Gehe die ganze Sache entspannt an und setze dich
nicht unter Druck, denn oft sind es nur wenige Handgriffe.


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