Welcher Putztyp bist Du?

Finde aus 11 Typen heraus, welcher Putztyp beziehungsweise Ordnungstyp Du bist. Du hast keine Lust, den Beitrag selber zu lesen? Kein Problem, ich lese den Artikel vor.

1. Der Otto Normalputzer 

Es ist nicht sonderlich dreckig aber auch nicht übermäßig sauber oder gar clean bei ihm.
Der Otto Normalputzer putzt wie die meisten, ist also ein 08-15 Putzer. Er hat
handelsübliche Putzmittel, putzt nicht übertrieben oft, lässt das Putzen aber auch nicht
zu lange schleifen und hat eine gewisse Grundordnung.

2. Der Putzteufel 

Dieses Exemplar ist ganz rar vertreten und putzt übertrieben gern, oft und gründlich.
Gegenüber seiner übertriebenen Neigung zum Saubermachen ist er machtlos.
Der Putzteufel ist wirklich eine Seltenheit und somit vom Aussterben bedroht.
Man schätzt, dass weit unter 10 Prozent wirklich täglich putzen. 
Der Putzteufel hat
ständig einen Lappen in der Hand, wenn er durch die Wohnung läuft, um irgend
etwas damit wegzuwischen. Überhaupt ist auch sein Ordnungssinn sehr ausgeprägt. 
Das Putzen und die Ordnung in seinen Schränken braucht er, um Stress abzubauen.
Er hat einen genauen Überblick darüber, wo was zu finden ist. Durch den ausgeprägten
Ordnungssinn spart er sich natürlich eine Menge Zeit zum Suchen. 
Putzteufel lieben
einfach eine saubere und aufgeräumte Wohnung, damit sie sich richtig wohlfühlen
können. Sie legen Wert darauf, dass immer alles pieksauber ist.

3. Der Minimalist          

Der Minimalist konzentriert sich auf das wirklich Wichtige im Leben. Er hat nur Dinge
in seiner Wohnung, die er auch tatsächlich nutzt, hat alle unnützen Werte materieller
Art aus seinen vier Wänden verbannt und lebt quasi in einer entrümpelten Wohnung.
Dadurch benötigt er wenig Zeit zum Putzen und Ordnung machen. Die Haushaltsführung
ist gut organisiert und die Anzahl der vorhandenen Putzmittel sehr übersichtlich.

4. Der Praktiker  

Der Praktiker hat gerne ein sauberes und aufgeräumtes Zuhause, hat aber nicht groß Lust,
etwas dafür zu tun oder sich gar anzustrengen. Er kauft gerne alle möglichen Putzmittel,
die laut Werbung mehr Sauberkeit in kürzester Zeit versprechen oder investiert auch in
technische Geräte, die angeblich auch die Arbeit beim Saubermachen erleichtern und
bessere Ergebnisse erzielen. Vor lauter Einkaufen bleibt ihm dadurch wenig Zeit zum
Putzen. 
Durch den ständigen Kauf von vielversprechenden Mitteln und neuster Technik
für den Haushalt füllt sich die Wohnung langsam damit, sodass man fast einen eigenen
Raum für diesen ganzen Kram bräuchte. Damit das aber nicht so auffällt, hat der Praktiker
oft große Schränke mit Türen so nach dem Motto: Tür zu und fertig.

5. Der Kaschierer   

Der Kaschierer ist damit beschäftigt, alles so zu verdecken oder darzustellen, dass
Ordnung an den Stellen, die für alle sichtbar sind, herrscht. Er sieht zwar ein, dass
Unordnung und Schmutz beseitigt werden müssen, aber den Putzaufwand hält er
ziemlich klein. Sein Putzverhalten vermittelt eine gewisse Grundordnung.

6. Der Perfektionist 

Der Perfektionist entfernt jeden Schmutz sofort nach der Entstehung, denn er will es
vollkommen ordentlich und sauber haben. Er will alle Abläufe unter Kontrolle haben
und optimiert auch das, was ohne Optimierung ebenso gut oder besser liefe.
Durch sein zwanghaftes Verhalten setzt er sich unter Leistungsdruck und achtet penibel
auf jeden Staubkorn, jeden Krümel und jede Unreinheit oder Unordnung aus seiner Sicht. 
Seine Auffassung von Sauberkeit ist die einzige, die er gelten lässt.

7. Der Lebenskünstler                                                                                                          

Der Lebenskünstler geht mit Gelassenheit durch das Leben und versucht, aus allen
Situationen das Beste zu machen. 
Dementsprechend hält er es mit dem Thema Putzen.
Er entscheidet individuell für sich, was sauber ist oder nicht. So hält er es in der Regel
auch mit der Ordnung, denn der Lebenskünstler entwickelt häufig sein ganz eigenes
Ordnungssystem.

8. Der Keimfreie 

Der Keimfreie schenkt seine Gedanken den unsichtbaren Keimen, Bakterien und sonstigen
Krankheitserregern und sieht sie überall lauern. Er wird von Ekel und Panik erfasst,
wenn er etwas berühren soll, was andere angefasst haben. Ohne Produkte zur Desinfektion
kommt er nicht aus und besprüht alles, was aus seiner Sicht Gefahrenzonen darstellen
könnten. 
Obwohl für den Hausbedarf eines gesunden Menschen Desinfektionsmittel
weitgehend überflüssig sind, ist der Keimfreie mit allen möglichen Desinfektionsmittel
wie Spray, Gel oder Tüchern ausgerüstet. 
Dass Desinfektionsmittel die Umwelt belasten
oder teilweise auch Allergien auslösen können, interessiert den Keimfreien nicht.

9. Der Umweltbewusste                                                                                                    
Der Umweltbewusste ist genau das Gegenteil vom Ausgerüsteten. Er ist ein strikter Gegner
der tausenden von Tonnen Chemikalien, die durch das Waschen und Putzen in privaten
Haushalten ins Abwasser gelangen. Er ist ein nachhaltiger Typ und macht sich um die
Umwelt echt Sorgen. Daher bevorzugt er beispielsweise Haushaltssoda, Essigsäure, Salz,
Backpulver oder Zitronensaft, um möglichst alles schonend zu reinigen. 
Er verabscheut
die Chemiekeule. Deshalb findet man in seinem Haushalt weder Desinfektionsmittel,
Fleckenentferner, Glanz- oder Duftsprays noch sonstige chemische Reinigungsmittel.  

10. Der Kompensierer

Der Kompensierer brauch das Putzen als Ausgleich, etwa um Frust und Stress vom Job
abzubauen. 
Da die Hausarbeit mit körperlicher Anstrengung verbunden ist und man
hinterher auch ein Ergebnis sieht, gibt es ihm das Gefühl etwas geschafft zu haben.
Die Früchte seiner Arbeit sind erkennbar und es stellt sich ein Wohlbefinden bei ihm ein.

11. Der Auftraggeber

Da der Auftraggeber Putzen für reine Zeitverschwendung hält, klickt er sich regelmäßig
durch Putzportale. 
Sein Ziel ist es, jemand zu finden, der nach seinen Vorstellungen
seine Wohnung putzt und entstaubt. 
Die Anzahl der Haushaltshilfen, die sich immer
größerer Beliebtheit erfreut, in privaten Wohnungen ist tendenziell steigend und die
Gebäudereiniger-Branche verzeichnet ein Wachstum. 
Die Haushaltshilfe erspart dem
Auftraggeber nicht nur Zeit, er kann die Ausgaben unter bestimmten Voraussetzungen
und bis zu einer bestimmten Höhe in seiner Steuererklärung geltend machen und so
den Staat zur Kasse bitten.

Sollte Dein Ordnungstyp hier jetzt nicht aufgeführt sein, so verzeih mir bitte, denn es gibt immer ein paar ganz spezifische Exoten. Zusammengefasst gesagt, sind also Putztypen von nachlässig bis keimfrei alle vertreten.

Wissenswertes über das Putzen                                                                                       

In jedem Haushalt sollte eine gewisse Grundordnung herrschen, damit jeder und jederzeit
weiß, wo er was findet und welche seine Aufgaben sind. 
Eine gesunde Mischung aus den
oben genannten verschiedenen 
11 Putztypen wäre schon nicht verkehrt. Die Praxis sieht
aber oft anders aus. 
Das Putzen bekommt langsam wieder eine andere Wertschätzung für
eine oft verkannte Arbeit. Sauberkeit und Ordnung im Haushalt sind heute für eine
bessere Bewältigung des Alltages immer wichtiger. Viele wünschen sich ein ordentliches
und sauberes Zuhause, empfinden es aber oft als lästige Notwendigkeit. 
In der heutigen
Zeit voller Stress und Hektik möchten die Menschen auf der einen Seite in ihrer Freizeit
entspannen und sich vom Alltag erholen, haben aber auf der anderen Seite noch die lästige
und zu erledigende Hausarbeit im Hinterkopf. 
Was bedeutet aber putzen und reinigen
eigentlich? 
Schauen wir uns mal die Begriffe REINIGEN und PUTZEN an. Gibt es da
überhaupt einen Unterschied?

REINIGEN bedeutet Schmutz, Flecken oder Ähnliches von etwas entfernen.
Man sagt auch dazu säubern oder sauber machen (Duden), putzen oder klar
Schiff machen. Es werden also Verschmutzungen von irgend etwas entfernt.

PUTZEN bedeutet, dass man durch Reiben mit zum Beispiel einem Lappen oder einer
Bürste etwas säubert und blank macht. Das ist beispielsweise beim Schuhe oder Spiegel
putzen der Fall. Es wird ein Gegenstand auf eine bestimmte Weise gereinigt und gesäubert.
Putzen bedeutet also, dass man mit einem Lappen, einer Bürste oder einem Schwamm
etwas von Schmutz befreit.                      
Früher, also sehr veraltet, sagte man auch putzen, wenn man sich selber für etwas geziert
oder geschmückt hat.                                                                                                                                                         
In unserem Haushalt putzen und reinigen wir also verschiedene Gegenstände und Bereiche,
wobei im Volksmund in der Regel der Begriff sauber machen vorherrscht.

Es tut verdammt gut eine aufgeräumte und saubere Wohnung zu betreten, die eigenen
vier Wände zu genießen und darin zu entspannen. Man richtet sich sein heimisches
Reich zum Wohlfühlen ein, gestaltet die einzelnen Räume individuell und schmückt
alles mit hübschen Accessoires.                   
In einer ordentlichen Wohnung lebt es sich einfach viel besser und wenn spontan Besuch
kommt, ist es doch peinlich den Gast in eine verkramte und nicht ganz saubere Wohnung
zu bitten.                   
Da jede Wohnungseinrichtung so speziell ist wie sein einzigartiger Bewohner, muss
auch in jedem Haushalt eine andere Herangehensweise hinsichtlich Ordnung und
Sauberkeit in Betracht gezogen werden. Es gibt kein Patentrezept, da beispielsweise
die Wohnfläche von klein über mittel bis groß reicht. Familien mit Kindern achten
sicher mehr auf praktische und pflegeleichte Einrichtung während Singles oder kinderlose
Paare durchaus auf eine etwas hochwertige Ausstattung setzen.

Modern interior with air conditioning 3D rendering illustration

Jutta Martin
 

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