Wohnung putzen im Überblick

Du hast keine Lust den Artikel selbst zu lesen? Kein Problem, ich lese ihn vor.

Inhalt:                                                                                                                                                        
Der Flur                                                                                                                                                    
Das Wohnzimmer                                                                                                                                  
Das Schlafzimmer                                                                                                                                  
Die Küche                                                                                                                                                
Das Bad                                                                                                                                                 
Zusammenfassung

Der Flur

Der Flur ist der Eingangsbereich zur Wohnung und gleichzeitig das Aushängeschild.
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, sagt man so schön. Deshalb sollte
der Flur immer aufgeräumt und sauber sein. Herumstehende und vielleicht noch
unangenehm riechende Schuhe, über die man auch noch stolpern könnte, haben da
nichts zu suchen. Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, sollte da ein Schuhschrank
stehen.  
Eine Garderobe mit Kleiderbügeln gehört ebenfalls in den Flur und wenn
möglich noch mit Ablage für Mützen, Schals und Handschuhe.

Vom Flur aus wird der meiste Dreck in die einzelnen Räume getragen, daher sollte immer
ein Fußabtreter ausgelegt sein. 
Ob der Besuch generell seine Schuhe ausziehen muss,
muss jeder für sich entscheiden. Das ist auch abhängig von der Beschaffenheit der
Fußböden, Auslegware und Teppiche.

Am einfachsten reinigt man den Flur erst mit dem Staubsauger. Dazu benutzt man
natürlich die Bodendüse. 
Eine sehr gute Alternative ist der Swiffer Bodenwischer,
der Staub, Schmutz und Haare von allen Böden und Oberflächen aufnimmt. Er ist auch
sehr gut für Hausstauballergiker geeignet. Natürlich sollte jeder das Reinigungsmittel
verwenden, das ihm am nützlichsten erscheint.

Das Wohnzimmer

Zuerst mal wird alles weggeräumt, was nicht ins Wohnzimmer gehört. Oftmals befinden
sich da benutzte Tassen oder alte Werbeprospekte und Zeitschriften. Anbauwand,
Sideboards, Fensterbänke und andere vorhandene Möbelstücke werden abgeräumt und
leicht feucht mit einem Mikrofasertuch in eine Richtung abgewischt.Beachte: wischt
man mit dem Lappen hin und her, wird der Schmutz nur verteilt und nicht entfernt,
deshalb nur in eine Richtung wischen.Dann werden Polster, Teppich und Boden gesaugt
und die Kissen auf dem Sofa gut aufgeschüttelt. Bevor der Boden erst nass und danach
trocken gewischt wird, werden die Ränder beziehungsweise Scheuerleisten in einer
Richtung gereinigt. Idealerweise wischt man den Boden rückwärts gehend mit einer
Achterbewegung. Bei Laminat und Parkett muss unbedingt darauf geachtet werden,
dass es nicht zu feucht gewischt wird. Dann werden alle vorher abgeräumten Utensilien
wieder an ihren Platz gestellt. Die gläserne Vitrine, Hochglanz Möbel und ein Glastisch
werden mit Glasreiniger feucht abgewischt und dann trocken poliert. Für ein perfektes
Fernseherlebnis will man auch ein klares und sauberes Bild haben, weshalb der
Fernseher regelmäßig entstaubt werden sollte. Das Gehäuse des Fernsehers wird mit
einem Mikrofasertuch abgestaubt. Bitte das Gerät vorher ausschalten, abkühlen lassen
und erst etwa 30 Minuten nach Beendigung des Reinigungsvorganges wieder einschalten!
Die Lüftungsschlitze, Lautsprechergitter und Anschlüsse können mit einer weichen
Staubsauger Bürste abgesaugt werden. Sollte das nicht funktionieren, nimmt man einfach
einen weichen Pinsel. Das Display wird mit einem weichen und absolut sauberen
Mikrofasertuch entstaubt. Danach wird es mit einem leicht angefeuchteten Mikrofasertuch
abgewischt. Es gibt dafür auch spezielle Reinigungstücher. Auch kann der klassische
Fensterreiniger unbedenklich verwendet werden. 
Niemals Spiritus, Alkohol, Essig,
Zitronensäure, Scheuermittel oder Verdünnung benutzen, denn sie schaden dem Fernseher.
Die Fernbedienung wird mit einem leicht feuchten Wattestäbchen oder mit alkoholfreien
Feuchttüchern gereinigt.                              
Bücher werden mit Hilfe eines trockenen Pinsels entstaubt. Dann wird noch ein Blick auf
die Lampen geworfen, die von Staub und gegebenenfalls von Spinnweben befreit werden.

Fenster, Vorhänge und Jalousien putzen reicht alle drei Monate.

Das Schlafzimmer

Das Schlafzimmer soll in erster Linie eine Wohlfühloase sein und für einen erholsamen
Schlaf sorgen. 
Aber Achtung: Bakterien, Pilze und Hausstaubmilben fühlen sich in Betten
besonders wohl. Der Milbenkot kann sogar Allergien auslösen. 
Daher ist es wichtig, die
Bettwäsche bei mindestens 60 Grad und mit Pulver zu waschen. 
Kopfkissen sollten
regelmäßig – alle 3 Jahre empfohlen – gewechselt werden, weil durch Schweiß,
Hautschuppen und ausgefallene Haare Talg und Harnstoff ins Kopfkissen sickern. 
Von einem Kissenbezug lassen sich Milben nicht abhalten. Ein normales Kopfkissen
wäscht man idealerweise alle 3 Monate. Das verlängert die Lebensdauer. 
Da das Schlafzimmer ein wahrer Staubmagnet ist, sollte hier einmal wöchentlich auf
den Möbeln, der Fensterbank und den Heizkörpern gründlich Staub gewischt werden. 
Am besten öffnet man beim Staub wischen das Fenster ganz. Dann wird der Fußboden
gesaugt und gewischt.
Jeden Morgen die Betten ordentlich machen und vielleicht noch mit einer Tagesdecke
verschönern ist gar nicht gut für unsere Gesundheit, weil so ein gemachtes Bett ideale
Bedingungen für die Verbreitung von Milben schafft. Milben fühlen sich nämlich unter
der warmen Bettdecke besonders wohl. Deshalb ist es besser, die Betten und
Kopfkissen aufzuschütteln und zum Lüften kurz über das Fensterbrett zu hängen.
Das Laken wird schön straff gezogen und die Betten anschließend aufgedeckt wieder
hingelegt.
Teppichboden im Schlafzimmer sollte mindestens einmal wöchentlich gesaugt werden. 
Ist kein Teppichboden vorhanden, dann wird ebenfalls mindestens einmal wöchentlich
Staub gesaugt und der Fußboden gewischt. Auch im Schlafzimmer müssen die Fenster
regelmäßig geputzt und der Türrahmen und das Türblatt abgeseift werden. Die
Matratzen und der Lattenrost werden in größeren Abständen ebenfalls gründlich
gereinigt und die Matratzen gewendet.

Die Küche

In der Küche herrscht eigentlich immer Betrieb. Das beginnt schon früh am Morgen mit
dem geliebten Kaffee, Tee, Kakao oder Orangensaft. Wie schön ist es doch, wenn man
früh in eine aufgeräumte Küche kommt und seine Vorbereitungen für das Frühstück trifft.
Das setzt aber voraus, dass am Abend die Küche auch sauber und aufgeräumt verlassen
wird. Oft sind dazu nur einige Handgriffe notwendig. Die Speisereste vom Abendbrot
verstaut man am besten gleich in eine Tupperdose und stellt sie in den Kühlschrank.
Das schmutzige Geschirr wird nicht irgendwo abgestellt sondern gleich in den
Geschirrspüler geräumt. Fettige Pfannen, Kochtöpfe oder Auflaufformen weicht man am
besten gleich mit etwas Spülmittel und heißem Wasser ein und reinigt sie nach wenigen
Minuten Einweichzeit, trocknet sie ab und stellt sie gleich wieder an Ort und Stelle.
Arbeitsplatte, Tisch und Herd werden sauber abgewischt. Ein Blick auf den Fussboden
verrät uns, ob der Staubsauger noch schnell zum Einsatz kommt oder der Swiffer es auch
tut. Der volle Müllbeutel wird zugeknotet und gleich nach draußen befördert und ein
neuer Beutel unmittelbar danach in den Mülleimer getan. Fertig ist man für den Abend.

Die Feinarbeiten wie Mikrowelle, Kühlschrank, Herd, Abzugshaube, Fußbodenleiste,
Kaffeemaschine und andere elektrischen Geräte putzen, werden dann am regulären Küchen
Putztag erledigt.

Wasserhahn und Spüle sind ein Thema für sich und setzen gerne Kalkflecken an.
Die Spüle sollte auf jeden Fall täglich mit Spülmittel ausgewischt und heißem Wasser
ausgespült werden, weil sich in ihr sehr viele Keime ansiedeln. Auch der Wasserhahn
hinterlässt ständig irgendwelche Flecken. Mit einem trockenen Poliertuch bekommt
man ihn zum Glänzen.

Das Bad

Wenn man frisch geduscht und gut riechend auf die Badematte tritt, möchte man um
sich herum auch ein sauberes Bad zum Wohlfühlen haben. Dafür sorgt eine regelmäßige
Reinigung und Pflege des Badezimmers.
Im Waschbecken sammeln sich Reste von Seife und Zahnpasta aber auch Haare, was kein
ästhetischer Anblick ist. Daher putzt man das Waschbecken am besten täglich und die
Armatur gleich mit. Das dauert 1 Minute und ist schnell erledigt. Putzt man es nur einmal
wöchentlich sind Reinigungs- und Zeitaufwand wesentlicher höher. Ebenso die Toilette,
die man ja mehrmals täglich benutzt. Um die Ablagerung von Kalk und Urinstein zu
vermeiden, benutzt man täglich einen WC-Reiniger und die Toilettenbürste.
Der Toilettendeckel wird feucht abgewischt und mit einem trockenen Tuch nachgewischt.
Nach dem Duschen nimmt man sowieso einen Duschabzieher, damit sich keine
Kalkablagerungen bilden. Duschvorleger waschen, Fensterbank innen und außen feucht
abwischen, die Regale entstauben, Duschbecken und Badewanne samt Armatur reinigen,
Abfallbehälter leeren und sonstige Kleinigkeiten reinigen, reicht einmal wöchentlich.
Während der Badreinigung sollte immer das Fenster geöffnet sein, wenn eins vorhanden ist.
Auch die Überlauföffnung zeigt mit der Zeit sichtbare Verschmutzungen, die man am
besten mit einer alten Zahnbürste oder einer kleinen und biegsamen Flaschenbürste reinigt.
Der Überlauf ist ja nur der Eingang zu einem großen Hohlraum im Waschbecken und ist
oft der ideale Nährboden für Bakterien und das Entstehen unangenehmer Gerüche.
Aber auch der Siphon kann die Ursache für unangenehme Gerüche sein. Den Siphon kann
man nur reinigen, indem er auseinander geschraubt wird. Das ist etwas aufwändig und
wird deshalb selten gemacht.
Die Handtücher werden je nach Bedarf auch mal öfter gewechselt.
Zum Schluss wird der Boden am besten mit einem Mikrofaser-Mopp und heißem
Seifenwasser gewischt.

Zusammenfassung​

Tägliches Putzen ist nicht notwendig. Täglich frische Luft in alle Zimmer zu lassen, ist
schon wichtig. Ebenso die kleinen Handgriffe, die nur Sekunden dauern und daher eine
Menge Zeit sparen, werden täglich gemacht.
Auch im Winter sollten die Fenster morgens und abends für 5 Minuten weit geöffnet
werden. Diese Art des Lüftens, auch stoßlüften genannt, ist wesentlich effektiver als
den ganzen Tag die Fenster anzukippen.

Mit Reinigungsmitteln sollte man immer vorsichtig sein, da viele von ihnen leicht
entzündlich sind. Oft bietet sich die Alternative zu alten Hausmitteln ohne Chemie an.

Zusammenfassung​

Tägliches Putzen ist nicht notwendig aber täglich frische Luft in alle Zimmer zu lassen schon, ebenso die kleinen Handgriffe, die nur Sekunden dauern und daher eine Menge Zeit sparen.

Auch im Winter sollten die Fenster morgens und abends für 5 Minuten weit geöffnet werden. Diese Art des Lüftens, auch stoßlüften genannt, ist wesentlich effektiver als den ganzen Tag die Fenster ankippen.

Mit Reinigungsmitteln sollte man immer vorsichtig sein, da viele von ihnen leicht entzündlich sind. Oft bietet sich die Alternative zu alten Hausmitteln ohne Chemie an.

Jutta Martin
 

>