Wie du die Hausarbeit mit einem Dampfreiniger erleichtern kannst

Bei einer Recherche im Internet stieß ich eigentlich mehr durch Zufall auf ein Produktvideo
von einem Dampfreiniger und war so begeistert, dass ich die folgenden drei Stunden nur
mit Produktvergleichen und Bewertungen von Dampfreinigern verbrachte. Nach den
drei Stunden stand meine Entscheidung fest und ich bestellte mir den Kärcher
Dampfreiniger SC 3 EasyFix.

Am 02. April gab ich die Bestellung auf und bekam dann per Mail mitgeteilt, dass das
Gerät zurzeit nicht lieferbar ist. Nun gut, dachte ich, habe ich so lange keinen 
Dampfreiniger besessen, kommt es jetzt auf einige Tage mehr oder weniger nicht
darauf an. Ein anderes Gerät wollte ich nicht. Zu meiner Freude erfolgte dann die
Lieferung früher als erwartet, nämlich am 11. April 2018.

Da ich keine Erfahrung mit solch einem Gerät hatte, las ich erst mal alles durch, überprüfte
den Inhalt, baute das Gerät zusammen, füllte Wasser auf und begann zuerst mit dem
Inneren eines Heizkörpers. Wow, kamen da eine Menge Flusen unten raus. Mit dem
Staubsauger kommt man ja da nicht so wirklich ran. Im Handumdrehen war der Heizkörper
sowohl innen als auch außen wieder strahlend weiß. Ich benutzte dafür die 
Punktstrahldüse mit der kleinen Rundbürste. Die Flusen, die nun bedingt durch den
Wasserdampf feucht waren, wischte ich mit einem Küchentuch auf und entsorgte es gleich
in den Müll. Als nächstes probierte ich die Bodendüse mit dem Mikrofaserbodentuch aus
und reinigte die Bodenfliesen in der Küche. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.
Die Wandfliesen in der Küche kommen in den nächsten Tagen ran, weil ich da erst allerhand
Kleinkram wegräumen muss. Ich wollte mir ja zunächst erst mal einen Gesamteindruck
verschaffen. Von der Sauberkeit des ersten Heizkörpers war ich so fasziniert, dass ich dann
die fünf anderen Heizkörper im Erdgeschoss auch noch gleich von dem vielen ungesehenen
Schmutz befreite. Tief zufrieden beendete ich am Abend meinen Putzeinsatz. Am nächsten
Tag ging es mit dem Gäste-WC weiter, das bis zur Decke gefliest ist. Mit der Handdüse und
dem dazu gehörigen Mikrofaser Überzug reinigte ich die Wandfliesen, den Spiegelschrank,
das Fenster und WC und Waschbecken von außen. Für das Innere vom WC und Waschbecken
nahm ich dann die Punktstrahldüse mit der kleinen Rundbürste. Auch hier überzeugte mich
das Ergebnis. Da ich mit dem Dampf nicht gespart habe, meldete sich zwischendurch die rote 
Kontrolllampe, die Wassermangel anzeigt. Also schaltete ich das Gerät aus, füllte einen
Liter Wasser auf und schaltete wieder an. Während der Aufheizzeit tritt kein Dampf aus,
sodass Verbrennungen ausgeschlossen sind. Dampf kommt erst nach Betätigung des
Dampfhebels. Es dauerte keine halbe Minute und ich konnte weiter machen. Sowohl der
geflieste Boden als auch der Magnetboden waren wunderbar rein. An der Dampfpistole
befindet sich ein Wahlschalter für die Dampfmenge. Ich probierte erst mal alles mit
Volldampf. Obwohl ich eine Brille trage, stand ich nicht im Nebel. Das gefällt mir natürlich
sehr gut. Nun ging es im Obergeschoss mit dem Bad weiter. Es wurde erst mal alles, was
keinen Dampf abbekommen soll, ausgeräumt. Dann rückte ich die Waschmaschine und
den Wäschetrockner von der Wand ab und reinigte mit der Punktstrahldüse und der kleine
Rundbürste die Fugen und Ecken. Für die Fliesen benutzte ich wieder die 
Handdüse mit dem Mikrofaserüberzug. Die Bodenfliesen für die Stellfläche von
Waschmaschine und Trockner wischte ich mit der Hand, weil da kein Dampf erforderlich war.
Als die Geräte wieder auf ihren Platz standen, machte ich mich an das Lüftungsgitter vom
Trockner. Das staubt immer sehr schnell ein und lässt sich schlecht reinigen. Hier habe
ich ein ganz kurzes Video aufgenommen, in dem man den Effekt aber gut erkennen kann.

Nun waren die Fliesen über der Badewanne, das Duschpaneel und die Duschwände an
der Reihe. Die Fugen hatten eine Reinigung dringend nötig und ich machte mich wieder
mit der Punktstrahldüse und der kleinen Rundbürste ans Werk. Mit Dampf wurde nicht
gespart und schon meldete sich nach einer Weile die Kontrolllampe und zeigte
Wassermangel an. Ich schaltete das Gerät aus, füllte einen Liter Wasser nach, schaltete
wieder an und wartete wenige Sekunden, bis es weiter gehen konnte mit maximaler
Dampfmenge. Da wir sehr kalkhaltiges Wasser haben, sind trotz Duschabzieher
Kalkablagerungen an den Fliesen. Daher war hier jetzt etwas mehr Zeitaufwand nötig,
der aber in keiner Relation zur manuellen Reinigung mit Lappen, Bürste und
chemischen Reinigungsmitteln steht. Es hat einfach Spass gemacht, den Schmutz
schwinden zu sehen.  

Inzwischen ist es Samstag. Heute war das Schlafzimmer an der Reihe. Zuerst habe ich
den losen Schmutz und die Hundehaare aufgesaugt. Die Nachtschränkchen und die
Kommode wurden von der Wand abgezogen und an den Stellen ebenfalls gesaugt.
Dann kam mein Dampfreiniger für die Säuberung des Heizkörpers zum Einsatz.
So viel Schmutz wie bei den Heizkörpern im Erdgeschoss kam hier nicht zum Vorschein.
Hierfür benutzte ich wieder die Punktstrahldüse mit der kleinen Rundbürste und
machte damit auch gleich die Ecken sauber. Dann war der 3,30 m breite und 2,20 m
hohe Kleiderschrank mit seiner Spiegel- und Milchglasfront dran. Zuerst nahm ich die
Handdüse, wechselte aber ziemlich schnell wegen der großen Fläche dann doch auf
die Bodendüse mit dem Mikrofaserbodentuch um. Das ging ruck zuck. Hinterher
wischte ich nur mit einem speziellen Tuch für Glas trocken. Die Zeitersparnis mit
dem Dampfreiniger gegenüber der herkömmlichen Reinigungsmethode ist enorm.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Flächen auch viel sauberer sind als bei der
manuellen Putzerei. Zum Schluss wurde der Linoleumboden mit der Bodendüse
gereinigt und fertig war ich mit dem Schlafzimmer.Dann waren ein paar Restarbeiten
vom Badezimmer dran, die ich am Vortag nicht mehr geschafft hatte.
Vor dem Badezimmer habe ich eine kleine Abstellkammer, die ausgeräumt,
ausgemistet, gereinigt und neu und ordentlich wieder eingeräumt wurde.
Es war schon eine ganze Menge an unnützem Zeug, was ich rigoros aussortiert habe.
Nun sieht sie wieder schmuck und übersichtlich aus.

Der geflieste Fußboden wurde natürlich vorher mit dem Dampfreiniger bearbeitet. Es sind
einige Reinigungsmittel erkennbar, die ich in Zukunft aber nur noch sehr sparsam
verwenden werde. Auf dem Bild unten links sieht man (falls man es erkennen kann)
Kaiser Natron und 8 Flaschen Essig Essenz, beides benutze ich relativ oft. Der letzte Putzakt
für heute war die Reinigung der Außentreppe, die ich mir schon lange vornehmen wollte.
Aber entweder hat das Wetter nicht gepasst oder ich hatte keine Zeit oder keine Lust.
Heute war von einigen kurzen Schauern abgesehen ideales Wetter für die Treppe. Ich fegte
sie erst ab und bearbeitete sie dann mit der Punktstrahldüse und der kleinen Rundbürste.
In den Ecken und Fugen hat sich über Winter so viel Schmutz angesetzt, dass ich nach dem
Dampfreinigen erst mal mit einem Lappen den ganzen Schmutz aufgewischt habe. Leider
habe ich es versäumt, ein Foto von der sauberen Treppe zu machen. Inzwischen ist es schon
dunkel. Für heute bin ich ganz schön geschafft aber glücklich und zufrieden über den neuen
Glanz in meinen vier Wänden. Ich sage DANKE für diese geniale Erfindung!
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass der Kärcher Dampfreiniger sich wunderbar
leicht bewegen und nach getaner Arbeit schnell und einfach abwischen lässt. Morgen wollen wir
unseren Pool für die Saison vorbereiten. Da der Einbau einer neuen Lampe vorgesehen ist,
haben wir vor einigen Tagen das Wasser abgepumpt, sodass der Pool jetzt leer ist. So können
wir ihn innen komplett reinigen und werden das natürlich mit dem Kärcher Dampfreiniger
testen. Vom Ergebnis werde ich berichten.

Hier kommt dann doch noch ein kleines Video von der Außentreppe zur Haustür.
Die Treppenstufen hatten es auch endlich verdient, mal richtig schick wieder auszusehen.

Es ist Sonntag und schönes Wetter, geradezu ideal für die Saisonvorbereitung für den Pool.
Das Poolbecken ist leer, die neue Lampe ist eingebaut und nun geht es an die Reinigung.
Der Kärcher Dampfreiniger muss ran für den Test. Wegen der großen Fläche haben wir die
Bodendüse mit dem Mikrofaser Bodentuch benutzt.

Zur besseren Handhabung kam nur ein Verlängerungsrohr zum Einsatz. Sonst habe
ich immer beide Verlängerungsrohre verwendet. Das Mikrofaser Bodentuch wurde einmal
zwischendurch ausgewaschen und Wasser wurde zweimal aufgefüllt. Das Ergebnis war
ebenfalls zufriedenstellend. Allerdings gebe ich zu, dass bei den Rändern an der obersten
Treppenstufe und an der Sonnenbank mit Kunststoffreiniger nachgeholfen wurde. Das
erkennt man auf dem Video aber nicht. Insgesamt hat das Gerät aber den Test bestanden.

Fazit

Egal ob Wandfliesen, Bodenfliesen, Waschbecken, WC, Spüle, Außentreppe oder das Poolbecken –
der Kärcher Dampfreiniger zeigte für mich sehr befriedigende Ergebnisse bei der Reinigung.
Besonders beeindruckt hat mich der Schmutz, der aus dem Inneren der Heizkörper kam.
Bisher war es für mich immer ein Problem, diesen inneren Teil zu reinigen. Zwar hatte ich
lange Staubwedel benutzt aber nie alles ganz weg bekommen. Mit dem Dampfreiniger werden
die Heizkörper innen und außen wirklich rein. Meine Fußböden aus Linoleum, Laminat,
Fliesen und auch der Magnetboden wurden allesamt sehr sauber und nach der Reinigung
breitete sich ein frischer Duft in den Räumen aus. Weiterhin gefällt mir sehr gut, dass man im
Prinzip ohne chemische Reinigungsmittel alles sauber bekommt. Da wir einen großen Hund
im Haus haben, eignet sich der Dampfreiniger auch ausgezeichnet für einfach mal zwischendurch
schnell zu wischen. Als Brillenträgerin stand ich trotz Volldampf nicht im Nebel. Das Gerät ist 
in 30 Sekunden einsatzbereit, ist handlich und sehr leicht beweglich. Die Grundausstattung
ist für meine ersten Aktionen völlig ausreichend gewesen. Nach meinen ersten Erfahrungen werde
ich mir allerdings noch etwas Zubehör wie Mikrofasertücher, Rundbürsten und die Fensterdüse 
bestellen. Für meine Zwecke ist das Gerät einfach genial, spart eine Menge Zeit und Muskelkraft
und ist absolut empfehlenswert für mehr Reinheit im Haushalt.

Jutta Martin
 

>